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Südafrika bereitet sich auf Dürre vor

Spanische Bauern von Klimawandel bedroht

Im mediterranen Raum befindet sich die Mandarinensaison auf dem Höhepunkt. Das Klima hat die Produktion in Spanien verlangsamt und marokkanische Händler haben davon profitiert. In Italien beginnt die Saison später, aber wie gewohnt mit Schwierigkeiten. In Deutschland ist der Markt gut, mit einem leichten Anstieg der Nachfrage. Der belgische Markt ist ruhig wegen der Ferienzeit. Chile hat in die Mandarinenproduktion investiert und erwartet ein Wachstum in der nächsten Saison. In den Vereinigten Staaten hat die Saison auch gut begonnen. Regenfälle haben die Ernte in Südchina verlangsamt und Importeinflüsse könnten den Markt stören. In Australien gibt es große Konkurrenz zwischen Bauern aus dem Norden und Bauern aus dem Süden. Südamerika erwartet eine langanhaltende Dürreperiode, die zweifellos die Zitrus-Saison beeinflussen wird.

Spanische Bauern von Klimawandel bedroht
Der Klimawandel hat einen großen Einfluss auf spanische Mandarinen. Über die letzten drei Jahre war die Wachstums-Saison von extremen Wetterbedingungen, in Kombination mit zu geringen Regenfällen und den Folgen von Hagelstürmen, gezeichnet. Dieses Jahr ergeben Schätzungen einen Verlust von etwa 20 - 30 Prozent der Produktion. Der Start der Saison war eigentlich gut. Der Markt war leer und Importe aus dem Ausland knapp. Nach einem guten Start, fielen die Preise. Die Qualität ist wegen des Wetters geringer als gewöhnlich.

Andere Länder im mediterranem Raum seien die Hauptkonkurrenten, so spanische Exporteure, Ägypten und Marokko können nicht mit spanischen Klementinen und Clemenules mithalten. Außerdem sind relativ neue Sorten, wie die Orri, bekannt geworden. Das Produkt muss nach der Ernte sofort verpackt werden und kann nicht in Kühlräumen gelagert werden. Desweiteren wechseln immer mehr Verpackungsstationen in Valencia auf Mandarinen mit Blättern.



Italien erwartet gute Saison
Etwa die Hälfte der 400,000 Tonnen Klementinen, die in Italien produziert werden, werden in Calabria angebaut. Bis vor 15 Jahren haben sie hauptsächlich die gewöhnliche Klementine angebaut, eine mittelgroße, einfach zu schälende Sorte, die noch immer 80 Prozent der Klementinen ausmacht und eine Haltbarkeit in den Regalen von etwa 45 Tagen hat. Um die Saison zu verlängern, haben sie eine Reihe an frühen und späten Sorten hinzugenommen. Dadurch konnte die Saison verlängert werden und geht jetzt von Oktober bis Februar. Die Ernte in Calabria und in Metaponto begann in der ersten November Woche. Die Mengen scheinen den normalen Produktionszahlen zu entsprechen. Italienische Klementinen sind immer kleiner, als spanische und spanische Klementinen haben auch den Vorteil der frühen Saison, im September. Der Verkauf der ersten Klementinen aus Clabria war schwierig, da die Preise bei 0.50 bis 1.20 Euro lagen, aber das ist normal für die ersten italienischen Mandarinen, die auf den Markt kommen.

Ruhiger Markt in Belgien und Frankreich
Der belgische Markt wurde während der letzten Woche, wegen der Ferienzeit, ruhig. Das hat zur Folge, dass das geringere Angebotsvolumen nicht zu höheren Preisen führt. Die Lage auf dem Markt ist ziemlich ereignislos, sagt ein Händler. Während die Oronules Saison sich dem Ende neigt, erreichen die ersten Klementinen den belgischen Markt.
Auf dem fanzösischen Markt werden Mandarinen hauptsächlich aus Spanien importiert. Der Preis liegt bei etwa 1.10 Euro pro Kilo. Die Sorten, die verfügbar sind, sind Clemenules, Oronules und Miro.

Steigende Nachfrage in Deutschland zieht Lieferanten an
In der letzten Woche sind die Temperaturen in Deutschland gefallen, was die Nachfrage für Mandarinen ankurbelt. Zitrusfrüchte werden hauptsächlich aus Spanien importiert, auch gibt es einige kleinere Lieferungen aus Italien. Satsumas werden von Spanien, Italien, der Türkei und Kroatien gekauft. Im Durchschnitt waren die Preise für spanische Mandarinen in Woche 45 etwas höher, als in der gleichen Woche im letzten Jahr. Durchschnittlich wurde mehr für Satsumas bezahlt.

Israel: Erste leicht zu schälende Mandarinen auf lokalem Markt
Während die richtige Saison für leicht zu schältende Mandarinen im Januar beginnt, haben einige Bauern bereits langsam mit der Ernte begonnen. Die Mandarinen, die bisher geerntet wurden, sind für den lokalen Markt gedacht. Dort gibt es auch einige Sartinas, aber diese gehen exklusiv auf den russischen Markt. Die richtige Erntesaison, die im Januar beginnt, geht bis März. Die Felder werden mit Netzen geschützt, umd die Qualität sicherzustellen, aber ein unerwarteter Hagelsturm könnte die Früchte noch immer beschädigen. "Letzte Woche wurde ein Bauer von einem lokalen Gewittersturm getroffen, der beinahe die ganze Ernte vernichtete", sagte ein Markthändler.
Vor der Ankunft der einfach zu schälenden Mandarinen, beginnen Bauern mit den Mineolas, deren Saison in etwa drei Wochen beginnt. Die Hauptziele für die Zitrusfrüchte sind die Niederlande und Belgien.

