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Jahresübersicht 2020: 2. Quartal

Corona macht erfinderisch, Regionalität boomt, hoher Bedarf an vitaminreichen Produkten

Im Frühling wütete die Corona-Pandemie in voller Kraft über Deutschland und ganz Europa. Für viele Handelssegmente, etwa die Spargel- und Beerenbranche ging die erste Viruswelle mit großen Herausforderungen einher, viele konnten trotzdem umsatzmäßig von der Krise profitieren. Die Gastronomie konnte dieses Glück leider nicht teilen. Außerdem macht die Krisenzeit auch erfinderisch und es wurde mehr Wertschätzung für Regionalität geschaffen. 

Nährstoffreiche Erzeugnisse im Vordergrund
Die Gesundheit steht in Zeiten von Corona logischerweise an oberster Stelle. Das spiegelt sich im Einkaufsverhalten wider: Insbesondere nährstoffreiche Produkte - etwa Zitrusfrüchte, Ingwer und Knoblauch - wurden im Frühling und Sommer stark nachgefragt. Darüber hinaus stehen regionale Produkte zu Coronazeiten mehr denn je zuvor im Fokus der Verbraucher. Das trifft sowohl auf marktübliche als auch auf ausgefallenere Produkte wie etwa Melonen und Knoblauch aus regionalem Anbau zu. 

Krise macht erfinderisch
Die erste Viruswelle hat uns ebenfalls gezeigt, dass Corona erfinderisch macht. Es wurden unter anderem jede Menge Lieferservices, Drive-In-Märkte und viele andere Initiativen ins Leben gerufen, um die Umsätze im Handel wo möglich aufrechtzuerhalten. Im April wurde auch erstmalig eine bundesweiten Schließung der Gastronomie beschlossen. Dies habe das Kaufverhalten der Verbraucher komplett durcheinandergewirbelt. Der Konsum in der Gastronomie hat sich zwangsläufig hin zu den Sparten LEH, Wochenmarkt- und Facheinzelhandel sowie Direktvermarktung verlagert. 

Arbeitskräftemangel beeinträchtigt Spargel- und Beerenernte
Währenddessen hatten die Spargel- und Beerenbauern sowie Gemüseerzeuger mit erheblichen Arbeitskräftemängeln zu kämpfen. Osteuropäische Saisonarbeiter konnten nur schwer einreisen, weil Transitländer wie Österreich und Ungarn ihre Grenzen geschlossen hatten. Aufgrund des Arbeitskräftemangels mussten viele Erzeuger ihre Felder gezwungenermaßen austreiben lassen und konnten nur einen Teil der Pflanzen abernten. Daher kam es ausnahmsweise mal nicht zu einem Überschuss am Spargelmarkt - denn Angebot und Nachfrage waren etwa im Gleichgewicht. Auch die Abverkäufe in der Direktvermarktung haben durch den Wegfall der Gastronomie geboomt. 


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