Statistischer Überblick

'Der Obst- und Gemüsesektor in der EU'

Der Obst- und Gemüsesektor der EU teilt sich zwischen ein paar Mitgliedsstaaten, die für die größten Produktions-, Handels- und Verarbeitungsanteile verantwortlich sind und diverse andere, die jeweils fast vernachlässigbare Volumen produzieren. 

Laut der neusten (2013) Erhebung über die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe bauten 920.000 Betriebe frisches Gemüse an, was 12,4% der europäischen Bauernhöfe mit Ackerfläche sind. Fast die Hälfte (49,4%) dieser Betriebe lagen in nur drei Ländern: Rumänien (22,1%), Polen (15,4%) und Spanien (11,9%). Im Gegensatz dazu kamen 15 Länder nur für jeweils 1% auf.

Die Durchschnittsfläche, die in EU frischem Gemüse gewidmet ist, lag bei 1,7ha pro Betrieb. Zwei Mitgliedsstaaten widmeten mehr Anbaufläche dem frischen Gemüse: Großbritannien (17,4ha) und die Niederlande (10,3ha). In 13 Mitgliedstaaten lag die Fläche unter dem EU-Durchschnitt. Darunter waren Rumänien und Bulgarien (beide 0,3ha) und Litauen (0,1ha).


Abbildung 1: Gemüsegebiete der EU-Mitgliedsstaaten 2015

Das bedeutete, dass einerseits 14,0% des frischen Gemüses aus der EU auf Höfen mit weniger als 1ha angebaut wird. Diese Höfe sind für 79,5% aller Betriebe, die Gemüse anbauen, verantwortlich. Andererseits sind 20,5% der Betriebe mit mindestens 1ha für frisches Gemüse für 86,0% der Gesamtanbauflächen der EU verantwortlich.


Abbildung 2: Obstgebiete der EU-Mitgliedsstaaten 2015

7,2% des europäischen Gemüses wurde auf Land unter Glas oder anderen gut zugänglichen Abdeckungen angebaut. Trotzdem lag die Zahl in Spanien (17,2%) und Italien (13,3%) viel höher.

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