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Umweltschutzamt fördert Kooperation von Genossenschaft und Privatwirtschaft

Solarstrom vom Dach der Großmarkthalle in Freiburg

Auf dem Dach der Großmarkthalle im Industriegebiet Nord ist seit kurzem eine Photovoltaikanlage mit besonderem Konzept in Betrieb. Der dort erzeugte Solarstrom kommt den dort tätigen gewerblichen Mieterinnen und Mietern zu Gute. Das sogenannte Mieterstrommodell  zeigt, wie Unternehmen von Solarstrom profitieren können, auch wenn sie Gebäude nur mieten. Es ist das erste Mieterstrommodell im gewerblichen Bereich Freiburgs. Das Umweltschutzamt der Stadt Freiburg fördert das Projekt deshalb mit 5000 Euro, berichtet die Stadt.

Betreiberin der Anlage ist die Solargeno, eine Genossenschaft, die die Anlage auch finanziert. Rund 35.000 Euro hat der Bau gekostet. Der Strom wird für die nächsten fünf Jahre zu einem günstigen Festpreis an die Großmarkt Freiburg GmbH abgegeben, spätere Anpassungen sind an den Strompreisindex gekoppelt. Die Großmarkt Freiburg GmbH, die sich schon länger mit der Idee, eine Solaranlage auf dem eigenen Dach zu installieren beschäftigt hatte, gibt die Energie dann an ihre Mieterinnen und Mieter weiter.  Das Konzept des Mieterstrommodells hat die Gesellschafterinnen und Gesellschafter überzeugt. Die GmbH vermietet Lagerräume an eigenständige Händlerinnen und Händler und Erzeugerinnen und Erzeuger, die dort ihre frischen Waren künftig mit Solarstrom kühl halten können.

Das Projekt konnte in enger Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsführerin des Großmarktes, Sabine Fey, den Gesellschaftern der Großmarkt Freiburg GmbH, dem Umweltschutzamt und der Solar-Bürger-Genossenschaft Solargeno aus Freiburg realisiert werden. Ein Wermutstropfen bleibt: Die Anlage sollte ursprünglich in doppelter Größe entstehen. Begrenzte Einspeisekapazitäten ins Stromnetz in der Robert-Bunsen-Straße und entsprechende Regelungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz lassen jedoch nur eine gedeckelte Stromerzeugung zu. Um derartige technische wie gesetzgeberische Hürden zu überwinden, braucht es dringend Gesetzesänderungen auf Bundesebene.

Entstehung eines grünen Industriegebietes
Die Initiative Green Industry Park Freiburg hat bundesweit Modellcharakter: im Freiburger Norden entsteht ein „grünes Industriegebiet“, das aktiv zur Klimafreundlichkeit weiterentwickelt wird. Ziel ist es, Unternehmen in den Freiburger Gewerbe- und Industriegebieten dabei zu unterstützen, mit geringerem Energieeinsatz und weniger Ressourcenverbrauch zukunftsweisend zu produzieren.

Der Großmarkt hat eine traditionsreiche Geschichte in Freiburg und ist heute vor allem für die Versorgung mit regionalem Obst, Gemüse und Blumen wichtig für Stadt und Region.

Weitere Informationen:
https://www.grossmarkt-freiburg.de/  


Erscheinungsdatum:



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