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Carl Bleyert vom Dortmunder Großmarkt zum Angebot an Metzgerzwiebeln aus Spanien:

"Zwiebeln im 5-kg-Gebinde sind um 100 Prozent teurer geworden"

Bei der Nachfrage nach sowie dem Angebot an Metzgerzwiebeln aus Spanien konnte Carl Bleyert, Geschäftsführer vom gleichnamigen Großmarktbetrieb in Dortmund, ein gutes Jahr 2022 verzeichnen. "Das Einzige, was sich in den letzten Wochen etwas negativ entwickelt hat, waren, war, dass die Preise massiv angestiegen sind", so Bleyert. Dabei seien ihm zufolge die Frachtkosten insgesamt weniger das Problem gewesen als vielmehr die Vegetationsumstände in Spanien. 

Circa 50 Tonnen Zwiebeln pro Woche
"Ende November/Anfang Dezember steigen die Frachtpreise immer im Zuge der Zitrussaison an. Jedoch gab es in Spanien eine große Trockenheit, weshalb es schwierig war, die richtigen Größen zu bekommen, die wir brauchten. Der Verkauf ist daher auch aktuell etwas verhalten." Die fehlenden Margen kann Bleyert jedoch durch den Zukauf von Zwiebeln aus den Niederlanden decken. "Bei der niederländischen Ware handelt es sich um eine kleinere Sortierung, wobei der Preisunterschied zur spanischen Ware bei 5,00 Euro pro 25 kg liegt. Zudem lässt die Qualität der spanischen Ware momentan etwas zu Wünschen übrig, da ihre Haltbarkeit sehr begrenzt ist." Pro Woche kann Bleyert circa zwei Lkws beliefern, was in etwa 50 Tonnen entspricht, mit schwankenden Mengen. 

Hinzu bietet der Großmarkthändler gelbe Zwiebeln aus Deutschland in 5-kg-Einheiten in den Größen 40-60 mm oder 50-70 mm an, während die 25-kg-Säcke die 35-50 mm Sortierungen enthalten. Die deutschen Zwiebeln bezieht er dabei von Betrieben im Umkreis von 50 bis 100 km. Bei den Metzgerzwiebeln aus Spanien sei vor allem die Größe 2 am gängigsten, wobei er zum Teil auch Ware auch der Größe 1 vermarkten kann. "Zwiebeln im 5-kg-Gebinde sind um 100 Prozent teurer geworden, was eben mit der Vegetation zusammenhängt. Das kann sich im nächsten Jahr auch schon wieder verändern." 

Preisschwankungen seit Dezember
Die Geschäftsjahre 2021 und 2022 seien in etwa vergleichbar gewesen. "Große Preisschwankungen hat es schon immer gegeben, die sich in der Regel zum Ende der Erntezeit gegen März zeigen. Das Ungewöhnliche ist nun, dass die Schwankungen schon im Dezember anfingen, was sich auch darin äußert, dass weniger Ware zur Verfügung steht", sagt Bleyert. Die Landwirte mussten ihre Preise angesichts der geringen Mengen anpassen und entsprechend weitergeben. 

Die Stimmung am Großmarkt schätzt der langjährige Händler als "unverändert" ein. "Produkte, die man eher vernachlässigen kann, wie etwa Haselnüsse, konnten sich nicht so gut durchsetzen wie Kartoffeln oder Äpfel. Das haben die Händler auf den Weihnachtsmärkten zum Beispiel gemerkt. Kartoffeln werden nach wie vor konsumiert." Bei Kartoffeln, dem Hauptprodukt des Unternehmens, konnte Bleyert bislang keine ungewöhnlichen Schwankungen bemerken. "Gerade diejenigen, die Geld zur Verfügung haben, müssten sich Kartoffeln leisten können." 

Fotos: Carl Bleyert

Weitere Informationen:
Inh. Carl Bleyert 
Carl Bleyert Handelsgesellschaft mbH
Großmarkt Dortmund
Heiliger Weg 60g
44135 Dortmund
Telefon: +49 231/ 52 75 21
Telefax: +49 231/ 57 73 41
E-Mail: info@bleyert.de
Web: https://www.bleyert.de


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