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Tegut verzeichnet auch im Jubiläumsjahr einen stabilen Gesamtumsatz

Bio-Anteil geht leicht zurück

Der Lebensmitteleinzelhändler tegut hat das vergangene Jahr mit einem Gesamtnettoumsatz von 1,25 Milliarden Euro abgeschlossen – und damit exakt das Vorjahresergebnis erreicht. Der Rekord-Bioanteil von 30,5 Prozent im Jahr 2021 konnte dagegen nicht gehalten werden, sondern ging um 2,1 Prozent zurück, auf einen Anteil von 28,4 Prozent.

„Das entspricht der aktuellen Entwicklung, wonach die Kundinnen und Kunden zum Beispiel nicht beim Urlaub sparen, sondern im Alltag“, erläutert tegut-Geschäftsführer Thomas Gutberlet das Ergebnis. Der Kunde kaufe zwar weiter ökologisch, aber die günstigeren Varianten. Die Frische, Obst und Gemüse, sei rückläufig. Da tegut hier nach dem Brot die höchsten Bio-Anteile aller Warengruppen habe, gehe mit dem Obst- und Gemüse-Absatz auch der Bio-Umsatz zurück.

Ansonsten stand 2022 ganz im Zeichen des 75-jährigen Firmenjubiläums: Mit vielen Angeboten, Veranstaltungen in den Märkten und überraschenden Aktionen wurde der Unternehmensgeburtstag gemeinsam mit den Kunden gefeiert.

Strategisch hat sich das Unternehmen im vergangenen Jahr unter anderem auf den Roll-Out des digitalen, unbedienten Kleinstflächenkonzeptes ‚teo‘ konzentriert: 2020 in der Fuldaer Innenstadt gestartet, gibt es mittlerweile 26 Standorte in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg. Für dieses Jahr plant tegut 15 bis 20 weitere Standorte, mit Schwerpunkt Rhein-Main-Gebiet und Baden-Württemberg.

Aber nicht nur bei den teo-Standorten wurde 2022 expandiert. Unter anderem sind im baden-württembergischen Aalen, in der Frankfurter Innenstadt, in München und dem mittelhessischen Braunfels neue Supermärkte an den Start gegangen, in Dipperz im Landkreis Fulda wurde ein neuer Getränkemarkt eröffnet. In Frankfurt starteten außerdem zwei Märkte des Vertriebskonzeptes ‚Quartier‘. Damit betreibt tegut aktuell 315 Märkte. Auch 2023 seien neue Märkte geplant, von denen sich viele bereits im Bau befinden, unter anderem in Niederdorfelden und Bischofsheim.

Auch das Online-Geschäft in Kooperation mit Amazon hat tegut im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Im Großraum Darmstadt, großen Teilen Frankfurts, in Würzburg, Kassel, Marburg und Gießen, im Großraum Nürnberg, Fürth und Erlangen, in Bamberg, Mainz, Wiesbaden und im Großraum Fulda können Kunden mittlerweile tegut-Lebensmittel online bestellen und sie sich noch am selben Tag nach Hause liefern lassen. Schon in Kürze würden auch hier weitere Regionen hinzukommen. Am Standort Ingolstadt werde Mitte des Jahres ein neuer Supermarkt eröffnen, der den Lieferdienst vom ersten Tag an als zusätzlichen Service für die Kunden anbietet.

Um die logistischen Herausforderungen, die der anhaltende Expansionskurs langfristig an das Unternehmen stellen wird, dauerhaft bewältigen zu können, will tegut 2023 nach rund dreijähriger Bauzeit sein neues Logistikzentrum in Michelsrombach vor den Toren Fuldas in Betrieb nehmen.

„Es ist das größte Bauprojekt in der 75-jährigen Geschichte des Unternehmens“, fasst Gutberlet das Projekt zusammen. „Mit einer reinen Gebäudefläche von 90.000 Quadratmetern, einem automatischen Hochregallager mit ca. 38.000 Palettenstellplätzen und einer Gesamtinvestition im unteren dreistelligen Millionenbereich ist es nicht nur für tegut derzeit ein Megaprojekt. Es gilt für die gesamte Region als Flaggschiff in Sachen Planung, Bau und Investitionsvolumen.“ Rund 800 Mitarbeiter sollen nach Fertigstellung in Michelsrombach arbeiten.

Quelle: Tegut


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