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Lage an deutschen Großmärkten

Paprikapreise unter üblichen Schwankungen sehr uneinheitlich

Frankfurt
Die Achterbahnfahrt der Preise insbesondere bei belgischen und niederländischen Partien ging auch in dieser Woche munter weiter. Zwischen 7,- und 14,50 € je 5-kg-Abpackung war alles möglich. Am günstigsten wurden wie bisher spanische Produkte veräußert. Rote und gelbe Spitzpaprika aus Ungarn im 500-g-Folienbeutel standen genau wie die sich leicht verteuernden türkischen Importe als Alternativen bereit.


Durchschnittliche Preise von Gemüsepaprika im Jahr 2015 Quelle: BLE

Hamburg
Die bis dato dominierenden Früchte aus den Niederlanden und der Türkei mussten sich einer erstarkenden Konkurrenz aus Spanien und Marokko stellen. Das zog Verbilligungen nach sich; ausschließlich rote Offerten aus der Türkei notierten stabil. Bei Lagervorräten mit zunehmenden Haltbarkeitsschwierigkeiten tendierten die Bewertungen unweigerlich zur Schwäche.


Durchschnittspreise roter Paprika in der 42. KW Quelle: BLE

Köln
Das niederländische Angebot konnte den Handel weiterhin mit allen Farbvariationen hinlänglich versorgen. Bei den Kurse machten sich, wie geradezu schon gewohnt, tägliche Schwankungen und Spannenveränderungen bemerkbar. Der überwiegende Trend ging freilich leicht nach oben. Türkische Erzeugnisse spielten in diesem Geschäft nur eine untergeordnete Rolle.


Durchschnittspreise grüner Paprika in der 42. KW Quelle: BLE

München
Die gesamte Bereitstellung fiel mit tonangebenden niederländischen und spanischen Ankünften nicht zu reichlich aus. Die kurzfristig wieder eingetroffenen Lieferungen aus Polen sowie die zunehmend auf den Markt drängenden Chargen in Klasse II aus abzuräumenden Anbauflächen süddeutscher Produktion trugen nicht wesentlich zur Lösung des Problems bei. So etablierte sich, grüne Ware ausgeschlossen, bezüglich der Preise eine festere Tendenz, wobei sich im Verlauf der Tage deren Spitze nachfragebedingt nicht halten konnte. Partien mit kegelförmigen gelben Kultivaren aus Ungarn traten nicht mehr auf.


Durchschnittspreise gelber Paprika in der 42. KW Quelle: BLE

Berlin
Die Mengen an roten und gelben Offerten aus den Niederlanden, Spanien und Polen genügten nichtvollends, um den Bedarf hinlänglich zu decken. Sie wurden daher sukzessive etwas teurer angeboten. Grüne Varianten desselben Ursprungs waren hingegen in größerem Umfang verfügbar, sodass die Forderungen der Vorwoche gesenkt werden mussten. Die Bewertungen grüner Früchte aus der Türkei verblieben indes auf bisherigem Niveau, die der roten sackten ab.


Gemüsepaprika im Jahr 2015 Quelle: BLE

Mehr Informationen und Statistiken finden Sie hier:
BLE Marktbericht KW 42/2015


Quelle: BLE

Erscheinungsdatum:



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