Italien: Hochqualitative Erdbeeren, aber die Nachfrage ist niedrig

Die Melissa-Erdbeersorte aus Basilicata hat eine exzellente Qualität, aber die Nachfrage ist nicht hoch. Francesco Manuzzi, ein Betreiber des Cesena Großhandelsmarkts beschrieb diesen Trend.

„Momentan habe ich Verträge mit ein paar süditalienischen Unternehmen, eins in Basilicata und ein anderes in Sizilien. Die Melissa-Erdbeeren aus Basilicata haben eine exzellente Qualität. Der Preis liegt bei 5,5 Euro/kg. Trotz der unglaublich guten organoleptischen Qualitäten ist die Nachfrage nicht so hoch. Zum Beispiel waren die Preise während der Weihnachtszeit dreimal höher, aber die Kunden haben keine gekauft. In den nächsten Tagen werde ich die Candonga-Produktion verfügbar haben.“

Francesco Manuzzi

Manuzzi besitzt einen Landwirtschaftsbetrieb mit 30 Hektar in der Cesena-Gegend. Für sechs Monate des Jahres setzt er auf Direktmarketing. Die restliche Zeit des Jahres ist er im Cesena Markt aktiv, wo er seine eigenen Produkte oder die, die er aus den südlichen Regionen kauft, verkauft.

Manuzzi fährt fort: „Das Produkt aus Sizilien ist auch exzellent. Es hat einen guten Brixwert und der Preis ist niedriger, circa 4 Euro/kg. Ich habe direkte Beziehungen zu den Unternehmen: Wir finden immer einen Mittelweg, weil ich selbst Erzeuger bin und dadurch weiß, was die Landwirtschaft und der Versuch, Umsatz zu machen, bedeutet.“

Grüne Bohnen und Ackerbohnen aus Basilicata und Sizilien werden momentan auch vermarktet. Allerdings stechen die Zucchinis heraus, weil die Nachfrage hoch ist und es einen Mangel durch den Frost in den ersten Januartagen gibt. In manchen Gegenden Siziliens ist die Produktion um mehr als 50% gefallen.


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