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Zunahme von Medicanes

Schlechtes Wetter plagt Sizilien weiterhin

Eine neue Gewitterwelle, diesmal zwischen Gela und Ispica, traf am 29. November ein Gebiet Siziliens, in dem es viele Gewächshäuser gibt. Die Schäden sind nicht groß, zumindest nicht überall, aber in einigen Betrieben sind die Gewächshäuser oder Tunnel teilweise zerstört worden.

Der Sturm hat die tragende Struktur des Eisengewächshauses verbogen und den Kunststoff zerrissen.

Für einige Anbaugebiete ist es das dritte Mal in weniger als einem Monat, dass sie mit stürmischem Wetter zu kämpfen haben. Jedes Mal müssen hier und da Reparaturarbeiten durchgeführt werden, so dass es schließlich zu einem großen Problem für die betroffenen Landwirte wird. Ein Erzeuger aus Marina di Ragusa spricht von Schäden an den Plastikfolien der Gewächshäuser im Wert von mehr als 30.000 Euro. Vielleicht nicht unüberwindbar, aber es belastet das Budget des Unternehmens und das Familieneinkommen. Andere Unternehmen erlitten Schäden an Lagerhäusern und verloren Verpackungsmaterial, Dünge- und Pflanzenschutzmittel.

Ein Gewächshaus aus Holz/Beton wurde buchstäblich dem Erdboden gleichgemacht.

Diese plötzlichen und verheerenden Wetterereignisse treten im Mittelmeerraum immer häufiger auf. Der Temperaturanstieg des Mittelmeers verursacht so genannte Medicanes - eine Kombination aus den englischen Begriffen für Mittelmeer und Hurrikan -, die nach Prognosen der Meteorologen immer häufiger auftreten werden.

Und nun gibt es erneut das Problem, dass Versicherungsgesellschaften keine Verträge für Schäden an Holz-/Betonkonstruktionen abschließen, die durch ungünstige Witterungsbedingungen verursacht wurden, und auch die Regierung keine finanzielle Unterstützung gewährt, obwohl ein großer Teil der Gewächshäuser in Sizilien immer noch aus diesen Materialien gebaut wird. In anderen Mittelmeerländern werden staatliche Beihilfen in verschiedenen Formen gewährt, aber Italien zieht es vor, sich streng an die europäischen Richtlinien zu halten.

Tunnel mit gerissenem Kunststoff, was als geringfügiger Schaden betrachtet werden kann.

Schlechtes Wetter scheint heutzutage das Schicksal dieser Regionen zu sein, aber es kommt in einer schwierigen Zeit. Die Marktbedingungen für Gewächshauserzeugnisse sind aufgrund des Nachfragerückgangs im November nicht gut, die Produktionskosten steigen weiter - im Durchschnitt um bis zu 40% - und der Einzelhandel setzt seine Werbeaktionen auf Kosten der Erzeuger fort. Auch die Exporte haben sich bisher nicht gut entwickelt, doch könnte dies in den kommenden Wochen durch eine Belebung der Nachfrage in der Weihnachtszeit ausgeglichen werden, die traditionell eine Zeit der Marktbelebung ist.


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