Marokko profitiert von spanischem Schwund
Marokkanische Bauern profitieren von Spaniens kleiner Ernte. Es sind viele Früchte verfügbar und die Qualität ist gut, also kann mehr nach Europa und in die Vereinigten Staaten verschifft werden. Das einzige Problem ist das Kontingent auf dem russischen Markt. Die meisten Exporte gehen nach Russland, Nordamerika und in die Golf Staaten.

Chile verschifft hauptsächlich Mandarinen und Klementinen
Die chilenische Saison ist bereits beendet. Die Industrie kann auf die Saison zurücksehen, die durch eine gute Qualität vermarktet werden konnte. Die Mandarinen- und Klementinenproduktion in Chile wird voraussichtlich wachsen, da ein Wachstum auf der Anbaufläche verzeichnet wurde. Der Großteil der Exporte geht in die Vereinigten Staaten, wohin die gesamte Klementinenernte und 93 Prozent der Mandarinen verschiftt werden. Das größte Wachstum wurde bei den einfach zu schälenden Mandarinen vermerkt, die ein Wachstum von 35 Prozent erreicht haben. Dieses Jahr betrug die Ernte 76,000 Tonnen und mit einem voraussichtlichen Wachstum von zwanzig bis dreißig Prozent pro Jahr, erscheinen 100,000 Tonnen in Reichweite. Außerdem investiert das Land, um die Saison auszuweiten.




Quelle: EXPORDATA/ASOEX

Südafrika bereitet sich auf Dürre vor
Eine Dürre bedroht Südafrika. Nach einer Dürreperiode in den Sommermonaten, als eine Folge von El Niño, prognostizieren Wetterberichte auch eher einen trockenen Herbst. Das könnte Folgen für die Kultivierung von Zirtusfrüchten und anderen Agrarprodukten haben. Das Westkap, wo 15 bis 25 Prozent der Zitrusfrüchte angebaut werden, hat Probleme mit zu geringen Wasserreserven. Ähnlich ist es auch in anderen Regionen des Landes. Bauern hoffen auf Regenfall in den Monaten von November bis Januar. In den vergangenen Jahren, hat der Frühlingsregen (September) nicht stattgefunden, wodurch viele Bauern Probleme bekommen haben.

U.S. Saison beginnt früh
Konsumenten sind mehr und mehr an Mandarinen interessiert, die Konsumzahlen sind in den letzten Jahren gestiegen. Eine Folge davon ist, dass die Halos Marke, von Wonderful, in den vergangenen Jahren um 20 Prozent pro Jahr gestiegen ist. In Kalifornien hat die Ernte begonnen und Händler hoffen auf einen guten Markt. Die Saison begann früher als sonst und wird bis etwa April gehen.

Australische Bauern konkurrieren untereinander
Die offiziellen Zahlen der Saison müssen noch veröffentlicht werden, aber insgesamt ist die Stimmung positiv. Allerdings gibt es einigen Wettbewerb zwischen den Bauern in Queensland und denen in den südlichen Regionen, da die Mandarinen aus dem Norden zu einem sehr geringen Preis angeboten werden. Die Konsummengen blieben die Saison über stabil. Der durchschnittliche Preis lag unter dem Level des letzten Jahres und das, in Kombination mit einem schwächeren Australischen Dollar, war für Mandarinenexporteure sehr vorteilhaft. Die Ackerfläche ist dieses Jahr stabil geblieben, wobei einige Veränderungen für die Afourer, Imperial und die Honey Murcotts registriert wurden, bei denen es sehr gut gelaufen ist.

Regen verlangsamt Ernte in China
Die Mandarinensaison beginnt im September und geht bis Januar. Die Produktion ist dieses Jahr fünf Prozent höher und wird auf zwanzig Millionen Tonnen geschätzt. Neu-Anpflanzungen haben sich ausgezahlt und die Erntebedingungen haben sich verbessert. Anbauregionen sind Guangxi, Hubei, Hunan, Jiangxi und Fujian. Die Exportsaison beginnt im Oktober und Schlüsselmärkte sind Russland und Südostasien.

Die Ernte in Nanfeng, Südchina, wurde wegen Regenfällen in den letzten zwei Wochen verlangsamt, da die Ernte unter nassen Wetterbedingungen die Haltbarkeit der Früchte in den Regalen beeinflussen kann. Händlern zufolge, wird die Region zwanzig Prozent der Ernte verlieren und etwa siebzig Prozent der Bauern in der Provinz bauen Mandarinen an. Sie hat eine Ackerfläche von insgesamt 47,000 Hektar. Die Marktbedingungen hängen immer mehr von den Importmengen ab, und es gibt eine Bedrohung dürch ein Überangebot. Hauptanbieter sind Austrailen, Südamerika und Peru.

Pakistan: Kleinere Ernte benachteiligt nicht den Export
Die Ernte in Pakistan ist zwanzig bis dreißig Prozent geringer, aber voraussichtlich wird das keinen Einfluss auf die Exporte nehmen; nur auf den lokalen Markt, wo das Angebot reduziert sein wird. Die Exporte haben sogar die Möglickheit um acht bis zehn Prozent zu steigen. Hauptziel für diese Verschiffungen ist Russland, mit einem Marktanteil von etwa vierzig Prozent. Weißrussland ist ein interessanter Newcomer, und auch China ist für Exporteure ein attraktiver Markt geworden.

Jede Woche veröffentlichen FreshPlaza und AGF.nl einen weltweiten Überblick über die Marktsitution eines ausgewählten Produkts. Mit diesen Artikeln wollen wir einen Einblick in den Weltmarkt bieten, der durch die Globalisierung immer kleiner wird. Nächste Woche wird sich alles um Bananen drehen.


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