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Für die heimische Tier- und Pflanzenwelt

Neue Bio-Äpfel sorgen für mehr Artenvielfalt im Edeka- und Netto-Regal

Mit dem Apfel-Kauf das Summen in der Natur unterstützen: Mittlerweile ist in Deutschland mehr als jede vierte Insektenart in ihrem Bestand gefährdet. Hier setzt das Programm „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ (LfA) an und fördert die heimische Biodiversität. EDEKA und Netto Marken-Discount unterstützen gemeinsam dieses wichtige Naturschutzprogramm und bauen ihr Engagement weiter aus: Mit der neuen Erntesaison beziehen beide Handelsunternehmen ihr Bio-Apfelsortiment aus Deutschland nun komplett von Betrieben, die am LfA-Programm teilnehmen. Die Äpfel mit dem Artenschutz-Plus sind ab September in den Obst- und Gemüseabteilungen der EDEKA-Märkte sowie Netto-Filialen erhältlich. Das Besondere: Die teilnehmenden Bio-Obstbetriebe setzen unterschiedliche Maßnahmen für den Schutz von wildlebenden Tier- und Pflanzenarten sowie deren Lebensräumen um.

Foto: EDEKA

„Landwirtschaft für Artenvielfalt“ – der Name ist Programm. Gemeinsam setzt sich EDEKA mit Netto Marken-Discount, dem WWF, dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschafts-forschung (ZALF) e.V., Bio-Betrieben sowie ihren Anbauverbänden für mehr Biodiversität in Deutschland ein. Ob Blühstreifen, Verzicht auf Düngung oder das Anlegen von Teichen: Herzstück des Programms ist ein Naturschutz-Katalog, aus dem Landwirt:innen, passend zu ihrem Betrieb und den lokalen Bedingungen, mit Hilfe einer naturschutzfachlichen Beratung entsprechende Maßnahmen auswählen.

Apfel für Apfel für mehr Artenschutz
Jetzt ist das Artenvielfalt-Programm weiterentwickelt worden und bietet erstmals Bio-Tafeläpfel an. Die Äpfel werden von über 50 Obstbäuer:innen im Alten Land bei Hamburg, im Rhein-Sieg-Kreis sowie in der Bodenseeregion angebaut. Der Artenschutz-Maßnahmenkatalog für den Obstanbau basiert auf dem des ökologischen Anbauverbands Bioland. Dafür setzen die Obstbäuer:innen zum Beispiel auf Blühstreifen aus heimischen Wildpflanzen zwischen und neben den Apfelbaumreihen. So können sich Wildpflanzen bis zur Blüte entwickeln, wodurch Insekten unabhängig von der Obstblüte bis in den Herbst hinein Nahrung finden. Die Betriebe werden von naturschutzfachlichen Berater:innen zudem angeregt, seltene Kulturarten zu erhalten oder zusätzliche Obstsorten anzubauen. Da das LfA-Programm schon seit zehn Jahren besteht, können die positiven Effekte der Naturschutzmaßnahmen durch das ZALF bereits mit Zahlen belegt werden: Zum Beispiel wurden im Rahmen von Monitorings auf Grünland- und Viehzucht-Betrieben des LfA-Programms achtmal so viele Insekten und zwanzigmal so viele Schmetterlinge auf ungemähten Wiesen und Weiden gezählt. Auch die Population der Braunkehlchen hat sich auf den Höfen mit entsprechenden Maßnahmen verdoppelt. Die Ergebnisse für die neu teilnehmenden Obstbäuer:innen werden im kommenden Jahr ermittelt und bewertet.

Vielfältigere Produktauswahl in den Regalen
Verbraucher:innen können schon heute aktiv zur Förderung der heimischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen beitragen: Neben den Bio-Äpfeln verkaufen EDEKA und Netto Marken-Discount biologisch erzeugten Apfelsaft, erkennbar am grünen LfA-Vogel-Logo, sowie regionales Bio-Fleisch und -Wurst, Bio-Kartoffeln und Bio-Mehle zur Unterstützung der Artenvielfalt in der deutschen Agrarlandschaft. Ende des Jahres wird das LfA-Sortiment neben Tafelobst um Bio-Apfelmus erweitert. Auch Dirk Steffens, Wissenschaftsjournalist, TV-Moderator und EDEKA- und Netto-Experte für Nachhaltigkeit, weiß um die Bedeutung der Initiative „Landwirtschaft für Artenvielfalt“: „Da mehr als die Hälfte der deutschen Fläche landwirtschaftlich genutzt wird, ist die Frage, wie wir damit umgehen, eine sehr entscheidende. Denn: Artenvielfalt kann es nur dort geben, wo es auch intakte Natur gibt. Die Bäuerinnen und Bauern sind also eigentlich die wichtigsten Artenschützer:innen in Deutschland.“

Weitere Informationen:
verbund.edeka


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