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Beobachtungsstelle Italmercati, Italien

Rund 80 Prozent der Großmärkte sind besorgt über steigende Energiepreise

Die hohen Energiepreise wirken sich weiterhin auf die Großmarktkette in Italien aus und entmutigen die 2.500 Marktteilnehmenden, die in den Sektoren Fisch sowie Obst und Gemüse tätig sind. Tatsächlich geben 83 Prozent der Fischhändler und 87 Prozent der Obst- und Gemüsehändler an, dass sie von den hohen Energiepreisen stark betroffen sind.

Das sind einige der Daten, die die Beobachtungsstelle Italmercati, ein Netzwerk, das die wichtigsten Großmärkte des Landes zusammenfasst, ermittelt hat. Die Umfrage vermittelt ein klares und düsteres Bild der aktuellen Situation des Sektors in Italien im Vergleich zu 2022 und der Zeit vor der Pandemie.

Zahlreiche Faktoren haben die Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren beeinflusst, wie der Konflikt in der Ukraine, steigende Rohstoff- und Dieselpreise, hohe Energiepreise und die Zunahme extremer Wetterereignisse. In diesem Fall sind die Marktteilnehmenden in der Agrar- und Ernährungswirtschaft stärker vom Klimawandel betroffen als die in der Fischereiwirtschaft: 33 Prozent der Marktteilnehmenden in der Agrar- und Ernährungswirtschaft sind sehr besorgt über diese Auswirkungen, in der Fischereiwirtschaft sind es nur 16 Prozent. Was die Zukunft angeht, so sind die Märkte weiterhin pessimistisch: 40 Prozent der Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft rechnen bis Juni 2023 mit einem weiteren Rückgang des Geschäftsvolumens.

Insbesondere auf den Obst- und Gemüsemärkten wurde eine Verschlechterung sowohl gegenüber dem gleichen Monat des Jahres 2021 als auch gegenüber dem Zeitraum vor der Corona-Pandemie festgestellt. Diese Entwicklung, die von den meisten Marktteilnehmenden festgestellt wurde, ist sowohl auf die hohen Energiepreise als auch auf die Auswirkungen des Klimawandels zurückzuführen. Bei exotischen Früchten, Zucchini, Tomaten, Salat, Zitrusfrüchten, Äpfeln, Artischocken und Blumenkohl ist der Umsatz am stärksten zurückgegangen, und immerhin 40 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass in den ersten Monaten des Jahres 2023 ein Abwärtstrend zu verzeichnen sein wird.

"Die steigenden Preise für Energieträger und Rohstoffe haben zweifellos weiterhin einen starken Einfluss auf die Aktivitäten der meisten Großmärkte in ganz Italien", sagte Fabio Massimo Pallottini, Präsident von Italmercati. "In dieser heiklen und entscheidenden Phase für den gesamten Sektor müssen wir die Ärmel hochkrempeln, um die Hindernisse, die uns im Weg stehen, endlich zu überwinden. Auf diese Weise können wir den Verbrauchern kurzfristig weiterhin frische und gesunde Produkte anbieten, während wir langfristig daran arbeiten, den Transformationsprozess hin zu einer effizienteren und digitalisierten Lieferkette nicht zu unterbrechen."


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