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In Deutschland genießt das Label den höchsten Bekanntheitsgrad

"Der vegane Obst- und Gemüsemarkt von heute ist das, was der Bio-Markt vor 20 Jahren war"

Der erste Monat des Jahres stand wieder unter dem Motto Veganuary. Hunderttausende von Menschen wurden dazu aufgerufen, 31 Tage lang vegan zu leben. Sie haben also viel Obst und Gemüse gegessen. Aber was viele nicht wissen, ist, dass man noch einen Schritt weiter gehen kann: vegan angebautes Obst und Gemüse.


TOFF-Team

Logischer nächster Schritt
'Aber sind Obst und Gemüse nicht schon vegan?', ist eine häufige Frage. Die größte Herausforderung für veganes Obst und Gemüse ist also die Unkenntnis der Verbraucher. "So wie der Markt für Bio-Obst und -Gemüse vor 20 Jahren war, so ist es jetzt mit veganem Obst und Gemüse", sagt Jeffrey Moret von The Organic Fresh Factory (TOFF) in den Niederlanden. Er lernte das Konzept vor etwa sieben Jahren kennen. Vor kurzem gründete er die Marke Green Vegan. Unter diesem Label handelt er mit Biozyklisch-Vegan-zertifiziertem Obst und Gemüse.

Im Gegensatz zu regulären und konventionellen Erzeugern verwenden biozyklisch zertifizierte Erzeuger keine tierischen Düngemittel. Außerdem achten sie besonders auf Boden, Wasser und Artenvielfalt. Jeffrey bezeichnet es als logischen Nachfolger der (biologischen) Anbaumethoden. "Ich glaube fest daran. Es ist uns allen bewusst, dass wir weniger Fleisch essen müssen. Es gibt Viehzuchtbetriebe, die von der Gülleproduktion leben. Wenn das aufhört, wird Land für Naturräume und neue landwirtschaftliche Betriebe frei. Auch das Wasser, die Artenvielfalt und das Bodenleben profitieren davon."

Der vegane Anbau steckt noch in den Kinderschuhen. Sein Erfinder Adolf Hoops arbeitet seit 1950 an der Idee. Doch erst 2017 hat die International Federation of Organic Agriculture Movements (IFOAM) die Prinzipien der biologisch-veganen Landwirtschaft als globalen Standard anerkannt. Die IFOAM ist der Dachverband der ökologischen Landwirtschafts- und Lebensmittelbranche.

In den Niederlanden und Belgien hat bisher je ein Erzeuger dieses Gütesiegel erhalten. Die meisten veganen Erzeuger finden Sie in Griechenland und Deutschland. In Deutschland genießt das Label den höchsten Bekanntheitsgrad bei den Verbrauchern. Allerdings werden dort die meisten Produkte in Bioläden verkauft.

Handel und Jahresprogramme
Der vegane Obst- und Gemüsesektor macht nur einen winzigen Teil des Marktes aus, räumt Jeffrey ein. Das hat ihn jedoch nicht davon abgehalten, Green Vegan zu gründen. "Wir wollen für die Zukunft gerüstet sein", sagt er. Selbst innerhalb von TOFF ist Green Vegan nur eine kleine Abteilung. TOFF wurde 2014 gegründet und firmierte bis 2017 unter dem Namen Marni Fruit. In den letzten Jahren ist das Unternehmen stark gewachsen. "Angefangen hat es hauptsächlich mit dem Handel von Bio-Obst und -Gemüse."

"Das haben wir seit 2017 ein bisschen schleifen lassen. Wir begannen, uns auf nachhaltige Partnerschaften mit Erzeugern und Einzelhändlern zu konzentrieren. Jetzt führen wir komplette Jahresprogramme durch und versuchen, die Produkte bestmöglich zu vermarkten", erklärt Jeffrey. TOFF übernimmt die Vermarktung für verschiedene niederländische Gewächshausgemüseerzeuger und viele andere europäische Erzeuger. Auch Produkte aus Übersee haben einen Platz im Sortiment. Dazu gehören Ingwer, Kurkuma, Mangos, Avocados, Äpfel und Birnen.

Vollständiges Verkaufssortiment
Die Entscheidung, auf langfristige Partnerschaften zu setzen, bringt dem Unternehmen Kontinuität und Stabilität. Dennoch, so Jeffrey, gibt es immer noch Raum für den "altmodischen" Handel. Aus diesem Grund hat TOFF diesen Geschäftszweig noch nicht ganz aufgegeben. Das Unternehmen ist auch ein Großhändler mit vielen Mischpaletten.

Wöchentliche Bestellungen werden auch nach Hongkong und Dubai geflogen. "Es gibt eine große Nachfrage nach ökologischem Handel. Und auf der Seite der Öffentlichkeit gibt es viel Wachstum. Das Angebot wächst nicht immer in gleichem Maße. Der Handel mit Bio-Obst und -Gemüse bietet also durchaus noch ein gutes Geschäftsmodell."

Die Kombination dieser beiden Branchen funktioniert gut. "Wir beliefern nicht nur die bekannten Einzelhandelskanäle, so dass wir Platz für Produkte mit unterschiedlichen Größen, Formen und Qualitäten haben. Die Einzelhändler können nur einen kleinen Teil der Ernte abnehmen. Wir bieten unseren Erzeugern andere Absatzkanäle wie Großhändler, Caterer und z. B. Verarbeiter. Auf diese Weise können wir unseren Erzeugern die gesamte Palette an Absatzmöglichkeiten bieten", so Jeffrey abschließend.

Für weitere Informationen:
Jeffrey Moret
[email protected]
TOFF
+31 (0)85 070 4572
www.toffbv.nl  

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