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Übersicht Weltmarkt Kaki's

Der Markt für Kaki's wächst zusehends. Verschiedene Produktionsländer berichten von einer Erweiterung der Fläche, aber die Erzeuger sehen auch eine Steigerung in der Nachfrage. Spanien, der wichtigste Produzent in Europa, erwartet durch die Hitzewellen in diesem Sommer eine kleinere Ernte. Einige Erzeuger investieren in Anbau in Peru, um damit die Saison zu verlängern. Die VS hat eine gute Ernte und einen guten Markt. Auch in Israel wird eine gute Saison gemeldet, auch wenn die Produzenten dort nach neuen Märkten Ausschau halten, da die Konkurrenz in Europa groß wird. In Asien sieht der Markt weniger gut aus. China und Süd-Korea melden kleinere Ernten.

Deutschland promotet die Kaki
Auch in Deutschland kommt die Exotensaison in Gang. In Zusammenarbeit mit verschiedenen spanischen Erzeugern wurde sogar eine Kampagne gestartet, um der Kaki mehr Aufmerksamtkeit zu schenken. Unter dem Motto 'Keine ist wie Du' erklärt Deutschland der Kaki seine Liebe. Die Kampagne wird sogar von Fitnessschulen und Festivals unterstützt. Ob auch der Handel hiervon profitieren wird, muss sich noch herausstellen: Der aktuelle Marktpreis von spanischen Kakifrüchten liegt bei ca. 0,75 Euro pro Stück. Der Preis von Früchten aus Übersee ist logischerweise höher und schwankt zwischen 0,80 Cent und 1,00 Euro pro Stück.

Spanien: kleinere Ernte durch Hitzewelle
Obwohl einige Erzeuger den Reifeprozess der Kaki's durch den Einsatz von Ethylen beschleunigen wollen und somit bereits im August auf dem Markt zu sein, startet die Saison in Valencia offiziell Ende September. Letzte Woche begann die Ernte in Huelva und zum ersten Mal wurden auch in Extremadura Kaki's geerntet. Momenten befinden sich die Preise in einer Abwärtsspirale, da die Volumen zunehmen. Der Höhepunkt im Angebot ist im Oktober und November. Ca. 90 Prozent der Produktion besteht aus der Rojo Brillante.

Der spanischen Kaki-Vereinigung zufolge haben die Hilzewellen zu Beginn des Sommers in einen 15 bis 20 prozentigen Produktionsrückgang resultiert. Die Prognose von 400.000 Tonnen sind nun auf 320.000 Tonnen korrigiert. Viele Erzeuger dachten, dass die neue Anpflanzung die Abnahme im Volumen ausgleichen würde, aber das war nicht der Fall. Die Produktionskapazität der erwachsenen Bäume, die am meisten durch die Hitze getroffen wurden, ist vier bis fünf mal größer als die Kapazität der neuen Anpflanzung.

In Valencia, dem wichtigsten Produktionsgebiet sind die Märkte größer als im Vorjahr, wobei in Huelva die Ernte nicht so stark betroffen ist und es kleine Kaliber im Überfluss gibt. In den letzten Jahren ist der Markt stets gewachsen. Der Vereinigung zufolge nimmt das Wachstum an Fläche im Vergleich zu vorigem Jahr ab. Einige Gärtnereien haben noch Persimon-Bäume, die noch an den Mann gebracht werden müssen. 

Der Preis ist seit dem russischen Boykott im Jahr 2014 mit 25 Prozent gesunken. In einigen Fällen sank der Preis sogar bis unter die Produktionskosten. Darum sucht der Sektor immer mehr nach Anbau außerhalb Europa's und wird die spanische Regierung um Hilfe gebeten, um Zugang zum chinesischen Markt zu bekommen. Der wichtigste Markt bleibt Europa, mit Deutschland an er Spitze. Desweiteren gibt es Export nach Nord-Amerika, Asien, dem Mittleren Osten und Süd-Amerika.



Peru plant Kaki's
In dem Südamerikanischen Land werden Kaki's gepflanzt. Spanische Erzeuger investieren in den Anbau hiervon, aber bis jetzt gibt es noch keine Ernte. Die spanischen Investoren hoffen hiermit, um im Frühjahr eine Produktion zu haben, als Ergänzung zur spanischen Saison, die von Oktober bis März/April läuft. 

