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Kohlerzeuger Bernhard Huckelmann zur diesjährigen Kampagne

"Bei den Flower Sprouts blicken wir insgesamt auf eine schleppende Vermarktungssaison zurück"

Im Schatten des etablierten Kohlgemüses wachsen und gedeihen hierzulande seit einigen Jahren auch die Flower Sprouts, eine Kreuzung aus Rosen- und Grünkohl. "Wir blicken in diesem Jahr auf eine insgesamt schleppende Vermarktungssaison zurück", sagt Bernhard Huckelmann, Kohlerzeuger mit Sitz in der Bauernsiedlung Meschenich am Kölner Südrand. 

 


Bernhard und Stephanie Huckelmann vermarkten ihre Ware zum wesentlichen Teil über die Früchte Rosenbaum GmbH.

Der Landwirt beschäftigt sich seit nunmehr vier Jahren mit dem Anbau der Kohlröschen. "In den ersten zwei bis drei Jahren ist das Ganze sehr gut angelaufen und die Ware floss flott weg. Ich habe den Eindruck, dass insbesondere in Belgien und den Niederlanden mehr Volumen angebaut wird. Die maschinelle Land- und Erntetechnik über die die dortigen Rosenkohlbetriebe oftmals verfügen, ist dabei besonders von Vorteil, während unsere Ware von Hand geerntet wird." Huckelmann nennt zudem die Senkung der Kaufkraft und der verstärkte Fokus auf niedrigpreisige Produkte als möglichen Faktor. 


Beim Betriebsbesuch im September letzten Jahres führte uns Bernhard Huckelmann durch das Flower Sprouts-Feld.

Die Flower Sprouts können je nach Erntevolumen und Nachfrage vom November bis Februar geerntet werden. Huckelmann: "Wir haben auch mal Ware bis in den März hinein vermarkten können, das werden wir aber dieses Jahr voraussichtlich nicht schaffen. Absatzseitig stellen wir insbesondere am Anfang der Saison und zu Weihnachten eine erhöhte Nachfrage nach unseren Kohlröschen fest. Trotz der insgesamt schleppenden Vermarktung ist das Weihnachtsgeschäft auch in diesem Jahr recht gut gewesen."


Aufgrund der Hitze und Trockenheit hat man im Anbau der Flower Sprouts besonders mit den Weißen Fliegen zu kämpfen gehabt. 

Des Weiteren widmet sich Huckelmann der Erzeugung von Rot-, Weiß- sowie Wirsingkohl. "Unseren Rot- und Weißkohl konnten wir bereits vor Weihnachten verkaufen. Diese zügige Vermarktung unseres Kohlgemüses war angesichts der exponentiell gestiegenen Strom- und Lagerkosten in diesem Jahr auch erwünscht (FreshPlaza berichtete). Gleiches gilt für unseren Wirsing: Man könnte zwar auch Winterwirsing kultivieren, wir konzentrieren uns aber hauptsächlich auf den frühen Wirsing." Preistechnisch habe man vor allem vor Weihnachten gute Preise erzielen können. "Das Preisniveau war knapp um die Mehrkosten in Sachen Dünger, Löhne- und Treibstoff zu decken."

'Nach der Saison ist vor der Saison' heißt es auch bei dem Kölner Landwirt. "Wir werden dieses Jahr zwei Produktneuheiten ins Portfolio aufnehmen, nämlich gelbe Beete und Spitzwirsing. Letztere Kultur ähnelt sich dem Bamberger Wirsing und hat eine charakteristische spitze Form", sagt Huckelmann abschließend.

Weitere Informationen:
Bernhard Huckelmann
Huckelmann Gemüsebau
0049 1632348942 
b.huckelmann@web.de   


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