Corona-Nachrichtenbulletin:

Gemüse-Drive-In in Bern, erfolgreiche Erntehelferplattform, Verzögerung der österreichischen Spargelsaison

Erstes Gemüse-Drive-In in Bern
Wegen der Coronakrise müssen viele Unternehmen kreative Lösungen finden, um weiterhin im Geschäft zu bleiben. So auch die Küng und Steiner AG, die normalerweise Restaurants, Spitäler oder Altersheime beliefert. Seit Anfang April bieten sie ein Drive-In für frische Früchte und Gemüse an.

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Weitere Informationen:
www.kuengundsteiner.ch/ 

Eine Wertschätzung, die gut tut
Andreas Beck bewirtschaftet insgesamt 30 Hektar Land. Allein davon zwölf Hektar mit Erdbeeren - dazu Himbeeren, Heidelbeeren, Kirschen und Äpfel. Normalerweise kommen im Frühjahr Saisonarbeiter auf den Hof in Eberdingen im Herzen Baden-Württembergs, ernten Früchte, jäten Unkraut, säen aus und pflanzen. Aufgrund der Corona-Pandemie und erschwertem Reisen ist das in diesem Jahr anders. So beschäftigt Beck neben den Erntehelfern aus Polen auch viele Einheimische - vermittelt über die Plattform "Das Land hilft".

"Vor ein paar Wochen waren wir noch nicht sicher, wie die Ernte klappen wird", so der Landwirt. Doch jetzt sei man zuversichtlich. "Im Moment passt alles. Auf meinen Aufruf auf der Plattform "Das Land hilft" haben sich innerhalb einer Woche 200 Leute gemeldet. Wir haben zunächst Informationen und einen Fragebogen verschickt und dadurch versucht, die vielen Helfer zu organisieren. Als die Erdbeerernte losging, haben wir gleich mit einer Gruppe angefangen."

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Österreichische Spargelernte beginnt heuer verzögert
Trotz erschwerter Bedingungen schaffen es die zwölf steirischen Spargelbauern durch viel Einsatz, auch in schwierigen Zeiten, qualitativ hochwertigen Spargel anzubieten. Die Witterungsbedingungen, insbesondere die Frostnächte der vergangenen Wochen, haben dem zur Ernte anstehenden Spargel sehr zugesetzt. Unseren heimischen Spargelproduzenten haben mit Ernteausfällen und verspäteter Ernte zu kämpfen.

"Jedesmal wenn der Spargel abfriert, muss er wieder neu austreiben. Das hat ihn in der Entwicklung zurückgeworfen, weshalb die Ernte heuer - so wie bei vielen anderen- auch bei uns zeitlich verzögert ist", erklärt Magret Brugner aus Bad Blumau, die auf acht Hektar weißen und grünen "Steirerspargel" kultiviert. In den nächsten Tagen kann mit dem Spargelstechen begonnen werden, heißt es im Gespräch mit Mein Bezirk. 

Generell sei heuer ein schwieriges Jahr für die Landwirte und so auch für die Spargelbauern. "Zu den Frostnächten, kommt der Ausfall von Großkunden wie Gastronomie- und Thermen, aufgrund der Coronakrise hinzu", schildert Brugner. Stammarbeitskräfte aus Polen können aktuell nicht einreisen, weshalb man froh ist, neben der Familie, auch auf Erntehelfer über die Ernteplattform "Lebensmittelhelfer" zurückgreifen zu können.

Kärnten: 80 Prozent weniger Umsatz für Obstbauern
Was den Frost betrifft, so dürften die Lavanttaler Obstbauern heuer zumindest bis jetzt davongekommen sein. Doch sie verzeichnen bis zu 80 Prozent Umsatzeinbußen, weil die Gastronomie als Kundschaft wegfällt. Der Verlust werde nicht mehr aufzuholen sein, heißt es im Gespräch mit ORF.

Fast 1.500 Proben stehen im Zogglhof der Mostbarkeiten in St. Paul im Lavanttal ungetestet und unprämiert. Denn die Mostbarkeiten-Messe und die Alpen Adria Verkostung Anfang Mai wurden wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt. Normalerweise werden dabei die Produkte verkostet und bewertet. Je mehr Auszeichnungen, desto höher der Absatz.


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