Amerikanischer Anbau und Markt wächst
Erzeuger und Händler können sich auf eine gute Produktion und einen guten Markt, der jährlich wächst, freuen. In Kalifornien läuft derzeit die Saison der Fuyu und Hachiya. Die Saison begann vor einigen Wochen und zieht sich von Süd nach Nord durch Kalifornien. Es sieht in diesem Jahr gut aus; die Hitzewellen haben nur einen kleinen Einfluss auf die Ernte gehabt. Die zunehmende Produktion fällt zusammen mit einer steigenden Nachfrage. Kaki's sind in allen Supermärkten verfügbar und Erzeuger erweitern die Fläche, um der steigenden Nachfrage genügen zu können. Ein Erzeuger berichtet, dass er trotz der starken Flächenerweiterung, bisher noch nicht ein Jahr mit Überangebot mitgemacht hat. 

Niederlande: wenig kleine, viele dicke Sorten Kaki's verfügbar
Die spanische Kakisaison ist in vollem Gange. Da die Kaki's zu gut wachsen, gibt es wenig kleine Kaliber. Spanien möchte gern höhere Preise, aber der Markt in Holland läßt dies nicht zu. Momentan gibt es eine Menge Handel in den Niederlanden, mit vielen dicken Kalibern und viel Klasse 2. Preise liegen auf einem Niveau von 65-85 Cent pro Kilo für Klasse 1 und 45 bis 60 Cent für Kategorie 2. 

Der Anbau in Valencia, der 90 Prozent der spanischen Kaki's hervorbringt, ist Ende September losgebrochen. Im südspanischen Huelva kann sogar bis Ende Januar geerntet werden. In den letzten Jahren habn Kaki's in Europa einen Aufmarsch erlebt. Für die Saison 2017/18 erwartet man in Spanien eine Produktion von ca 400.000 Tonnen und in Folge der neuen Anpflanzungen wird die Produktion im Jahr 2020/21 erwartungsgemäß Richtung 650.000 Tonnen gehen. Die Folge hiervon ist, dass Europa dann qua Konsum an seine Grenzen stößt.

Der Konsum von Kaki's nimmt überall zu. In den baltischen Staaten ist der Konsum der Frucht nun am größten, aber vor dem Boykott war Russland mit 20 Prozent des Absatzvolumen am größten. Man sieht, dass Großbritannien den stärksten Wachstum durchgemacht hat, währenddessen Deutschland da noch mittendrin steckt. Auch der holländische Markt für Kaki's wird immer größer. Auch sehen Exporteure viel Potenzial im asiatischen Markt. Vor allem Einzelhandelskunden möchten gern ganzjährig Kaki's im Regal haben. Alles ist dann auch darauf gerichtet, um eine ganzjährige Produktion zu ermöglichen mit Anfuhr aus der südlichen Hemisphäre. 

Normale Marktsituation in Belgien
Der Markt für die Persimon ist derzeit schlecht, so berichtet ein Händler. Der Preis liegt zwischen 3 und 4 Euro pro Kiste von 4,5 kg. Ihm zufolge gibt es zu viel Volumen auf dem markt. Er befürchtet, dass in den letzten Jahren zu viel in Spanien ist angepflanzt. "Die Persimone ist eine harte Kaki, die nicht im Mund klebt und eßbar sind, wenn sie hart sind. Kaki ist eine reife Persimone", erklärt der Händler.

Ruhiger Markt in Italien
Das verfügbare Volumen auf dem Markt hat zugenommen, so belegen Daten von Ismea über Kw 42. Dies hat mit einer Intensivierung der Ernte zu tun, aber das höhere Angebot setzt den Preis unter Druck. Der Markt ist ruhig und die Nachfrage prima. "Eine Saison mit einer ausgezeichneten Qualität, mit Kalibern unter normal, aber mit einem Gesamtvolumen, was mit dem der letzten Jahre vergleichbar ist", fässt ein Händler die Saison zusammen. "Die Preise sind nicht fantastisch, aber auch nicht schlecht."

Die Ernte der Tipo Persimone ist so gut wie eingeholt. Die Rojo Brillante wird noch geerntet. Es fällt auf, dass die Nachfrage nach biologischen Persimonen zunimmt. Die Saison ist stabil. Spanien hat einen Vorteil, denn sie haben eine längere Saison. Die italienischen Rojo Brillantes müssen vor November eingeholt sein. 

Obwohl der inländische Markt wichtig für den Absatz der Kaki's ist, gibt es auch Export nach unter anderem Österreich, Schweiz und Nord-Europa.

Franzosen sind nicht so wild auf Kaki's 
Die Kakisaison hat vor einem Monat angefangen und ist in vollem Gange. Die Preise waren zu Beginn sehr hoch. Seitdem sind die Preise etwas gesunken. Gegen Ende Oktober/Anfang November nehmen verringern sich die Preise immer, da mehr Volumen auf den Markt kommt. Die Qualität ist gut, so ein Händler. Die Kaki's auf dem französischen Markt werden aus Spanien importiert. Frankreich hat eine Inlandsproduktion, aber der Großteil des Marktes wird mit Importobst versorgt. "Es gibt nicht echt einen Anstieg in der Nachfrage, denn es ist noch nicht wirklich ein beliebtes Produkt in Frankreich", erklärt ein Händler. 

