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Helien Verhagen, East4Fresh:

"In der kommenden Saison werden wir den portugiesischen Bio-Süßkartoffelanbau um 30 ha erweitern"

East4Fresh steht kurz vor dem Saisonende bei den portugiesischen Süßkartoffeln. "Durch ausbleibende Lockdowns habe ich mit einer stabilen Umsatzentwicklung gerechnet, wir haben jedoch ein Plus verzeichnen können", bilanziert Geschäftsführerin Helien Verhagen. 

Vor allem Bio-Süßkartoffeln seien im Kommen. Dementsprechend wird das Unternehmen den Anbau in der kommenden Saison um 30 Hektar erweitern, die bestehende Bio-Produktion umfasst bereits 160 Hektar. "Wir glauben an der Zukunft der Bio-Süßkartoffel, denn sämtliche Kaliber finden rasch ihren Weg zu den Verbrauchern. Dieses Jahr war eher ein Versuchsjahr, aufgrund der erfreulichen Ergebnisse haben wir uns allerdings für die Erweiterung entschieden. Darüber hinaus wurden in Südeuropa um 20% weniger Süßkartoffelpflanzen verkauft und auch Ägypten hat um 40% weniger angepflanzt, weshalb wir der kommenden Saison zuversichtlich entgegenschauen."


Die ersten, portugiesischen Süßkartoffelpflanzen wurden bereits gepflanzt.

Vor allem im deutschen LEH findet portugiesische Ware guten Anklang, beobachtet Verhagen. "Sobald die Sorte Bellevue in den Ertrag kommt, verdoppelt man die Bestellmengen. Dieses Jahr sind wir auch erstmalig in der Lage, unsere Saison bis Ende Mai durchzuziehen, während wir im Vorjahr bereits Ende April aufhören mussten. Zudem starten wir nahtlos in die südafrikanische Saison, welche bis etwa September dauert, weshalb wir nun ganzjährig liefern können."

Während sich die portugiesische Ware in Deutschland bereits einen hohen Stellenwert erarbeitet hat, hinke der niederländische LEH laut Verhagen ein wenig hinterher. "Der niederländische Handel achtet vielmehr auf den Preis anstatt der Qualität. Ich erhoffe mir, dass vor allem die Bio-Ware mehr in den Vordergrund gerät, parallel zum steigenden Volumen."

Nebst der Hauptsorte Bellevue ist East4Fresh ebenfalls bemüht die weißfleischige Murasaki-Süßkartoffel sowie weitere Varietäten zu entwickeln. "Neue Sorten finden vor allem in Asien bereits guten Anklang. Große Mengen werden wir erst in einigen Jahren vermarkten können, weil die Verbraucher die Sorte erstmal kennenlernen müssen. Geschmacklich weist die Sorte aber gute Ergebnisse auf und als Teil einer Tricolore-Verpackung ist sie außerdem ein echter Hingucker. Dementsprechend werden wir im nächsten Jahr auch die Anbaukapazität unserer lila Süßkartoffel erneut erweitern."

Über den eventuellen Wettbewerb im portugiesischen Süßkartoffelanbau macht sich Verhagen keine Sorgen. "Es gibt nur wenige Firmen, die ähnliche Mengen an Süßkartoffeln produzieren und vermarkten können. Darüber hinaus liefern wir alles aus einer Hand und steuern dabei die gesamte Lieferkette. Zur Ergänzung unseres Volumens kaufen wir nur kleinere Mengen zu, die wir selbst zwischenlagern und aufbereiten, damit wir den hohen Standards stets gerecht werden."

Darüber hinaus ist das Unternehmen bemüht dessen 'Field-to-Fork'-Programm in naher Zukunft weiter voranzutreiben und das Portfolio entsprechend in die Breite zu ziehen. Aktuell liefert man bereits Kürbisse aus eigener Erzeugung, Das Steckenpferd sei allerdings der Exotenanbau in Spanien und Portugal. Auch in diesem Bereich sei eine Kapazitätserhöhung geplant. "Ein Beispiel ist der MRL-Ingwer aus eigenem Anbau. Im Grunde wollen wir sämtliche Exoten, die bisher aus Übersee bezogen werden, im Anbau testen, sodass wir schlussendlich zwölf Monate im Jahr ein umfassendes Paket an Erzeugnissen liefern können, am liebsten auch in Bio-Qualität."

Weitere Informationen:
Helien Verhagen
East4Fresh 
+31 (0) 174535353
helien@east4fresh.nl    
www.east4fresh.nl  


Erscheinungsdatum:



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