Der europäische Markt für verarbeitete Zwiebeln entwickelt sich positiv. Marcel Coulier, kaufmännischer Leiter des niederländischen Unternehmens Smits Uien, sagt, die lokale Nachfrage sei stabil und die Exporte seien robust. „Es besteht eine hohe Exportnachfrage, die wir sowohl qualitativ als auch quantitativ gut bedienen können", sagt er. Anfang März arbeitete das Unternehmen noch mit der Ernte des Vorjahres, die laut Marcel von guter Qualität ist. Bei weißen Zwiebeln rechnet er mit ganzjähriger Verfügbarkeit aus der eigenen Ernte von Smits Uien, während das Unternehmen bei roten Zwiebeln später auf Importe aus Ägypten umsteigen wird.
Die Fusion mit Mol Fresh Food im Jahr 2024 hat die Verarbeitungskapazität erhöht und neue Absatzmöglichkeiten geschaffen. „Wir sind jetzt im Vereinigten Königreich und in Frankreich erfolgreich und stehen kurz vor dem Beginn von Lieferungen nach Skandinavien."
© Smits Uien
Entwicklungsmärkte
Verarbeitete Zwiebeln sind nur etwa 12 Tage haltbar, daher konzentriert sich Smits Uien hauptsächlich auf Europa. Deutschland ist ein Schlüsselmarkt, aber auch andere Regionen bieten Wachstumschancen. Der Entwicklungsstand variiert stark von Land zu Land. „In den Niederlanden hat sich Convenience-Nahrung weit verbreitet, aber in Ländern wie Deutschland und Frankreich steckt sie noch in den Kinderschuhen", sagt Marcel.
Im Vereinigten Königreich wechseln Käufer oft zunächst von unverarbeiteten zu geschälten Zwiebeln, während sie in Skandinavien sofort zu geschnittenen Produkten greifen. Marcel sieht daher noch viel Potenzial. „Wir können helfen, diese Märkte zu erschließen." Er sieht auch Chancen für Produkte wie Schalotten, die nur wenige Länder in verarbeiteter Form anbieten.
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Convenience und Qualität
Die Nachfrage nach Convenience-Produkten steigt, insbesondere im Gastgewerbe und im Foodservice-Bereich. „Es besteht Bedarf an hochwertigen Halbfertigprodukten", sagt Coulier. Produkte wie karamellisierte Zwiebeln oder eingelegte Zwiebelringe sparen Zeit und Arbeit und bieten dennoch ein hohes Qualitätsniveau. „Verbraucher und Köche wollen Convenience, aber sie wollen keine Kompromisse beim Geschmack eingehen." Das erfordert ein breites, innovatives Produktsortiment.
Die Sicherung ausreichender Mengen und Qualität bleibt eine große Herausforderung. „Ohne gute Zwiebeln kann man nichts liefern", erklärt Marcel. Hier ist die Zusammenarbeit mit den Erzeugern wichtig. „Wir können auf eine starke Beziehung zu unseren Erzeugern verweisen." Auch die interne Zusammenarbeit ist entscheidend. „Gemeinsam stellen wir sicher, dass wir unsere Verpflichtungen erfüllen und unsere Kunden weiterhin bedienen", fährt er fort.
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Zuversicht für die Zukunft
Trotz dieser täglichen Herausforderungen bleibt Marcel optimistisch. „Zwiebeln sind nach wie vor das weltweit am häufigsten verzehrte Gemüse." Er fügt hinzu, dass es sowohl in neuen Märkten als auch bei bestehenden Kunden noch zahlreiche Wachstumschancen gibt. „Wir können unsere Produkte noch vielen Abnehmern vorstellen", schließt Marcel. Diese Kombination aus robusten Exporten, wachsender Nachfrage nach Convenience-Produkten und Expansion in Europa deutet auf eine vielversprechende Zukunft für Smits Uien hin.
Weitere Informationen:
Smits Uien
Elbe 33-37
2491 BT Den Haag
Tel: +31 (0)70 3271061
[email protected]
www.smitsuien.nl