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Aktionsprogramm Biologische Landwirtschaft 2023+ auf der Bio-Enquete 2022 vorgestellt

Das neue Bio-Aktionsprogramm 2023+ wurde im Rahmen der Bio-Enquete 2022 vorgestellt. Ziel des Programms ist es, Österreich weiterhin als Bio-Land Nummer eins zu positionieren und den Bio-Sektor auszubauen.


Foto: BML / Lendl 

Bundesminister Norbert Totschnig lud heute zur jährlichen Bio-Enquete ins Landwirtschaftsministerium ein. „Österreich ist Bioland Nummer eins in Europa und unser Ziel ist, dass das auch so bleibt. Dazu wird das 'Aktionsprogramm Biologische Landwirtschaft 2023+' beitragen und ist damit wesentlicher Teil der Umsetzung der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik“, betonte Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig bei der Vorstellung des Aktionsprogramms, an der auch BIO AUSTRIA Obfrau Gertraud Grabmann und LKÖ Präsident Josef Moosbrugger teilnahmen. Zum Aktionsprogramm gehört beispielsweise die Unterstützung der Green-Deal-Ziele „Landwirtschaft“, die Berücksichtigung der Maßnahmen des EU-Bioaktionsplans, die Umsetzung der Bio-Verordnung 2018/848 wie auch die Steigerung der Nachfrage nach Bio-Produkten durch ein entsprechendes Angebot und Information.

„Laut dem EU-Bio-Aktionsplan sollen die Bio-Flächen in Europa bis 2030 auf 25 Prozent ausgeweitet werden. Mit mehr als 26 Prozent Fläche und 22 Prozent der Betriebe in Bio-Landwirtschaft haben wir die EU-Vorgabe also schon erreicht. Wir streben den Ausbau auf über 30 Prozent an und nehmen damit weiter eine Vorreiterrolle ein“, erläuterte Totschnig. Der Weg dorthin führe über die neue Gemeinsame Agrarpolitik, in der die biologische Produktion eine wichtige Rolle spiele. Dafür stehen Unterstützungsmaßnahmen im Ausmaß von rund 550 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Zudem wird Bio auch wieder als eigene Maßnahme im Umweltprogramm ÖPUL bestehen. „Mehr als zehn Prozent der gekauften Lebensmittel sind bio. Wir beobachten, dass Konsumentinnen und Konsumenten diesen Produkten trotz allgemein gestiegener Preise die Treue halten. Wer regional kauft, stärkt unsere bäuerlichen Familienbetriebe, schützt die Umwelt durch kürzere Transportwege und die Wertschöpfung bleibt im Land“, appelliert der Landwirtschaftsminister.

In der von Dr. Andreas Steinwidder (Bio-Institut, HBLFA Raumberg-Gumpenstein) geleiteten Podiumsdiskussion sicherten BIO AUSTRIA Obfrau Gertraud Grabmann und LKÖ Präsident Josef Moosbrugger dem Bundesminister die volle Unterstützung bei der Umsetzung der geplanten Bio-Maßnahmen zu.

Weitere Informationen:

Bio-Enquete - ein Bericht

Bio-Austria - Neues Bioaktionsprogramm 

Landwirtschaftskammer Österreich


Erscheinungsdatum:



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