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Letzte Gelegenheit für griechische Zitronen

Die griechische Zitronensaison nähert sich Ende dieses Monats ihrem Ende, nachdem sie einen guten Verlauf genommen hat. Christos Georgas, Präsident der auf dieses Produkt spezialisierten Genossenschaft „Kiato Coop" aus Korinth, sagt: „Derzeit hängen nur noch wenige Früchte an den Bäumen. Es handelt sich um die Sorten Maglino und Karystino, die keine Qualitätsmängel aufweisen und eine gute Größe haben. Derzeit sammelt unsere Genossenschaft die Früchte ein und verkauft sie an Verpacker zu 0,80 EUR pro kg, was recht gut ist. Die Nachfrage ist hoch, und für Mai wird es keine Früchte mehr geben. Das ist das normale Szenario für unsere Region."

© Fotis Karabetsos | FreshPlaza.de

Die aktuelle Saison wird vom Präsidenten der griechischen Genossenschaft als gut bewertet: „Obwohl der durchschnittliche Ertrag pro Hektar mäßig war, führte der Mangel an Zitronen auf dem Markt zu guten Preisen. Unsere Genossenschaft verkaufte größtenteils zu 0,90 bis 0,95 EUR pro kg. Es gab eine erhöhte Nachfrage nach unseren Produkten, aber wir zogen es vor, diese für unsere langjährigen Partner zu reservieren. Was die nächste Saison angeht, gibt es bislang keine Probleme, aber es ist noch zu früh, um die Produktionsentwicklung einzuschätzen. Die Erzeuger der Genossenschaft geben jedoch stets ihr Bestes, um höchste Qualität zu gewährleisten."

„Ein großes Problem, mit dem wir zu kämpfen haben, ist der Mangel an Bewässerungswasser. Kiato und andere Gebiete in Korinth warten schon lange auf den Asopos-Staudamm, dessen Bau seit Jahren ins Stocken geraten ist und nicht fertiggestellt wurde. Dies hat viele Erzeuger entmutigt und zu einem Rückgang des Zitronenanbaus in unserer Region geführt. Neue Anpflanzungen dienen nicht der Ausweitung der Anbaufläche, sondern lediglich der Verjüngung der Obstgärten", betont Georgas.

© Fotis Karabetsos | FreshPlaza.de

Ihm zufolge ist die Kultur, die den größten Schlag durch diesen Wassermangel erlitten hat, die Aprikose. „Vor etwa vier bis fünf Jahren produzierte allein unsere Genossenschaft 1.000 Tonnen Aprikosen. Mittlerweile ist diese Zahl fast auf null gesunken. Aprikosenbäume haben einen höheren Wasserbedarf, und da die Erzeuger sie nicht bewässern konnten, haben sie sie aufgegeben und verdorren lassen. So sieht es in allen Aprikosenplantagen von Kiato bis Korinth aus. Im Übrigen wird im restlichen Korinthien hauptsächlich die Sorte Bebekou angebaut, die im Juni auf den Markt kommt."

Weitere Informationen:
Christos Georgas
Kiato Coop
Tel: +30 274 202 4547
E-Mail: [email protected]
https://www.kiatocoop.gr/

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