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"Punkt erreicht, der preislich an der Schmerzgrenze der Kunden liegt"

"Im vergangenen Jahr hatten wir im Ananasbereich ein durchaus enttäuschendes Weihnachtsgeschäft", erklärt der Einkäufer eines deutschen Großhändlers, "Klassisch werden im November und Dezember hohe Preise erzielt. Dies ist im letzten Jahr aber leider nicht geschehen. 2014 waren die Preise für Ananas zum Jahresende extrem niedrig." Nun, ein Jahr später hat sich die Situation gewandelt.


Seine Ananas bezieht das Unternehmen ganzjährig aus den Anbaugebieten Costa Ricas

Die Ananaspreise sind sehr hoch. "Der Preisanstieg kam etwas verspätet", so der Großhändler, "Bedingt durch die unterschiedlichsten Faktoren, wie beispielsweise Probleme in den Anbaugebieten, Warenknappheit und die Wechselkursproblematik, sind die Preise durch die Decke gegangen."

Diese Probleme haben sich dennoch nur bedingt auf die Qualität ausgewirkt. "Im Allgemeinen ist die Qualität der Früchte sehr gut und stabil", schildert der Experte, "Das liegt aber auch daran, dass es so gut wie keine Altbestände gibt. Die Waren, die verfügbar sind, werden auch direkt verkauft." Lediglich im Wachstum der Früchte gab es kleinere Probleme. "Durch das unbeständige Wetter in Costa Rica konnten die Früchte in diesem Jahr nicht wie gewohnt wachsen. Zurzeit sieht man am Markt viele 5er- und 6er-Kaliber und knapp wird es dann im 7er-, 8er- und 9er-Bereich."

Der Großhändler geht davon aus, dass die Preise in den kommenden Wochen nicht noch weiter steigen werden. "Es ist natürlich immer schwer genaue Prognosen zu treffen, aber ich kann es mir nur schwer vorstellen, dass die Ananas noch teurer werden", so der Einkäufer, "Grob bewegen sich die Preise momentan zwischen 8,00 und 15,00 Euro - was aber je nach Händler unterschiedlich ist. Doch haben wir mittlerweile einen Punkt erreicht, der preislich an der Schmerzgrenze der Kunden liegt."