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Albert Schulp, Schulp Vruchtensappen

"Nachfrage nach Kirschsaft nimmt zu"

Von Säften bis Seetang und ein Programm voller Nachhaltigkeit und Geschmack. Am vergangenen Wochenende trafen sich "Foodies von Foodlog" bei Schulp Vruchtensappen in den Niederlanden. Das Unternehmen hat sich mit Fruchtsäften einen Namen gemacht. "Die Nachfrage nach Kirschsaft steigt stark an, vermutlich weil er als Schlafförderung bekannt ist und sich auch bei rheumatischen Beschwerden günstig auswirkt", sagt Albert Schulp. Die Richtung zu Gemüsesäften wurde jetzt auch mit der Linie Power Säfte eingeschlagen. Rübensaft ist laut Albert Schulp auch ein sehr schöner neuer Markt.

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Dick Veerman (r) von Foodlog stellt Albert Schulp vor; Schulp Fruchtsäfte war Gastgeber von Foodlog live

Ein Rundgang durch den Saftpressfabrik von Schulp Vruchtensappen war einer der Bestandteile des Foodlog-Programms. Albert Schulp sprach über die Geschichte des Familienunternehmens, das 1861 auf dem Zandpad in Breukelen, entlang der Vecht, gegründet wurde. Dort begann, vor fünf Generationen, Albertus Schulp mit dem Anbau von Äpfeln und Birnen in seinem Obstgarten. Die Liebe zur Frucht ging von Vater zu Sohn, aber 1995 wurde klar, dass es im Obstanbau keine Zukunft gab. In diesem Jahr begann Albert, Früchte zu Fruchtsaft zu verarbeiten, ohne auf Qualität zu verzichten. Zusammen mit den Früchten anderer Erzeuger (hauptsächlich aus den Niederlanden) und Birnen aus dem eigenen Obstgarten wird er inmitten der Obstbäume zu Schulp-Säften gepresst.

Ein Teil des Lagers der Schulp Säfte

Im Jahr 1995 dauerte die Verarbeitung von 1000 Litern Saft noch 1 Tag, da es per Hand in Flaschen gefüllt wurde, heutzutage ist der Prozess weitgehend automatisiert und vergrößert. So findet die Verarbeitung von Apfel zu Flasche innerhalb einer Stunde statt. Die Marke Schulp Fruchtsäfte hat eine klare Positionierung auf dem heimischen Markt. Der Vertrieb erfolgt über Fachgeschäfte und Catering. Der Name der Marke war eine glückliche Wahl. "In dieser Zeit sehen Sie, dass der Markt Transparenz verlangt, also ist es gut, dass wir den Familiennamen als Markennamen gewählt haben. Dann ist jedem klar, woher es kommt."

Inge und Albert Schulp mit Töchtern Marie Louise und Anneliene

Schulp begann mit Apfel- und Birnensaft, hat aber im Laufe der Jahre mehr Saftlinien entwickelt, darunter auch biologische Säfte, um unterschiedliche Zielgruppen bedienen zu können. Die Früchte sind, wenn möglich, aus holländischer Herkunft, aber für Bio-Säfte gibt es in den Niederlanden nicht genügend Obst. "In Deutschland wird diesem Sektor viel mehr Platz geboten, um sich zu entwickeln, in den Niederlanden wird die Entwicklung durch das Gesetz eingeengt."

Joanne Schulp in der Schulperij

Die Entwicklungen im Familienunternehmen gehen Schritt für Schritt voran. Sie wollen ein Höchstmaß an Qualität, und fast alles wird intern bedacht und entwickelt. Dies geschieht mit einer Reihe von unerschütterlichen Prinzipien, es geht um reinen Saft ohne Zusätze und an den Einzelhandel wird nicht geliefert. "Wir wollen unabhängig bleiben, Im Einzelhandel wird man so ausgetauscht. Wir haben ein unverwechselbares Produkt und unsere Marke ist jetzt in den gesamten Niederlanden ein Begriff", sagt Albert.

Marie Louise Schulp am Stand mit den verschiedenen Schulpsäften

Als Antwort auf die Trends verteilen sich die Saftlinien auf mehrere Geschmacksrichtungen. Gesundheit und Bio sind dabei wichtige Aspekte. Das Pressen von Gemüsesäften ist für den Konzern ein recht neuer Zweig. "Besonders es zu 100% natürlich zu halten, ist nicht einfach. Gemüse enthält von Natur keine Säuren, was die Haltbarkeit zu einer Herausforderung macht."

Professor für Ernährung und Gesundheit Jaap Seidell mit dem Lifestyle-Forscher Wim Tilburgs

Neben des Rundgangs bei Schulp bietet Foodlog Live weitere Programmkomponenten: einen Markt, Verkostungen, Pitches und einen Wettbewerb.

Sokratische Gespräche auf dem Marktplatz

Sokratische Diskussionen zwischen Teilnehmern und Professoren Ernährung und Gesundheit Jaap Seidell (VU), Milchforscher Tini van Boekel (WUR), Agrarexperte Henk Breman und Lifestyleforscher Wim Tilburgs gaben dem Tag einen idealistischen Ansatz. Die Äpfel von Boer Erik, Honigtomaten von  Looije, die Säfte aus Schulp und ein Markt mit Suppen, Wasabi und Seetang für den O&G Einschlag, geräucherte Schweine, Bio-Eis von Naturlandwirten und Fryske-Käse zum Thema Nachhaltigkeit, Lokalität und Bio.

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