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Karmi Valley will den europäischen Markt erobern

Kenianischer Gartenbaubetrieb will mit Kräutern Zukunft für die Gemeinschaft schaffen

Mit Kräutern eine Zukunft für die Gemeinschaft schaffen. Dies ist das Projekt von Diana Gitiba mit Karmi Valley in Kenia. "Der Bergbau, eine der Haupteinnahmequellen der Region, ist langsam ausgeschöpft. Für viele junge Menschen und Frauen gibt es daher keine Beschäftigungsmöglichkeiten mehr. Mit unserer 'Farm' können wir ihnen helfen, eine Zukunft zu finden und gleichzeitig ein hochwertiges Produkt zu vermarkten", sagt Diana. Die Unternehmerin ist nun auf der Suche nach Kontakten, um ihre Kräuter auf den europäischen Markt zu bringen.

Im September 2021 beschloss Diana, die bei Royal Shell und Oxfam International gearbeitet hat, ihr Glück mit der Gründung der Kräuterfarm Karmi Valley zu versuchen. "So besitzen wir jetzt 4 Hektar Land, von denen fast 2 Hektar genutzt werden", fährt die Unternehmerin fort. Hier werden unter anderem Basilikum, Estragon, Rosmarin, Thymian, Oregano, Liebstöckel und Majoran angebaut. "Innerhalb von zwei Jahren wollen wir die gesamten 4 Hektar nutzen und wenn nötig, können wir jederzeit auf 25 Hektar aufstocken. Erst dann werden wir uns auch auf andere Kulturpflanzen konzentrieren."

"Das Hauptziel ist natürlich, unseren Kunden qualitativ hochwertige Produkte zu liefern, die sicher und nahrhaft sind und die Gesundheit fördern", fährt Diana fort. "Hier, wie in vielen anderen Teilen der Welt, machen es die klimatischen Herausforderungen den Erzeugern nicht leicht. Mit einem Bewässerungssystem können wir uns, mit gezielter Planung, um das ganze Jahr über die gleiche hohe Qualität zu liefern, differenzieren. Dadurch können wir eine Produktion von 200 bis 500 Kilo pro Woche liefern."

Andererseits verfolgt Diana mit der Gründung neben dem Handel ein zweites Ziel: die Schaffung von Arbeitsplätzen und einer Zukunft für die Region. "Die Gewinnung bestimmter Gesteinsarten im lokalen Steinbruch neigt sich dem Ende zu. Infolgedessen scheint die Region im Niedergang zu stehen. Wir würden gerne eine Lösung anbieten. Im Moment ist es noch notwendig, auch mit Arbeitskräften aus anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um hohe Qualitätsstandards aufrechtzuerhalten. Personal aus der Region zu finden und auszubilden, das diesen Standard auch erfüllen kann, ist immer noch eine Herausforderung, aber es ist ein Bestreben, unserer Gemeinde endlich wieder eine Zukunft zu geben."

So beliefert Karmi Valley bereits hauptsächlich den kenianischen Markt, aber Diana konzentriert sich jetzt auf den Export nach Europa. Dies hat jedoch einige Tücken. "Wir sind bereits mit mehreren internationalen Händlern in Kontakt, aber für den Export nach Europa sind andere Zertifikate erforderlich. Es gibt Organisationen, die uns dabei helfen, was wir sehr zu schätzen wissen. Wir würden unsere Produktion gerne ausweiten. Ich denke auch, dass dies angesichts des Potenzials durchaus möglich ist. Wir sind ein äußerst zuverlässiger Partner und ich sehe mich selbst als professionell und ehrlich. Dies spiegelt sich auch in unseren Beziehungen zu bestehenden Kunden wider. So können wir zuverlässig liefern und wir suchen immer nach einer Win-Win-Lösung."

Und schließlich ist die Kenianerin auch daran interessiert, einen Mehrwert für die Menschen in ihrem Dorf zu schaffen. "Neben den Mitarbeitern unseres eigenen Anbaubetriebs haben wir auch begonnen, interessierte Mitarbeiter anderer Betriebe zu schulen. Oft handelt es sich dabei um kleinere Landwirte, denen wir auf diese Weise ermöglichen können, mehr Ertrag aus ihrem Land zu holen und Zugang zu anderen Märkten zu erhalten." Auf diese Weise hofft Diana, die kenianischen Exporte anzukurbeln und der Welt unter anderem kenianische Kräuter vorzustellen. 

Für weitere Informationen:
Diana Gitiba
Karmi Valley
karmivalley@gmail.com 


Erscheinungsdatum:



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