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Pedro Paniagua, Cobella: "In knapp einer halben Stunde stand alles unter Wasser"

Regen- und Hagelsturm verwüstet Beerenobst- und Zitrusanbau in Huelva

Der Sturm, der am vergangenen Donnerstag Lepe, Cartaya, La Redondela und Ayamonte traf, verursachte in diesen vier Küstengemeinden in der südspanischen Provinz Huelva erhebliche Schäden.

Auch die dort ansässigen Anbaubetriebe sind hart getroffen. Mit dem Pflanzen von Erdbeeren wurde zum Zeitpunkt des Sturms noch nicht begonnen, aber alles war bereits vorbereitet. Die Dämme wurden geflutet (teilweise mit bis zu zwei Metern Wassertiefe) und sind somit unbrauchbar geworden. Man muss nun warten bis das Wasser sich wieder zurückgezogen hat, bevor die Arbeiten wieder aufgenommen werden können. Insofern wird sich die Pflanzung verzögern und daher sicherlich auf den Saisonstart auswirken.

Auch die Himbeer- und Blaubeerplantagen wurden überflutet, was sich negativ auf das Pflanzenwachstum und den endgültigen Ertrag auswirkt. Einige Felder wurden sogar komplett weggeschwemmt, wodurch der Schaden an beiden Kulturen letztlich höher ist als beim Erdbeeranbau.

Die bereits begonnene Ernte auf den Zitrus- und Kakiplantagen muss aufgrund der hohen Wassermengen auf den Feldern unterbrochen werden. Auch hier hat das Wasser große Schäden verursacht. 

Landstraßen, die zu den Grundstücken führen, wurden ebenfalls beschädigt. Um auf den Streuobstwiesen wieder arbeiten zu können, müssen zunächst angespültes Material abtransportiert und Reparaturen durchgeführt werden.

Ängstliche Momente bei Cobella
Die Gemeinde Lepe war zweifellos am stärksten vom Sturm betroffen. Dort befindet sich Cobella, eine Erzeugergemeinschaft, die sich auf Beerenobst, Zitrusfrüchte, Kaki und Granatäpfel konzentriert.

Cobellas Einrichtungen, überrascht vom Wolkenbruch

Das Unternehmen wurde von einem Wolkenbruch überrascht. Ungefähr 30 Leute, die zu dieser Zeit im Lager arbeiteten und weitere 30 Leute, die dort trainierten, erlebten Momente der Angst.

"In etwa anderthalb Stunden sind etwa 120 Liter pro Quadratmeter gefallen", sagt Pedro Paniagua, Manager von Cobella, Teil der Kooperative Onubafruit zweiten Grades. "Der sintflutartige Regen setze einige der Lagerhallen, einschließlich der Büros und Archive, unter Wasser. In kaum einer halben Stunde war das Erdgeschoss vollständig geflutet. Das Wasser stieg sogar über die Laderampen und drang in den Verarbeitungs- und Verpackungsbereich ein."

"Das Wasser hat Paletten, Kisten, und andere Materialien mitgerissen, sowie auch ca. 40 bis 50 Autos unserer Mitarbeiter, die auf dem Parkplatz standen. Außerdem konnten wir zu diesem Zeitpunkt keinen Kontakt zur Außenwelt aufnehmen, weil das Mobilfunknetz nicht funktionierte. Diejenigen aus dem Erdgeschoss suchten schnell Zuflucht in der ersten Etage“, sagt der Geschäftsführer der Genossenschaft.

"Jetzt ist alles voller Wasser und überall Schlamm. Es wird Tage dauern, alles zu reinigen, aber zum Glück wurde niemand verletzt."

Cobellas Einrichtungen, überrascht vom Wolkenbruch

Der genaue Schaden auf den Betrieben muss noch gemessen werden, aber erste Schätzungen deuten auf Verluste bei 30 bis 40 Mitgliedern dieser Genossenschaft hin. „Viele Tunnel sind komplett zerstört worden. Im Heidelbeer- und Himbeeranbau verlieren wir auch einige Partien geernteter Früchte, die nicht mehr zu retten sind. Von den starken Regenfällen und Hagel sind auch Zitrusfrüchte, Granatapfel und Kaki betroffen wieder verschoben."

"Dies ist ein herber Rückschlag, aber wir sind sehr stolz auf all unsere Mitarbeiter, die ihr Möglichstes tun, um alles aufzuräumen und wiederherzustellen, damit sie so schnell wie möglich wieder an die Arbeit gehen können. Wir danken auch unseren Partnern, Lieferanten und anderen Organisationen, die uns ihre Hilfe angeboten haben", sagt Pedro Paniagua.

Für mehr Informationen:
COBELLA
Avda. Blas Infante, s/n21440Lepe, Huelva 
T:+34 959 383 162
cobella@cobella.net 

UPA Huelva
upahuelva@upahuelva.org
www.upahuelva.es


Erscheinungsdatum:



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