Israelischer Sektor wächst, aber es gibt Sorgen über die Konkurrenz
Eine stabile Produktion und eine starke Nachfrage, sowohl auf dem Inlandsmarkt als auch international, haben der Sharon eine gute Rentabilität verliehen für die israelischen Erzeuger und Exporteure. In den letzten 15 Jahren lag der Preis zwischen 1 und 3 Euro pro Kilo auf dem lokalen Markt. International lag der Preis zwischen 2 und 4 Euro/kg. Momanten liegt der Preis an der Obergrenze dieser Werte, aber immer noch im normalen. 

Der Erfolg ist dem gut entwickelten Markt und der begrenzten Anzahl Handelsparteien zu danken. Die Fläche steht bei 1.400 Hektaren, wovon 85 Prozent in der zentralen Küstenregioni. Durchschnittlich werden 35.000 Tonnen/Jahr geerntet. Davon wird in der Hochsaison zwischen September und März gute 15.000 Tonnen exportiert. Vier große Exporteure belegen zusammen 90 Prozent des gesamten Exportwertes. 
Russland ist der wichtigste Markt für die Sharonfrucht, mit 40 % des Exportes. Europa ist der zweite Markt mit 35 %. Asien und Nord-Amerika nehmen die restlichen Mengen ab. Die Nachfrage nach der Sharon in der EU nimmt zu, obwohl es immer mehr Konkurrenz aus Spanien und Marokko gibt. Das Risiko wird auch durch die Israelier bemerkt, die ihren Fokus auf südasiatische Länder, wie Malaisia und Singapur verlegen.

China: Fall in Produktion
Gute 70% des chinesischen Persimonenanbaus befindet sich in der zentral-chinesischen Region Fu Ping. Das Obst reift im Herbst und ist im November und Dezember verfügbar. Das Wetter war im letzten Jahr nicht günstig für den Anbau. Hitze und Dürre folgten auf Monate von Kälte und Regen, was sich auf die Produktion ausgewirkt hat. Erwartungsgemäß fällt die Ernte in diesem Jahr geringer aus mit kleineren Kalibern. Einige Erzeuger befürchten, das die Produktion sich sogar halbiert. Als Folge hiervon werden die Preise steigen. Das ist nich nur durch das begrenzte Angebot, sondern auch durch steigende Verpackungs-, Transport- und Logistikkosten.

Dieses Jahr hat Neuseeland Zugang zum chinesischen Markt bekommen. Die erste Lieferung fand im August statt, was zum Ende der neuseeländischen Saison war. Im nächsten Jahr werden größere Volumen von der Inselgruppe erwartet.

Mangel in Süd-Korea
Koreanische Händler geben an, dass sie Mangel an Persimonen haben. Es handelt sich um 10 bis 20 Prozent. Deutlichkeit gibt es noch nicht, solange die Saison dauert. Die Ernte ist noch in vollem Gang. Ab 14. Oktober gibt es auch Export, die Saison dauert bis Januar. Die Qualität ist dem Händler zufolge besser als in der letzten Saison, als viel Regen den Anbau beeinflussten. Die Kaliber sind kleiner. Durch den Mangel an großen Kalibern sind die Preise gestiegen. Das Mittelmaß ist hauptsächlich für den Export nach Hong Kong, Thailand, die Phillippinen und Kanada bestimmt. Die kleineren Größen gehen nach Singapur und Malaisia. 

Australien: Steigendes Angebot, suchen nach Absatz
Das Land produziert jährlich 2.500 Kaki's, das ist noch nicht einmal 1 Prozent der Weltproduktion. Queensland ist das wichtigste Produktionsgebiet. Die süße Persimone wurde in den 70er Jahren im Land eingeführt und hat nun einen Anteil von 90 Prozent in der Produktion. Die Saison läuft von Februar bis Juni. Außerhalb der Saison gibt es Importfrüchte. 

Die Produktion wird laut Erwartung flink zunehmen und daher sucht man neue Märkte. Darum wurde in 2015/2016 eine Kampagne gestartet, um die inländische Nachfrage zu steigern.

Südafrika: Trockenheit hat Einfluss auf kommende Saison
Die Saison befindet sich noch in einem sehr frühen Stadium. Die Plantagen im Südwesten des Kaps stehen gerade erst in Blüte. Um Swellendam herum ist die Situation mit der Dürre nicht so aktuell als in Greyton und Caledon, wo auch einige Plantagen mit Sharon zu finden sind. Die Trockenheit wird sich in der kommenden Saison auf die Produktion auswirken. 

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