Himbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren sind ebenfalls betroffen

Wassermangel, die größte Bedrohung für den Erdbeeranbau

Obwohl es zu früh ist Zahlen über den Erdbeeranbau für die 2015/2016 Kampagne darzustellen, gehen Freshhuelva's erste Schätzungen zu einem deutlichen Rückgang aufgrund von Wassermangel. Dieser wird ebenfalls die zweite Erdbeerernte beeinflussen, sowie die der Brombeeren und der Heidelbeeren.


"In diesem Moment beginnen die Produzenten mit viel Unsicherheit, die Transplatation der Erdbeersämlinge aus Castile-Leon", erklärt Rafael Domínguez, Leiter von Freshuelva, in einem Interview mit Freshplaza.

"Nach einem so dürren Sommer und angesichts der kleinen Wassermengen, die wir in dieser Saison zur Verfügung haben, fragen sich die Züchter ob es sich lohnt an der Tansplantation weiterzuarbeiten. Wenn die Anbau nicht in der Lage sind ihre Plantagen zu bewässern, wären ihre Investitionen vergeblich. Der Bedarf an Wasser ist sehr dringend", sagte er.

Bald wird der Anbau der Himbeeren, für die zweite Ernte im April bis Juni, starten. "Die Anbauer sind gezwungen die knappen Wasserresoursen auf effiziente Weise zu nutzen, in den meisten Fällen bedeutet das, dass sie sich für eine Ernte entscheiden müssen. Zum Beispiel, wenn sie jetzt Himbeeren anbauen werden sie außer Stande sein die erdbeeren zu bewässern", erklärte er. Laut Rafael Domínguez wird trotz des Wassermangels die Erntendiversifikation ein Trend bei den Anbauern in Huelva bleiben, die sich auf andere Beeren als Alternative zur Erdbeere verlassen.

"Wir fragen nach eine besseren Einfachheit Protokolle zu unterzeichnen und neue Märkte zu eröffnen"

Zeitgleich mit der feier der internationalen Messe 'Fruit Attraction' in Madrid, erwartet Freshuelva ein Gespräch mit der Generaldirektion der Branche, in dem sie eine Vereinfachung fordern, die in Verhandlungen nötig sind um Exportprotokolle mit Asien, wie China, Malaysia und Singapur oder den Vereinigten Arabischen Amiraten und Südafrika zu unterschreiben.

"Wir in dem Fall von den spanischen Anbauern von Obst und Gemüse, haben wir es mit vielen bürokratischen Hürden zutun, um in diese Ländern exportieren zu können und das im Kontext mit der Krise, in der wir unsere Exporte verändern müssen. Ich denke, dass das Ministerium für Landwirtschaft viel mehr Personal einstellen müsste um ihre Arbeit mit mehr Agilität fortführen zu können", schließte Rafael Domínguez ab.


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