Trotz zahlreicher Herausforderungen: Eisberg Gruppe sieht wachsenden Bedarf an Convenience-Konzepten

"Generell sehen wir Wachstumspotenzial in den Bereichen Bio, Lunchboxen und vegane Ernährung"

Die Corona-Pandemie hat den Außer-Haus-Markt und insbesondere Convenience bekanntlich hart getroffen. Mittlerweile haben sich die Märkte zwar einigermaßen erholt, die Rohwarenbeschaffung sei währenddessen äußerst schwierig. Trotz dessen seien die längerfristigen Entwicklungen im Bereich Convenience besonders positiv, beobachtet die international agierende Eisberg-Gruppe mit Standorten in Österreich, der Schweiz, Ungarn, Rumänien und Polen.

Durch die Gastroschließung in zahlreichen europäischen Ländern habe das Marktsegment Foodservice während der beiden Pandemiejahre starke Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Im LEH habe sich die Kategorie Convenience nach einem raschen Rückgang nach dem Ausbruch wieder erholt und in manchen Ländern wie nie zuvor. "In Rumänien wurde im Jahr 2020 ein Marktwachstum von 20% verzeichnet, im Folgejahr erneut um 18 Prozent gegenüber Vorjahresniveau. Gleiches gilt für Polen, wo in der Kategorie „Frische Salate“ im ersten Quartal diesen Jahres eine Volumensteigerung um sechs Prozent gegenüber Q1 des Vorjahres erzielt wurde", berichtet das Management die Eisberg-Gruppe.

Steigende Inflationsrate und Kaufzurückhaltung
Generell habe man in den beiden Pandemiejahren wesentlich mehr zu Hause gekocht, was sich im Konsum widergespiegelt habe, fährt man fort. In der Schweiz sei das Segment Take-Away-Convenience für den Zwischendurchverzehr, etwa Salatbowls und Shakes, stark zurückgegangen. "Ab Oktober 2020 hat sich der Absatz im LEH jedoch stark erholt, was eindeutig auf die Gastroschließung zurückzuführen ist." Momentan wirke sich der Ukraine-Krieg merklich auf die Märkte aus, vor allem in Zentral- und Osteuropa. "In Ungarn haben wir eine aktuelle Inflationsrate um 10,7 Prozent und die Kurse des ungarischen Forints sind bereits um neun Prozent gesunken. Unabhängig von der Kriegssituation hat Eisberg Ungarn mit einer niedrigen Arbeitslosigkeit zu rechen, weshalb es vor allem in der Produktion sehr schwierig ist neue Mitarbeiter zu finden."

Erschwerend hinzu kommen die sprunghaften Kostensteigerungen, etwa in der Rohwarenbeschaffung (10-35 Prozent) und Logistik (40 Prozent). Absatzseitig seien die Auswirkungen gemäß Eisberg in manchen Märkten ebenfalls zu spüren. "Der Verbraucher in Rumänien zum Beispiel, ist im Zuge der aktuellen Widrigkeiten stark verunsichert und achtet vermehrt auf seine Ausgaben, was sich entsprechend auf den Konsum und die Umsätze im Lebensmittelbereich niederschlägt."

Auch in Ungarn wird das Convenience-Sortiment stetig erweitert. Zu den neuesten Produkten zählen etwa: Portionierte Salate, Brave Salad (FreshPlaza berichtete) und Salad of the Country (mit von Verbrauchern ausgewählten Zutaten).

Einsparung von Energie und Ressourcen
Als Vorreiter und international agierender Lieferant neuartiger Convenience-Konzepte hat sich Eisberg das Thema 'nachhaltige Verpackungen' auf die Fahne geschrieben. "Wo es der Produktschutz zulässt, wird Verpackungsmaterial aktiv reduziert. Zusätzlich wird ein klarer Fokus auf die Recyclingfähigkeit der Verpackung gelegt. Rohstoffe sollen möglichst in (geschlossenen) Kreisläufen geführt werden. Das spart Energie und Ressourcen bei der Herstellung. Viele der verwendeten Materialien sind bereits jetzt sehr gut recyclingfähig. Durch verschiedene Voraussetzungen bei Sammelsystemen, auch innerhalb der Europäischen Union bis hin zu regionalen Unterschieden, ist ein praxisgerechtes und gleichzeitig effektives Design für Recycling allerdings oft nur bedingt umsetzbar", kommentiert man seitens der Eisberg Gruppe.

Für eine erfolgreiche Harmonisierung folgt Eisberg in dieser Hinsicht konsequent den Richtlinien des EU Circular Economy Pakets und Empfehlungen von Experten, um Verpackung zukunftssicher zu gestalten. "Dies umfasst unter anderem die Trennbarkeit und eindeutige Zuordnung in vorhandene Sortierströme. Für den Konsumenten muss klar sein, wie die Verpackung zu entsorgen ist. Wo es sinnvoll ist, wird außerdem Kunststoff aus fossilen Rohstoffen durch alternative Materialien oder faserbasierte Rohstoffe ersetzt. Diese Entscheidungen werden anhand von wissenschaftlich fundierter Methodik, wie zum Beispiel der Lebenszyklusanalyse, getroffen. Auch der Einsatz von Mehrwegsystemen wird in Zukunft sicher wieder mehr Gewicht bekommen", erläutert man des Weiteren. 

Ultrafrische Salatbowls auf dem Vormarsch
"Generell sehen wir Wachstumspotenzial in den Bereichen Bio, Lunchboxen und vegane Ernährung. In der Schweiz zum Beispiel sind wir bereits auf dem Weg dieses Potenzial entsprechend auszuschöpfen, in dem wir ein ultrafrische Salatbowls anbieten, die den Anforderungen des modernen Verbrauchers gerecht werden. Denn diese Bowls werden morgens hergestellt, mittags am POS verkauft und sind bis zum Abend bereits verzehrt. 

Rechts: Salatbowls in umweltfreundlicher Verpackung.

Weitere Informationen:
Katrin Geisthardt
Eisberg AG
Hüttenwiesenstrasse 4
CH-8108 Dällikon
mobile +41 79 387 29 46 
katrin.geisthardt@eisberg.com  
www.eisberg.com  


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