"Konsumenten, die unsere Melonen essen, müssen denken, dass sie frisch gepflückt sind"



Die brasilianische Melonensaison hat bei Group ADW vor zwei Wochen mit der Sorte Galia angefangen. Nächsten Montag kommt der Rest an. Sowohl die Honigmelone, Cantaloupe, Charentais, Wassermelone, Piel de Sapo oder Grüne Melone treffen dann ein. Group ADW richtet sich auf Melonen mit einem hohen Brixwert. "Konsumenten, die unsere Melonen essen, müssen denken, dass sie gerade gepflückt sind", findet Ive Lambert.



Mehr Fünfer als Sechser
Dies ist das zweite Jahr, dass die brasilianischen Melonen direkt durch Van Dijk Foods Belgium importiert und unter der eigenen Marke Cebon vermarktet werden. Ive zufolge verlief die Saison in Brasilien gut. "Es sieht gut aus, aber traditionsgemäß sehen wir, dass zum Anfang der Ernte immer etwas 'dickeres' Obst ankommt. Von der Galia kommt momentan zum Beispiel mehr Kaliber 5, obwohl viele Einzel- und Großhändler mit Kaliber 6 arbeiten. Dadurch erhält man viel Nachfrage nach Sechsern."



Europäisch
Es gibt momentan noch ein wenig Angebot spanischer Galia's auf dem Markt. "Die ist qualitativ so schlecht, dass die meisten auf die brasilianische umgestiegen sind. Wassermelonen aus Spanien ist auch vorbei, und dass läuft dann wieder gut ineinander über. Von gelb und grün kommen noch einige Mengen von dort her, aber das wird auch schnell vorbei sein." Er betont, dass sie nicht auf Mengen fokussen. "Wir importieren nicht, um zu importieren. Wir füllen unsere Programme."



Hoher Brixwert
Umgefähr 70 Prozent der Cebon Melonen werden unter der eigenen Marke vermarktet, der Rest unter dem Label des Kunden. Auf der Seite der Cebonkartons steht Ready to eat. "Das bedeutet, dass die Melonen nur gleich eßbar sind, sondern auch noch herrlich schmecken. Unsere Erwartung, was Sorten betrifft, liegen sehr hoch. Man nehme unsere ersten Galialieferungen. Der Brixgehalt lag zwischen 14,5 und 16,5. Das ist beinahe einzigartig für eine Galia, denn die meisten liegen bei einem Wert zwischen 10 und 12. Auch diese Woche war der Brixwert wieder sehr hoch. Den Unterschied schmeckt man deutlich. Es ist übrigens eine Kunst, um die richtigen Sorten zu wählen. Sie müssen hier perfekt ankommen und können nicht mehr nachreifen. Wenn sie aus Brasilien verschifft werden, müssen sie genau gut sein."



Etwas teurer
Er gibt an, dass das Problem bei bestimmten Galiasorten ist, dass sie prächtig aussehen, aber man man sie nicht essen kann. "Spanien hat sich zu einem bestimmten Moment dazu entschieden, um mehr longlife Melonen anzubauen und die hatten dann einen Brixwert von 6 bis 9. Wir haben bewusst die besten Sorten gewählt, um in Brasilien anzubauen. Die sind etwas teurer als die gewöhnlichen Galia's, auch weil es Sorten sind, die im Allgemeinen kleinere Erträge haben. Ob man nun eine Melone ißt mit einem Brixwert von 9 oder 15, da spricht man über ein komplett anderes Produkt. Wir wollen Qualität."



Für weitere Informationen:
Ive Lambert
Group ADW
Brussels - Belgium
Tel Brussel: 0032 2 240 11 37
Tel SKW: 0032 15 30 64 37
www.groupadw.be/

Erscheinungsdatum:



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