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Dirk Salentin, Geschäftsführer von Biofruit:

"Innenhausverzehr wird vermutlich im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie steigen"

Bio-Produkte erfuhren im Zuge der Pandemie eine hohe Nachfrage und Beliebtheit, wie uns Dirk Salentin, Geschäftsführer der biofruit GmbH bestätigen, kann. Das Unternehmen aus Düren widmet sich ausschließlich dem Verkauf und der Vermarktung von Bio-Produkten. "Bio-Produkte sind durch Corona mehr in den Fokus geraten. Wir konnten einige Kunden hinzugewinnen, weil die Endverbraucher nun mehr darauf achten, was sie kaufen und insbesondere, was sie zu sich nehmen." Salentin erklärt dies damit, dass während des großen Lockdowns sich viele in den In-Haus-Verzehr zurück gezogen haben, da die Gastronomie geschlossen blieb.


Dirk Salentin ist der leidenschaftliche Geschäftsführer der Biofruit GmbH. Bild: Biofruit

"Das wird sich nach Corona aber einigermaßen nivellieren. Ich glaube zwar nicht, dass sich dieser Trend wieder zurückentwickeln wird, zumal bereits viele Gastronomiebetriebe ihr Geschäft aufgegeben haben. Der Innenhausverzehr wird vermutlich im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie steigen. Gleichzeitig wird es aber auch genügend Menschen geben, die wieder in alte Muster zurückfallen werden und auf Fast-Food, etc., zugreifen", so Salentin.

Preisaufschläge in Logistik um bis zu 30%
Die Kosten für Kartonagen, Materialen und die Preise in der Logistik sind deutlich gestiegen, sagt Salentin: "In der Logistik gab es teilweise Preisaufschläge von bis zu 30%. Es gibt quasi keinen Sektor, der nicht von hohen Kosten betroffen ist." Pauschal seien Preissteigerungen beim Angebot Frischwaren aber nicht zu vernehmen. "Einerseits sind viele Produkte merklich teurer geworden, während einige andere Produkte deutlich unter den Preisen vom Vorjahr verkauft worden sind. Der Handel bei uns bemüht sich darum, die Verteuerungen weitestgehend von den Endverbrauchern fernzuhalten."


Bild: Biofruit

Bio-Produkte als Lifestyle
"Durch unseren Online-Shop haben wir Randprodukte wie Bio-Gewürzmischungen, Bio-Öle und -Essige, auch Bio-Essigmischungen hinzugenommen, wodurch die frischen Bio-Produkte verfeinert werden können. Wir wollen das Bio-Frische-Sortiment zum Lifestyle machen und dementsprechend mit Bio-Premiumprodukten anreichern." 

Der Online-Handel für frische Produkte sei in Deutschland jedoch noch sehr überschaubar. "Man tut sich hierzulande noch etwas schwer, im Vergleich zu anderen Ländern wie etwa den Niederlanden. Wir haben aber sehr viel Nachfrage nach unseren Frischprodukten. Jede zweite Frage, die uns beim Verkauf unserer Online-Artikel gestellt wird, ist, ob wir auch Frischobst und -gemüse verkaufen können. Das ist aber logistisch gesehen in Deutschland noch nicht möglich. Gerade für den kleineren Preissektor ist das schwierig. Es würde sich in der Regel nicht rechnen." 

Doch ist Salentin davon überzeugt, dass sich die Situation in Deutschland auch in größerem Stil noch etwas verändern wird, wobei er vermutet, dass sich das primär in größeren Ballungsräumen wie Berlin und München abspielen wird.  

Plastikfreie Verpackungen
Die Nachfrage nach plastikfreien Verpackungen oder unverpackten, losen Produkten sei in der Coronapandemie zwar etwas zurückgeschritten, da den Kunden Hygiene wichtiger war als Verpackungsfragen. "Allerdings kann bei manchen Produkten noch nicht komplett auf Plastik verzichtet werden, auch wenn sich das unsere Kunden zunehmend mehr wünschen." 

Weitere Informationen:
Dirk Salentin
biofruit GmbH
Am Langen Graben 5
D-52353 Düren
Telefon: +49 (0) 2421 / 69 35 4-0
Telefax: +49 (0) 2421 / 69 35 4-18
E-Mail: info@biofruit.de 
Internet: www.biofruit.de 


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