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Nationaler Streik in Belgien

"Dank der guten Vorbereitung können wir die zusätzlichen Flüge vorerst bewältigen"

In Belgien fand gestern ein landesweiter Streik statt, der sich unter anderem auf die Luftfracht auswirken wird. Der Streik wurde von den Gewerkschaften aus Unzufriedenheit über steigende Preise und sinkende Kaufkraft ausgerufen. "Auch in Lüttich hat man die Arbeit eingestellt, sodass wir heute einige große Flugzeuge mehr in Ostende haben", sagt Alain Tulpin von der Tulpin Group, die auf Luftfracht nach Ostende und Lüttich spezialisiert ist.

Der Streik betrifft vor allem den öffentlichen Nahverkehr, die Schulen und die Post, aber auch auf den Flughäfen von Brüssel und Lüttich wurden zahlreiche Flüge aufgrund des Streiks des Sicherheitspersonals von G4S und des Reiseveranstalters TUI auf andere Flughäfen umgeleitet. Der Flughafen Brüssel beispielsweise hat aufgrund der Aktionen alle abgehenden Passagierflüge gestrichen. "Für uns bedeutet das, dass sechs große Frachtflugzeuge nicht mehr nach Ostende kommen werden", so Alain weiter. "Heute Morgen kam zum Beispiel ein zusätzlicher Flug mit Mangos und Limetten aus Mexiko und ein Flug aus Los Angeles an. Heute Nachmittag erwarten wir einen weiteren Flug mit Blumen, Gemüse und Avocados aus Nairobi (Kenia) sowie Flüge mit Blumen aus Kolumbien und Ecuador."

"Außerdem werden 15 Passagierflüge zum Flughafen Ostende umgeleitet. Aber mit dem Personal können wir das im Moment alles bewältigen. Der Streik wurde angekündigt, damit rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden konnten. Solange hier nicht gestreikt wird, können wir auf den anderen Flughäfen damit umgehen. Ich muss sagen, dass wir auch eine gute Zusammenarbeit mit dem Zoll und der FAVV haben und dass mehr Personen entsandt werden. Wir können uns also wirklich nicht darüber beschweren. Die Anzahl der Flüge, die nach Ostende einfliegen können, ist begrenzt."


Foto: Nik Deblauwe

Die Gewerkschaften fordern mehr Lohn, bessere Renten und mehr Investitionen in den öffentlichen Sektor, schreibt NOS. "Wir reden, aber es kommen keine Vereinbarungen dabei heraus. Wir haben das Gefühl, dass die Regierungen wenig Respekt vor dem Personal haben", sagt die Gewerkschaft ACV. Für die kommende Woche sind weitere Streiks geplant, unter anderem vom Flug- und Bodenpersonal. Auch in Spanien, Italien, Portugal und Frankreich wird es Streiks geben. 

Es ist ohnehin ein schwieriges Jahr für die Luftfracht, erklärt Alain. "Bei den Treibstoffpreisen ist natürlich zu erwarten, dass es im Luftfrachtsektor ruhiger wird. Aber wenn man sich zum Beispiel die Trauben anguckt, dann sieht man, dass die britischen Supermärkte die Inflation an die Erzeuger weitergeben wollen. Daher entscheiden sie sich meist für die Seefracht und nur wenig für das Flugzeug."

Für weitere Informationen:
Alain Tulpin
Tulpin Group
Kapellestraat 2A, Bus 6
8460 Oudenburg, Belgien
+32(0) 59 80 66 33
hq@tulpingroup.eu         
www.tulpingroup.eu      


Erscheinungsdatum:



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