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BLE Kartoffeln KW 44/45:

'Angebot und Nachfrage harmonisierten'

Die Geschäfte liefen insgesamt in einem sehr ruhigen Rahmen ab. Angebot und Nachfrage harmonisierten laut BLE in der Regel miteinander. Die Händler hatten daher nur selten Anlass, ihre bisherigen Forderungen zu modifizieren. Verschiedentlich gelang es den Verkäufern aber nur mithilfe einer Reduzierung der Bereitstellung, die Bewertungen konstant zu halten, da sich punktuell die Unterbringungsmöglichkeiten eingeschränkt hatten. 

In Frankfurt gab es als Besonderheit Bamberger Hörnchen aus der Region: Die fingerlangen und festkochenden Erzeugnisse kosteten 16 Euro/je 10kg. Dort gab es auch Biokartoffeln der Varietäten Anuschka und Linda, die beide zum Preis von 16Euro/12,5kg verkauft wurden.

Schleswig-Holstein: Ausgeglichene Marktlage
Vielerorts kommt es zur Einlagerung der Kartoffeln, so die Landwirtschaftskammer. Das Angebot ist dadurch vorerst begrenzt, da die Ware derzeit im Lager durchschwitzen und schalenfest werden muss. Die Nachfrage fällt aktuell ruhig aus, so dass sich der Markt ausgeglichen zeigt. Das Preisniveau samt Aufschläge für Lagerware behauptet sich auch in dieser Woche. In geringerem Umfang finden Kartoffeln als Aktionsware einen flotteren Absatz. 

Meldungen aus den Niederlanden zufolge sind dort 512 dt/ha auf einer ausgedehnteren Anbaufläche geerntet worden, in der Summe 3,9 Mio. t Speise- und Verarbeitungskartoffeln (2021: 3,3 Mio. t). Mit Bekanntgabe dieser Daten, gaben die Terminnotierungen an der Börse nach. Anders wird es in einigen Nachbarländern eingeschätzt. Die Ertragseinbrüche in Spanien, Frankreich, Deutschland, Polen, Rumänien und Belgien werden zweistellig erwartet, einhergehend mit einer knappen Versorgungslage im Verlauf der Saison.

Rheinland-Pfalz: Verarbeitungskartoffeln unter Druck 
Nachdem die Kartoffelpreise über mehrere Wochen recht stabil waren, geraten die Verarbeitungskartoffeln zur Fritten-Herstellung nun zunehmend unter Druck. In Erwartung hoher Lagerkosten, wird der flotte Abverkauf forciert. Eingelagerte Speisekartoffeln werden dagegen noch nicht umfassend angeboten, die Preise bleiben hier auf gefestigten Niveau weiter stabil. Das Kartoffelangebot wird der Landwirtschaftskammer zufolge als knapp beschrieben, die Ladenpreise sind außerhalb von befristeten Aktionen vergleichsweise hoch.

Hessen: Stabile Preisentwicklung setzt sich fort
Der hessische Kartoffelmarkt wird von einer ruhigen Nachfrage bestimmt, so die dortige Landwirtschaftskammer. Noch drängen einige Partien aus provisorischen Mieten zur raschen Vermarktung. Landwirte berichten, dass in diesem Jahr die Kartoffeln außergewöhnlich keimfreudig sind. Bei den eingelagerten Kartoffeln muss der Schwitzprozess abgewartet werden. Dadurch ist die aktuelle Verkaufsmenge noch etwas verringert. Die stabile Preisentwicklung der Vorwochen kann sich fortsetzen. Auch für die nächste Woche werden keine Änderungen erwartet.

Niedersachsen: Ausgeglichener Marktverlauf
In der vergangenen Woche verhielt sich der Marktverlauf weiterhin ausgeglichen. Darauf weist der nordostniedersächsische Bauernverband (BVNON) im wöchentlichen Marktbericht hin. Die Durchschnittspreise für Lagerware liegen nun bei 30,00 €/100kg (festkochend) und 28 €/100kg (vorwiegend festkochend).


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