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Ruhige Nachfrage und mehr Ware aus Südeuropa

"Salat: "Klar hätten wir gerne bessere Preise"

"Die Nachfrage nach Salat ist in Deutschland zurzeit recht ruhig", erklärt ein deutscher Importeur und Großhändler. Bedingt durch winterlich kühle Temperaturen ist das Kaufinteresse der Kunden merklich gesunken. "Mittlerweile bekommen wir vermehrt Salate aus dem Mittelmeerraum. Deutsche Salate gibt es jetzt immer weniger", beschreibt der Händler die Situation.



"Die Preise verhalten sich momentan recht stabil. Aber es passiert auch nicht viel", schildert der Experte, "Da die Salatsaison langsam ausläuft, steigt die Verfügbarkeit anderer Produkte merklich an und die Kunden reagieren auf das Angebot." So zeigen die Kunden und Konsumenten zurzeit ein gesteigertes Interesse an saisonalen Produkten, wie beispielsweise Kohlgemüse. "Klar hätten wir gerne bessere Preise. Aber mehr gibt der Markt aktuell nicht her", gibt der Händler zu.

Mengenmäßig bewegen sich die Zufuhren auf einem stabilen Level, so der Großhändler. "Die geringeren Mengen aus Deutschland oder anderem mitteleuropäischen Ländern werden zurzeit gut von Spanien abgefangen. Größere Mengen an Eissalat kommen auch schon von dort."

In den kommenden Wochen werden die deutschen Salate komplett vom Markt verschwinden, so der Großhändler. "Zu den Festtagen wird die Nachfrage nach Salat noch einmal ansteigen", erklärt der Importeur, "Dann werden wir auch viele verschiedene spanische Offerten am Markt finden. Preislich werden wir dann sehen, wohin die Reise geht." Eine genaue Prognose lässt sich jetzt nur schwer treffen, so der Experte.

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