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''Sanierung bzw. Revitalisierung muss stattfinden''

Anstoß des Projektes 'Berliner Großmarkt der Zukunft''

Die Händler des Berliner Großmarktes sind wieder einen Schritt weiter bei der „Neuordnung des Frische- und Lebensmittelgroßhandels in Berlin“. Gestern kam es auf dem Großmarktgelände zu einem Treffen zwischen der neulich gegründeten „Interessengemeinschaft Lebensmittel- und Frischecluster Berlin“ (IG LFC) und den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses des Berliner Abgeordnetenhauses. Gesprächsthema war der Großmarkt der Zukunft: ''ein lebendiges, modernes Marktgelände mit einer optimalen Infrastruktur'', so fasst Vorstandsassistent Aiko Karaschewitz die Wünsche zusammen.

Mit großem Interesse ließen die örtlichen Politiker Frank-Christian Hansel (Ausschussvorsitzender, AfD), Marc Urbatsch (Bündnis 90/Grüne), Frank Jahnke (SPD), Harald Gindra (Die Linke), Florian Swyter (FDP) und Christian Buchholz (AfD) sich das Großmarktgelände zeigen. Nach den Plänen der „Interessengemeinschaft Lebensmittel- und Frischecluster Berlin“ (IG LFC) soll hier in Erbbaurecht der Großmarkt der Zukunft entwickelt werden. Es geht nun darum, vorhandene Ideen und Initiativen abzustimmen und das weitere Vorgehen zu planen.


Das Gelände des Fruchthofs Berlin hat eine Oberfläche von ca. 330.000 Qm.

''Es ist uns wichtig dass eine Sanierung bzw. Revitalisierung des Großmarktgeländes stattfindet'', so Aiko Karaschewitz. So sei die Fruchthofhalle 2007 grundlegend modernisiert worden, eine energetische Sanierung aber stehe aus. ''Unser Ziel ist es eine grundlegende Modernisierung zu ermöglichen bei der wir als Kümmerer bzw. Dienstleister Services wie die Batterietauschstation und den Mülldepot zentralisieren. Das ist auch günstiger für die Mitglieder. '' Zur Zeit zählt die IG LFC vor allem Obst- und Gemüsehändler. Karaschewitz: ''Wir sind aber mit vielen im Gespräch.''

Außer dem organisatorischen Teil sei der Fruchthof Berlin bereits zukunftsfähig und vielfältig, wie Karaschewitz betont. ''Zur Zeit sind wir zu 100 Prozent vermietet. Die Händler auf unserem Gelände sich größtenteils in Warengruppen oder bestimmte Regionen spezialisiert, wie Italien, Griechenland und die Türkei. Unsere Händler beliefern vor allem Gastronomie-Unternehmen und die haben sicherlich hier in Berlin sehr hohe Ansprüche. Wir müssen diese Vielfalt wiederspiegeln.''


Das Logo der neulich gegründeten Interessengemeinschaft

Nächster Schritt
Eine Einigung scheint sogar noch vor der Sommerpause 2018 möglich, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Im nächsten Schritt setzen sich am 11. Dezember 2017 Peter Stäblein, Geschäftsführer der Berliner Großmarkt GmbH, Max Köpke und Dieter Krauß, Sprecher der IG LFC, zusammen, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Darüber hinaus hat die IG LFC die Unterstützung der Berliner Großmarkt GmbH im Rahmen einer „Due Diligence“ bis zum 14. Dezember 2017 erbeten.

Am 1. August 2017 haben sich über hundert auf dem Großmarktgelände in der Moabiter Beusselstraße ansässige Unternehmen zur IG LFC Berlin zusammengeschlossen. Sie wollen die Zukunft des Großmarktes, des traditionellen „Bauches von Berlin“, selbst in die Hand nehmen und streben ein Erbbaurecht an, um den Großmarkt der Zukunft zu entwickeln. 

Weitere Informationen:
FRUCHTHOF BERLIN Verwaltungsgenossenschaft eG
Aiko Karaschewitz 
Beusselstraße 44 N-Q, 10553 Berlin
Tel.: +49 30 395 50 07


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