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Fotoreportage zum European Convenience Forum 2022 in Bonn:

Aufholbedarf für Fresh-Cut-Sektor in Deutschland gegenüber Ländern wie den Niederlanden, UK und den USA

Vom 13.-14. Juni fand zum zweiten Mal das European Convenience Forum statt, dieses Jahr im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn. Nach einer vierjährigen, teils coronabedingten, Pause trafen sich verschiedene Persönlichkeiten aus der Obst- und Gemüsebranche zum Austausch und Networking im Convenience- bzw. Fresh-Cut-Bereich. Zu den Rednern zählten unter anderem Dr. Hans-Christoph Behr von der AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH, Benjamin Singh von der Food Freshly AFC GmbH, Jochem Wolthuis von GO4EXPORT sowie Prof. Stefan Töpfl von der Hochschule Osnabrück.

Hier gelangen Sie zur Fotoreportage zum European Convenience Forum. 


Das Team des AMI Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH

Besprochen wurden unter anderem aktuelle Trends, Zahlen und Fakten zum Stand des Convenience- und Fresh-Cut-Konsums in Deutschland, mitunter im Vergleich zu Ländern wie den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich und den USA. Auffällig sei dabei, dass der Anteil von Fresh-Cut-Waren an den Gesamtausgaben für Frischgemüse in Deutschland unter 4 Prozent, während der Anteil in den Niederlanden bei etwa 36 Prozent liegt, wie mit Bezug auf eine Studie von Hans-Christoph Behr mitgeteilt wurde. Wolthuis stellte zusammen mit Ruurd Schut von JASA Packaging und Johan Otto von Smit's Uien die neue FoodTec Gruppe aus den Niederlanden vor.


Jochem Wolthuis, Ruurd Schut und Johan Otto

Benjamin Singh zeigte wiederum, welche Lehren man aus den Trends des größten Fresh-Cut-Markts der Welt, den USA, hierzulande ziehen könnte. Zudem präsentierte Singh die Ergebnisse einer Kundenbefragung aus den USA zu Fresh-Cut-Produkten und inwiefern auch die jeweiligen rechtlichen Vorgaben die Produktion von Schnittware begünstigen bzw. erschweren. 


Benjamin Singh von Food Freshly AFC GmbH

Zusätzlich zur Handelsseite kam durch Prof. Stefan Töpfl auch die wissenschaftliche Seite zu Wort. Er stellte physikalische Verfahren wie etwa eine nicht-thermische Haltbarmachung vor.


Prof. Stefan Töpfl

Vertreter vom Einzelhandel, Verpackungsbetrieben, Wissenschaft und anderen Bereichen des Obst- und Gemüsehandels beteiligten sich an regen Gesprächen. 

Zu einzelnen Vorträgen werden wir in den kommenden Tagen weitere Artikel veröffentlichen. 

Hier gelangen Sie zur Fotoreportage zum European Convenience Forum. 


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