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Wilfried Schaffer von der Meyer Gemüsebearbeitung mbH

"Engpässe wird es durchaus geben, jedoch wissen wir unsere Produktion darauf abzustimmen"

In den letzten zehn Jahren konnte die Meyer Gemüsebearbeitung GmbH ein stetiges Wachstum verzeichnen. 2022 fand angesichts der Folgen der Pandemie und des Krieges eine Abflachung der Wachstumskurve statt. "Gerade in den letzten Monaten war das zu spüren", teils uns Wilfried Schaffer (rechts im Bild. Foto: Meyer Gemüsebearbeitung mbH) mit, der im Bereich Bio-Einkauf und Verkauf beim Unternehmen Meyer Gemüsebearbeitung GmbH tätig ist.

Bio-Anteil von zehn Prozent
"Die Bio-Bereich bei Gemüse Meyer leidet mehr als der konventionelle Bereich, da wir in diesem Feld einerseits höhere Kosten zu stemmen haben und andererseits die Verfügbarkeit von bestimmten Produkten nicht immer gegeben ist", so Schaffer. Das Unternehmen widmet sich primär der Verarbeitung von konventionell produziertem Obst und Gemüse, wobei der Bio-Anteil etwa zehn Prozent des Gesamtumsatzes ausmache. 

Karotten und Kartoffeln am beliebtesten
Die höchste Nachfrage im Bereich Bio-TK-Gemüse seien seit jeher bei Karotten und Kartoffeln als auch bei Knollengemüse zu verzeichnen. "Die Rohware beziehen wir von landwirtschaftlichen Betrieben aus der Region sowie aus ganz Europa. Sowohl Karotten als auch Kartoffeln sind nahezu ganzjährig verfügbar. Kulturen wie Sellerie, Porree oder Bohnen gibt es nur zu bestimmten Erntezeiten, die allerdings auch direkt verarbeitet werden müssen." Eine gewisse Unsicherheit am Bio-Markt sei angesichts der anhaltenden Krisen und der ständig steigenden Preise zu spüren. Dementsprechend sei auch der Verkaufspreis auf einem mittleren bis hohen Niveau anzusiedeln.  "Wir sind nun mit ganz anderen Vertragsmodalitäten konfrontiert als noch vor wenigen Jahren", sagt Schaffer.

Der Energieaufwand sei im TK-Bereich enorm hoch, weshalb die Kosten für die Produktion, Lagerung, Logistik, aber auch Verpackungsmaterialien, Löhne etc. angestiegen sind. "Engpässe wird es durchaus geben, jedoch wissen wir unsere Produktion darauf abzustimmen. Doch gerade bei Produkten, die wir zukaufen wie etwa bei Bio-Tomaten oder Bio-Blumenkohl hatten wir mehrere Monate viele Engpässe. Darauf haben wir leider keinen großen Einfluss." 

Engere Kooperation in der Bio-Branche vonnöten
Daher sei es Schaffer zufolge wichtig eine bessere Kooperation zwischen den Erzeugern, dem Handel und den Kunden zu etablieren. "Wir versuchen einen engeren Kontakt zu unseren Kunden pflegen als ohnehin schon. Davon abgesehen sollte es unser Ziel sein zu gewährleisten, dass die Landwirtschaft weiterhin rentabel wirtschaften kann. Schließlich liegen hier viele regionale Vorteile und ein großes Know-how vor."  

Hauptkunde von Gemüse Meyer ist die weiterverarbeitende Industrie. "Die von uns produzierte Ware wird mittels 10-kg-Kartons oder 20-kg-PE-Säcken an die Industrie geliefert. Unser Unternehmen ist weltweit aktiv, wobei die Bio-Ware hauptsächlich in Europa vermarktet wird, mit dem Fokus auf Deutschland."

Besuchen Sie das Unternehmen auf der BioFach 2023: Halle 6, Stand 165

Weitere Informationen:
Wilfried Schaffer
Meyer Gemüsebearbeitung GmbH
Hinterm Holze 10
27239 Twistringen
Telefon: +49 4243 9311-0
Telefax: +49 4243 9311-22
E-Mail: w.schaffer@gemuese-meyer.de  
Internet: www.gemuese-meyer.de  


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