BLE Marktbericht KW 44/15

Kiwipreise mit leichtem Abwärtstrend

Kiwis
Während italienische und neuseeländische Chargen auf sämtlichen Märkten zu finden waren, kamen chilenische einzig in Frankfurt und griechische bloß in Hamburg und München an. Die Verfügbarkeit genügte, um die freundliche Nachfrage zu decken. Die Notierungen tendierten in der Regel marginal abwärts; in der Hansestadt fielen die Vergünstigungen aufgrund einer zu üppigen Versorgung stärker aus. Niederländische Mini-Kiwi kosteten 2,25 € je 125-g-Schale mit je 12 Stück und wurden besonders vom Facheinzelhandel beachtet.


Preise europäischer Kiwis Quelle: BLE

Äpfel
Deutschland dominierte das Geschehen. Insgesamt wuchs die Verfügbarkeit an und überragte hier und da die Nachfrage. Daher mussten die Forderungen mancherorts gesenkt werden.

Birnen
Die Vermarktung verlief ruhig und kontinuierlich. Die Notierungen gerieten nicht wesentlich in Bewegung, da die Bereitstellung auf die Unterbringungsmöglichkeiten abgestimmt war.

Tafeltrauben
Die Präsenz brasilianischer Thompson Seedless dehnte sich erheblich aus. Trotzdem konnten ab und an Verteuerungen durchgesetzt werden, da sich ihre Güte verbessert hatte.

Orangen
Auch wenn die spanische Saison erst startete, setzten sich Navelina direkt an die Spitze der Warenpalette. Angeboten wurden die Partien in 8 kg- oder 10 kg-Gebinden sowie in 15 kg-Kisten und 2 kg-Netzen.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Die Präsenz spanischer Clementinen dehnte sich enorm aus. Da die Nachfrage mit der Verfügbarkeit nicht Schritt halten konnte, kam es zu sukzessiven Verbilligungen.

Zitronen
Spanien dominierte, die Türkei rundete ab. Bei einer Versorgung, die sich hinreichend an den Unterbringungsmöglichkeiten orientierte, bewegten sich die Preise kaum.

Bananen
Für gewöhnlich passte man die Verfügbarkeit an die Nachfrage an, sodass sich hinsichtlich der Notierungen nicht viel tat. Verbilligungen traten manchmal dennoch in Erscheinung.

Blumenkohl
Die deutschen Offerten überwogen fortlaufend bei der Vermarktung. Die Versorgung war leicht angewachsen. Die Forderungen der Vorwoche konnten nicht gehalten werden.

Salat
Bei Eissalat dominierte Spanien in ausgedehntem Maß. Der Wechsel von der mitteleuropäischen zu der südeuropäischen Produktion hatte sich recht schnell vollzogen.

Gurken
Die Präsenz mitteleuropäischer Schlangengurken hatte sich weiterhin eingeschränkt. Auch wenn der spanische Versand zusehends anstieg, hielt sich die Bereitstellung in einem zu überblickenden Rahmen.

Tomaten
Die Verfügbarkeit von Runden Tomaten und Rispentomaten lag merklich über Bedarf. Die vielfach schleppende Nachfrage verursachte Verbilligungen.

Gemüsepaprika
Wie gewohnt zeigte sich bezüglich der Notierungen kein einheitliches Bild: stetig in Bewegung, eng aufeinander folgendes Auf und Ab, oft ohne klar erkennbaren Trend.

Zwiebeln
Gemüsezwiebeln wurden ausschließlich aus Spanien angeliefert. Ihre Bewertungen blieben dank kontinuierlicher Order überwiegend stabil oder tendierten nach oben.

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BLE Marktbericht KW 44/2015


Quelle: BLE

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