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Neue Technologie kann Obstallergie verhindern

Smart Material Printing (SMP) entdeckte eine Methode, um Obst so zu verarbeiten, dass es bei Berührung oder Verzehr weniger allergische Reaktionen hervorruft. Das in den Niederlanden ansässige Unternehmen hat 'AllerGoFree' in Zusammenarbeit mit deutschen Partnern und mit Unterstützung des FOOD2020-Projekts entwickelt.

In Deutschland und den Niederlanden leiden 6% der Bevölkerung an einer Nahrungsmittelallergie, davon 50% an einer Obstallergie. Dies kann lästige bis ernsthafte Beschwerden verursachen, wie Magenkrämpfe, Hautreizungen oder ein Engegefühl in der Brust. Im Rahmen von FOOD2020 arbeiten niederländische und deutsche Unternehmen gemeinsam an Innovationen in der Lebensmitteltechnologie. Gregor Luthe, Gründer und Direktor von SMP: "Ohne FOOD2020 hätte es AllerGoFree nicht gegeben."

Zufällige Entdeckung
Gregor arbeitete ursprünglich an einer Methode, um Früchte süßer zu machen, um den Einsatz von zugesetztem Zucker zu reduzieren. "Wir haben zufällig entdeckt, dass die Verwendung von Gasen die Früchte nicht nur süßer macht, sondern auch weniger allergische Reaktionen hervorruft. Es war auf einer Kinderparty. Eines der anwesenden Kinder hat eine Erdbeerallergie, aber das wussten wir nicht. Das Kind aß viele der Erdbeeren, die wir 'verarbeitet' hatten, hatte aber keinerlei Probleme. Wir haben auf dieser Entdeckung aufgebaut. Durch die Anreicherung von Obst mit gasförmigem Kohlendioxid und die dann stattfindende chemische Reaktion verschwinden die Allergene. Testpersonen, die seit mehr als 10 Jahren keinen Apfel mehr gegessen hatten, konnten die Frucht wieder unbeschwert genießen." Neben Äpfeln wurden auch Erdbeeren und Karotten erfolgreich getestet.

Patent
"Mit der finanziellen Unterstützung von FOOD2020 konnten wir klinische Studien durchführen. Dafür haben wir mit dem Hautarzt Dr. Maximilian Petri, TM Bolz GmbH, und dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) zusammengearbeitet. Wir haben ein Patent für diese Technologie angemeldet. Ohne die Unterstützung von FOOD2020 wäre dies niemals möglich gewesen." Gregor ist auch mit der Unterstützung von GIQS (Grenzüberschreitende Integrierte Qualitätssicherung), einem der FOOD2020-Partner, zufrieden: "Das Team von GIQS hat uns hervorragend unterstützt."

Herausforderung
"Die große Herausforderung besteht darin, Finanzmittel für umfangreichere Forschung, Prototypen, die Produktion der Geräte, Marketing und so weiter zu finden. Wir haben bereits ein Team zusammengestellt."

Quelle: Oost NL


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