Schweizer Edelpilze immer beliebter beim Verbraucher

Kräuterseitlinge, Shiitake und Co auf dem Vormarsch

Alex Lussi der GOTTHARD BIO PILZE hat vor sechs Jahren mit der Pilzzucht im Stollen angefangen, nachdem er einige Jahre zuvor die elterliche Pilzproduktion übernommen hatte. Die Bedingungen im Inneren des Berges seien ideal, sagt er gegenüber SRF: "Der Kräuterseitling zum Beispiel benötigt ein konstantes Klima, und hier hat er das. Im Sommer 14 oder 15 Grad, im Winter 12 oder 13, dazu 90 Prozent Luftfeuchtigkeit."


Konsum in Kilo / Bild: Verband Schweizer Pilzproduzenten VSP

Inländische Edelpilze sind im Kommen
400 bis 500 Kilogramm Kräuterseitlinge erntet Lussi jede Woche für seine Gotthard Bio Pilze in dem Stollen, dazu Austernpilze und Shiitake. Das Geschäft läuft gut. Noch in den 1990er-Jahren war die Schweiz eine nahezu reine Champignon-Nation, Edelpilze wie die Kräuterseitlinge kannten die wenigsten. Das hat sich geändert.

Zwar bleiben gemäss den aktuellen Zahlen des Verbands der Schweizer Pilzproduzenten die Champignons mit Abstand die am meisten verzehrten Pilze in der Schweiz – gut 7800 Tonnen davon wurden im vergangenen Jahr in der Schweiz produziert. Doch in ihrer Nische holen die inländischen Edelpilze auf: Knapp 440 Tonnen davon wurden 2020 aufgetischt, doppelt so viel wie noch vor zehn Jahren. Mittlerweile stammen bereits 46 Prozent aller hierzulande verspeisten Edelpilze aus der Schweiz, die Tendenz ist steigend.

Weitere Informationen:
https://www.gotthardbiopilze.ch/ 


Erscheinungsdatum:



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