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Die Nachfrage nach griechischen Orangen steigt europaweit stark an

Die griechische Orangensaison verläuft für die Exporteure sehr gut. Sowohl die Nachfrage als auch die Preise bleiben hoch. Stavros Giannopoulos, Inhaber des Zitrusbetriebs Citrusland in Ilia, erklärt: „Normalerweise würden wir Ende des Monats mit Valencia-Orangen beginnen, aber wir hatten keine andere Wahl, als früher zu starten. Die späte Saison war geprägt von einem geringeren Angebot, einer höheren Nachfrage und einem hohen Erzeugerpreis. Die Saison endete früh bei 0,45–0,50 EUR pro kg ab Lkw. Daher arbeiten alle bereits seit fünfzehn Tagen ausschließlich mit Valencia-Orangen."

© Fotis Karabetsos | FreshPlaza.de

Der griechische Exporteur verzeichnet vor allem eine starke Nachfrage aus Italien und Albanien. Offizielle Zahlen des griechischen Landwirtschaftsministeriums zeigen, dass Griechenland vom Saisonbeginn bis zum 1. Mai nicht weniger als 17.262 Tonnen Orangen nach Italien exportierte. Das ist fast dreimal so viel wie im gleichen Zeitraum der vergangenen Saison. Auch die Exporte nach Albanien (9.112 Tonnen), Deutschland (17.589 Tonnen) und Dänemark (5.087 Tonnen) stiegen. Die Exporte in traditionell starke Abnehmerländer wie Rumänien und Polen gingen zurück, doch diese Länder stehen mit 56.800 bzw. 33.863 Tonnen weiterhin an der Spitze der Liste. Bulgarien liegt mit 27.278 Tonnen an dritter Stelle. Insgesamt beliefen sich die Exporte in dieser Saison am 1. Mai auf 281.569 Tonnen, gegenüber 275.752 Tonnen im gleichen Zeitraum der Vorjahresaison.

Zu Beginn dieser Saison gab es jedoch heftige Beschwerden aus einem Teil des griechischen Exportsektors. Es ging um Orangen, die direkt vom Feld nach Italien verschifft wurden, ohne die erforderlichen Nacherntebehandlungen und ohne die notwendigen Dokumente und Zertifikate. Griechische Kontrollbehörden überprüften verschiedene Exportstellen im Land, bestätigten die Beschwerden und setzten vielen dieser Vorfälle ein Ende.

© Fotis Karabetsos | FreshPlaza.de

Über die neue Valencia-Ernte in Ilia sagt Giannopoulos: „Die Wetterbedingungen waren günstig und die Produktion stieg um 15 bis 20 Prozent. Alle Größen sind verfügbar. Der Erzeugerpreis liegt derzeit bei 0,40 EUR pro kg ab LKW, was den Anstieg der Produktionskosten um etwa 20 Prozent ausgleicht. Ägypten bleibt ein schwieriger Konkurrent, aber die Nachfrage ist so groß, dass die Valencias blitzschnell weggehen. Die lokale Exportsaison endet sicherlich früher als üblich, möglicherweise schon innerhalb eines Monats. Das sind gute Nachrichten für die Erzeuger: Sie können ihre Arbeit abschließen und früher bezahlt werden, und sie vermeiden auch die zusätzlichen Kosten für die Pflanzenschutzbehandlungen, die Valencias im Sommer benötigen."

Weitere Informationen:
Stavros Giannopoulos
Citrusland
Mob: +30 694 680 7959
[email protected]
https://citrusland.gr/en/home/

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