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David Eibel, OPST Obst Partner Steiermark GmbH

Vermarktungsgesellschaft exportiert in 30 Länder weltweit

Der Apfel zählt auch in Österreich zu den beliebtesten Obstarten. So liegt der Selbstversorgungsgrad der Alpennation bei 100 Prozent. Zudem sind österreichische Äpfel auch in vielen anderen Ländern erhältlich. Seit 27 Jahren steht die Marke "frisch-saftig-steirisch" für qualitativ hochwertige Äpfel aus Österreich. Hinter der Marke steht die Erzeugerorganisation OPST Obst Parnter Steiermark GmbH mit Sitz in Wollsdorf. Wir sprachen mit Geschäftsführer David Eibel über die diesjährige Apfelsaison.



FreshPlaza: Herr Eibel, wie steht es um die diesjährigen Ernteergebnisse der OPST-Gruppe? Kann man schon Zahlen nennen?

David Eibel: Die Mengen der heurigen Ernte sind etwas geringer als im Vorjahr. Es wurden in der OPST-Gruppe jedoch wiederum knapp 100.000 Tonnen Äpfel produziert.

FP: Wie ist es um die Qualität der Früchte bestellt?

Eibel: Das Vegetationsjahr war für den Apfel allgemein wettertechnisch sehr ausgewogen, ohne gravierende Höhen und Tiefen. Der heiße Sommer mit ausgewogen verteilten Niederschlägen war optimal für die Reifung der Früchte und das ausgeglichene Zucker-Säure-Verhältnis, welches ausschlaggebend für einen herzhaften Geschmack ist. Aufgrund des optimalen Wetters, einem ausgewogenen Sonnenstunden-Nachtverhältnis und der harten Arbeit unserer Apfelproduzenten das ganze Jahr über, gab es heuer qualitativ und mengenmäßig eine gute Apfelernte.

FP: In Deutschland steckten viele Erzeugerorganisationen bis zuletzt noch in Vermarktungsgesprächen: Was erwarten Sie von der Saison?

Eibel: Die heurige Saison ist vielversprechend gestartet. Ich bin zuversichtlich und guter Dinge, dass die Marktsituation stabil bleibt oder sich sogar verbessert.

FP: Das Angebot an Äpfeln wächst stetig - wie schaut es in Österreich aus: Was für Sorten sind verfügbar?

Eibel: Unser Sortiment ist mit den 10 frisch-saftig-steirisch Sorten ohnehin sehr umfangreich. Die Hauptsorten unserer Marke sind Golden Delicious, Gala, Braeburn, Idared, Jonagold, Evelina®, Arlet, Elstar, Fuji/Kiku® und Kronprinz Rudolf. Geschmacklich reichen sie von saftig-süß, frisch-aromatisch, über würzig-fruchtig bis hin zu süß-feinsäuerlich.

FP: Wie steht es aktuell um die Nachfrage?

Eibel: Mit der aktuellen Nachfrage sind wir zufrieden. Diese gute Nachfrage ist sicherlich auch bedingt durch die qualitativ gute Ernte. Denn besonders in diesem Jahr darf sich der Handel und der Konsument auf aromatische, saftige und knackige Äpfel freuen. Der heurige Apfel bringt die besten Eigenschaften mit sich – genau so wie ein Apfel schmecken und aussehen soll!

FP: Stichwort "Import": Wie groß ist die Konkurrenz aus dem Ausland?

Eibel: Am österreichischen Markt steht Regionalität, Qualität und Nachhaltigkeit im Vordergrund und genau das können wir mit unseren frisch-saftig-steirisch Äpfeln auch anbieten. Unsere rund 600 Apfelproduzenten aus der Steiermark - dem Apfelland - halten die Vormachtstellung im gesamtösterreichischen Apfelanbau. Die Konkurrenz aus dem Ausland spielt in unserem Fall dadurch keine so große Rolle.



FP: Wohin werden Ihre Äpfel exportiert?

Eibel: Die wichtigsten der rund 30 Exportländer sind derzeit Deutschland, Skandinavien, Spanien und Süd-Osteuropa - aber auch, Nordafrika und der Nahe Osten schätzen den Geschmack unserer Äpfel.

FP: Zum Schluss ein kleiner Ausblick: Wie glauben Sie wird sich der Markt in den kommenden Wochen entwickeln?

Eibel: Ich denke, dass der Markt in den kommenden Wochen stabil bleiben wird.


David Eibel
OPST Obst Partner Steiermark GmbH
Wollsdorf 154, 8181 St. Ruprecht/Raab
Tel: +43 3178 2212-0
office@opst.at
www.opst.at
www.facebook.com/frisch.saftig.steirisch

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