Es handelt sich um den Hautflügler Anastatus bifasciatus

In Italien wurde zur Bekämpfung der asisatischen Wanze ein Antagonist entdeckt

Von Bioplanet wurde in Italien ein Insekt gegen die asiatische Wanze entdeckt. Es handelt sich um ein heimisches Insekt und somit erübrigt sich ein langwieriges und kompliziertes Verfahren für eine eventuelle Einfuhr des Insekts.

Anastatus bifasciatus, auf den Eiern der Wanze (Foto mit freundlicher Genehmigung der Bioplanet) )

"Es handelt sich um Anastatus bifasciatus," - erklärt Stefano Foschi, einer der Techniker der Bioplanet aus Cesena. "Ein Hautflügler, der sich in der Natur befindet und als effektives Gegenmittel gilt zur Bekämpfung der Halyomorpha halys gilt. Wir haben mehrere Versuche durchgeführt und jedes Mal war die Anzahl paralysierter Eier sehr hoch. Wir glauben, dass das der richtige Weg ist." 

Anastatus bifasciatus, auf den Eiern der Wanze (Foto mit freundlicher Genehmigung der Bioplanet)  

Da es sich um ein autochthones Insekt handelt, bedarf es keiner besonderen Vorschriften und schon im Frühjahr 2019 könnten die ersten Parasitoiden eingesetzt werden. Wenn alles gut verläuft, sollten jedoch nicht nur die Landwirte diese Aufgabe erledigen. 

"Wir sind überzeugt, dass es einer Zusammenarbeit auf allen Ebenen bedarf und darum haben wir mit den öffentlichen Einrichtungen begonnen, in erster Linie in der Region, gemeinsame Forschung zu betreiben unter gegenseitiger Beteiligung, was eine Verifikation der Resultate als auch eine konkrete Diffusion möglicher Antagonisten der Wanze betrifft. Es hätte wenig Sinn und wäre völlig unzureichend, nur die Landwirte einzubinden."   

Der gesamte Agrarsektor ist der wichtigste Kanal, durch Unterstützung der einzelnen EOs, die Wanze zu bekämpfen. Ihre  Verbreitung ist enorm und es wäre opportun, sich auf eine Lancierung des Hautflüglers nicht nur auf die Anbauflächen sondern auch auf die angrenzenden Grünflächen neben den Feldern, auf denen die Wanze Nahrung findet, zu konzentrieren.  

"Aus den bisherigen Versuchen zeigt sich, dass eine Züchtung des Anastatus machbar und vielversprechend ist. In der Vergangenheit war schon deutlich, dass die Eier paralysiert werden konnten, aber nicht in so überragendem Maße. Wir können die Verteidigung durch die Züchtung und die Aussetzung in der Natur beschleunigen

In der Optik einer Bekämpfung benötigt man sogenannte "Fallen"- Felder, mit Anpflanzungen, die den Wanzen einen Unterschlupf  bieten, wie z.B. Soja und Ackerbohne. Das Lancieren des Anastatus bifasciatus ist auch gut für die Fruchtplantagen mit Netzen, wo kleine Populationen von Wanzen Unterschlupf gefunden haben, sowie auch im Treibhaus.   

Kontakt: 
Bioplanet
Via Masiera I, 1195
47522 Cesena
Email: info@bioplanet.it 
Web: www.bioplanet.it 


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