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Reichenau Gemüse eG präsentiert Umsatzergebnisse

Starkes Wachstum des Bio-Anteils

Die genossenschaftlich organisierten Reichenauer Gärtner steigerten ihre Umsätze im Jahr 2019 leicht. Die drei Gärtnersiedlungen decken mehr als die die Hälfte des Umsatzes. Der Bio-Umsatz der Reichenau Gemüse eG hält einen Umsatzanteil von 40 Prozent. 

Der Umsatz der Reichenauer Gemüsegärtner mit der eigenen Erzeugerware stieg im Geschäftsjahr 2019 um 2,7 % auf 26,5 Mio. Euro (vor Abzug der Marktgebühr, ohne Fracht und Verpackung), heißt es im Geschäftsbericht. 15117 Tonnen Gemüse hat die Genossenschaft mit 175 Mitgliedern vermarktet, das waren 1,2 % weniger als im Jahr zuvor. Der Jahresüberschuss der Genossenschaft lag bei rund 144000 Euro. Inklusive der Handelsware haben die Reichenauer über die Reichenau-Gemüse-Vertriebs eG Gemüse im Wert von gut 50 Mio. Euro vermarktet.

53 % (Vorjahr: 49 %) des Umsatzes mit der eigenerzeugten Ware entfiel auf die drei auf dem Festland gelegenen Gärtnersiedlungs-Standorte in Singen-Beuren, Aach und Mühlingen. Der Anteil der Unterglasproduktion beträgt mittlerweile rund 95 %. Der Bio-Anteil am Umsatz stieg weiter und erreicht mittlerweile fast 40%, beim Mengenanteil steuern die Reichenauer Gemüsegärtner auf 30% zu.

Die einzelnen Kulturen
Gut und mit höheren Durchschnittspreisen als im Vorjahr verlief die Saison bei den Salaten, die bereits Ende Januar startete. 1,6 Mio. Kopfsalate, 200000 Novita-Salate und 923000 bunte Salate wurden im abgelaufenen Jahr abgesetzt.

Zweites wichtiges Standbein der Reichenauer sind Gurken, von denen 13,8 Mio. vermarktet wurden. Die seit einigen Jahren mit den wichtigsten Partnern aus dem Lebensmitmittel-Einzelhandel umgesetzte Festpreispolitik habe zu einer deutlichen Preisstabilisierung geführt. Erneut sei ein auskömmlicher Preis realisiert worden.

An Tomaten wurden knapp 3000 Tonnen abgesetzt, wobei die Preise sich gegenüber der enttäuschenden Saison 2018 befestigten. Über die Hälfte der Tomaten stammte aus der Bio-Produktion.

Die rund 3000 Tonnen vermarktete Paprika stammten zu 90 % aus der Gärtnersiedlung Singen/Beuren. Zunehmende Bedeutung erlangt auch die Aubergine, von der gut 500 Tonnen abgesetzt werden konnten. Für beide Produkte konnten Preissteigerungen erzielt werden.

Innovative Verpackungsstrategie
Bei den Verpackungen brachte das Jahr 2019 eine Innovation: Erstmals wurden Bio-Tomaten in einer Wellpapp-Schale ohne Kunststoffummantelung verkauft. Für die längerfristige Entwicklung der Genossenschaft brachte eine Erzeugerbefragung interessante Ergebnisse, heißt es im Geschäftsbericht weiter. In den nächsten Jahren seien zunächst wenige Betriebsaufgaben absehbar, in acht bis zehn Jahren allerdings seien größere Veränderungen zu erwarten.

Weitere Informationen:
https://www.reichenaugemuese.de/  


Erscheinungsdatum:



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