Linde Material Handling bietet u.a. vollautomatisierte Flurförderzeuge an

"Wir haben bei Linde die Messlatte in Bezug auf Ergonomie, Sicherheit, Effizienz und Produktivität sehr hoch gelegt"

Am Donnerstag, dem 23. Juni, stellten Stefan Prokosch, Senior Vice President Brand Management, und Aron Literski, Vice President Sales und Service Steering, von der Linde Material Handling GmbH auf einer Pressekonferenz die neuesten Gabelstapler, Automatisierungslösungen und weitere Produkte vor. Vom 22. bis 23. Juni lud Linde die World of Material Handling zum Maimarktgelände in Mannheim ein. 


Stefan Prokosch und Aron Literski

100 Flurförderzeuge auf 17.000 Quadratmetern
Auf 17.000 Quadratmeter stellte das Unternehmen dabei sein gesamtes Produkt- und Lösungsportfolio vor mit mehr als 100 Gabelstaplern und weiteren Flurfördergeräten. "Wir wollen unseren Kunden helfen, die jeweils besten, möglichst ganzheitlichen Lösungen und passenden Prozesse zu finden", so Prokosch. "Daher möchten wir für unsere Kunden eher Lösungsanbieter als reiner Produktlieferant sein." Gerade im Counterbalance-Bereich steche Linde mit seinen neuen Produkten hervor. So werden einerseits weiterhin Flurförderzeuge mit Verbrennungsmotoren und als auch neuartige mit nachhaltiger Energie vermehrt produziert.

"Wir haben mit Hunderten von unseren Kunden gesprochen und sie nach ihren Erfahrungen und Wünschen gefragt. Das Feedback der Kunden auf unsere Produkte war und ist weiterhin sehr positiv, was sich auch an den Verkaufszahlen zeigt", so Literski. "Ende 2019 haben wir die neue Generation der Stapler mit Verbrennungsmotoren auf den Markt gebracht, die bereits über 25.000 Mal verkauft wurde. Seit dem Sommer 2021 sind Standard-Elektrostapler und die X-Reihe dieses Geräts auf dem Markt und auch hierbei ist die Entwicklung mit 10.000 verkauften Einheiten positiv."


Die Abendveranstaltung samt moderierter Dinner-Show stieß auf viel positive Resonanz beim Publikum.

Vollautomatisierte Flurförderzeuge, digitalisierte Plattformen
Die Entwicklung hat die Erwartungen übertroffen, weil die Nachfrage im Markt generell sehr hoch sei. "Wir haben bei Linde die Messlatte in Bezug auf Ergonomie, Sicherheit, Effizienz und Produktivität sehr hochgelegt." Das Unternehmen ist sich sicher, dass  Verbrennungsmotoren in den kommenden zehn Jahren eher eine Nische darstellen werden. Die Geräte werden vor der Vermarktung in einem Prozess unter relativ realen Arbeitsbedingungen durchgeführt und getestet. "Unsere Stapler werden im Vergleich zu den Staplern von unseren Wettbewerbern getestet. Sowohl unsere IC-Stapler als auch unsere E-Stapler weisen eine höhere Leistung hinsichtlich der Umschlagsrate und ihrer Einsatzzeit auf."

Ein weiterer, wichtiger (Kosten-)Faktor seien wiederum auch die Fahrkräfte. "Wir können dafür sorgen, dass die Fahrer sicherer sind und sich wohler fühlen, womit sie gleichzeitig leistungsfähiger sind, sodass unsere Kunden am Ende sogar mehr Geld sparen können." Hierzu bietet Linde eine ergonomische Lösung mittels eines neuen Steuerungs- sowie Sicherheitssystems, was sowohl die Unfallrate als auch die Gefahrenlage deutlich senke.


Linde präsentierte Semi- bis vollautomatische Hubwagen und weitere Flurförderzeuge auf der World of Material Handling.

"Darüber hinaus haben wir eine vollständig digitalisierte Plattform. Wir wissen zwar nicht, was unsere Kunden in Zukunft brauchen werden, aber durch unserer volldigitalisiertes System sind wir sehr anpassungsfähig." Dank der für die Geräte errichteten elektrisch-elektronischen Architektur kann Linde auf eine Software zugreifen, die in jedem Produkt eine höhere Parametrisierung gewährleistet.

Hierzu wird jeweils ein "digitaler Zwilling" für jedes Gerät erstellt: "Die Daten für diesen virtuellen Zwilling werden in einer vollkommen sicheren Cloud gespeichert. Die Flurförderzeuge bestehen unter anderem aus 200 Datensensoren, die auch eine Ferndiagnose der Geräte ermöglichen, womit alles eingesehen werden kann, so als als ob man selbst vor Ort wäre." Zudem biete die "Software-Over-The-Air"-Funktion das Potenzial, künftig neue Features und Funktionalitäten in den Stapler zu integrieren. Auch das "Gesundheitsmanagement" der Stapler, sprich Wartungen, etc. können hierüber kontrolliert und durchgeführt werden.


Mit Pflanzenkraftstoff bzw. Hydrotreated Vegetable Oils (HVO Diesel) angetriebener Wagen

Etwa 250.000 Flurförderzeuge seien bereits über das hauseigene System Linde Connect miteinander verbunden, was dementsprechend auch der Prozessoptimierung dient. Höhere Umsätze erwartet Linde vor allem bei Lithium-Ionen-Batterien, die auch im Großhandel viel Einsatz finden. Linde arbeiten auch bereits aktiv an Wasserstoff-Brennzellen und Wasserstoff und kann schon ein Fördergerät mit Pflanzenölkraftstoffantrieb vermarkten, das auch auf der WoMH vorgeführt wurde. 

Klimaschutz und Nachhaltigkeit seien wichtige Themen für die Linde-Kundschaft, was durch die hohe Qualität und Langlebigkeit der Geräte geleistet sei. Aber auch das Thema Sicherheit sei ein integraler Bestandteil dieses Konzepts, weshalb das Unternehmen Sicherheits-Assistenzsysteme entwickle, die bereits über 500-mal verkauft worden seien. "Die Geräte und die Infrastruktur kommunizieren sozusagen miteinander, wodurch zum Beispiel Kollisionsschäden und Reparaturkosten reduziert werden können." 

Stefan Prokosch zu den Produkten von Linde:
Im Einzelgespräch teilte uns Prokosch mit, dass die Stärke von Linde im Obst- und Gemüsebereich bzw. im Großhandel vor allem in den Ladezonen liege. "Hierbei sind wir auch den Mitbewerbern gegenüber überlegen, gerade mit unseren Counterbalance-Flurförderzeugen  hinsichtlich der Fragen nach Ergonomie, Performance und Umschlagsleistung. Der Wettbewerb ist im Einzelhandel hingegen deutlich stärker." Insbesondere im Auf- und Abladebereich sei Linde sehr stark vertreten. "In Deutschland hat man seine Aufgaben beim Thema Digitalisierung in den letzten Jahren nicht gerade perfekt gelöst. Es gibt aber auch echte Leuchttürme, wie sich in der Autoindustrie zeigt. Das autonome Fahren hat sich beispielsweise merklich verbessert, gerade auch dadurch, dass die Software ständig verbessert wird. Genau das wollen wir auch anbieten, denn die Digitalisierung der Produkte muss so gestaltet sein, dass wir jederzeit auf die Bedürfnisse der Kunden künftig reagieren und die Geräte entsprechend upgraden können", so Prokosch. 


Stefan Prokosch in einem der neuen Gabelstapler der X-Reihe

Motrac: "Kunden sind zufrieden und positiv überrascht"
Vertreter des Unternehmens Motrac, das die Produkte von Linde in den Niederlanden vertreibt, waren ebenfalls vor Ort und zeigten sich begeistert von den neuesten Entwicklungen aus dem Hause Linde und über die WoMH: "Es ist eine sehr dynamische Ausstellung. Das Interessanteste für den Obst- und Gemüsebereich in den Niederlanden dürfte vor allem die X-Reihe sein. Gerade in der Landwirtschaft dürften die E-Stapler viel Anklang finden. Aber auch die neuen Palettenhubwagen, die durch den Einsatz von Stahl statt Kunststoff deutliche robuster als die Standard-Hubwagen sind, haben bereits viel positive Stimmen ausgelöst." Neben der Landwirtschaft sei aber auch in der niederländischen Recyclingbranche ein hohes Interesse vorzufinden. "Unsere Kunden sind sehr zufrieden und auch positiv überrascht von den Staplern." 


Tino van Essen, Anno Jochemsen, Sjef Kerkvliet, Guido Keuning und Clark Kloos von Motrac

Weitere Informationen:
Linde Material Handling GmbH
Carl-von-Linde-Platz
Für Navigationsgeräte: Schweinheimer Straße 34
63743 Aschaffenburg
Telefon +49 6021 99 0
Telefax +49 6021 99 1570
E-Mail: info@linde-mh.de 
Webseite: https://www.linde-mh.de/de/  


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