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Große Nachfrage nach Grapefruits und ruhiger Zitronenmarkt, weil es keine guten Größen gibt

Die spanische Zitronensaison hat dieses Jahr mehr als zwei Wochen früher angefangen. Das gleiche gilt für die Grapefruitsaison. Im Moment ist es auf dem Zitronenmarkt noch ziemlich ruhig. Bei den Grapefruits laufen die Verkäufe besser, weil das Angebot noch immer recht begrenzt ist.

"Wir verkaufen seit drei Wochen Primofiori Zitronen", sagt María Dolores Pelegrín aus dem Sales Department bei Apemar. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Murcia. "Die Saison hat mehr als zwei Wochen früher angefangen, weil Argentinien seine Exporte nach Europa im Sommer wegen Schädlingsbefall eingestellt hat. Vor drei Wochen waren also nur Zitronen aus Südafrika und einige aus Chile und Uruguay auf dem Markt. Aber das Angebot hatte keine sonderlich gute Qualität und deswegen hat Spanien entschieden, früher mit der Saison zu starten. Einige spanische Exporteure sind sogar noch vor uns auf den Markt gegangen."

Laut Pelegrín laufen die Verkäufe in diesem Jahr nicht so gut, weil es an guten Größen fehlt. "Niemand will Kaliber 5 oder sogar 4 kaufen. Die Nachfrage ist daher sehr gering, auch wenn die Durchschnittspreise ungefähr so sind wie im vergangenen Jahr. Allerdings war die Nachfrage gegen Ende der Primofiori Zitronensaison wegen der Covid-19 Pandemie sehr gut und wir konnten unsere gesamte Produktion verkaufen. Ich denke aber nicht, dass sich das diese Saison noch einmal wiederholen wird."

Grapefruits wegen begrenztem Angebot sehr gefragt
Bei Grapefruits sieht die Lage zurzeit ganz anders aus. Die spanischen Star Rubi Grapefruits sind schon gut auf den europäischen Märkten angekommen.

"Die Nachfrage nach Grapefruits ist größer als die nach Zitronen. Vor zwei Wochen haben wir mit der Ernte angefangen, also 20 Tage früher als vergangene Saison. Die Mengen sind allerdings noch sehr begrenzt. Wir sind früher in die Saison gestartet, weil Südafrika seine Saison früher beendet hat und uns damit einen leeren Markt hinterlassen hat. Im Moment sind wir noch ziemlich alleine dort und deswegen gehen viele Bestellungen bei uns ein. Israel wird nach und nach seine Produktion schicken, aber die Mengen werden zunächst klein ausfallen und die Grapefruits werden noch einen Grünstich haben. Allerdings war der frühe Start eine ganz schöne Herausforderung. Wir haben zwar Farmen, die früh mit der Ernte beginnen, aber wir mussten sehr genau bei der Größenauswahl sein und die Nachreifung der Früchte beschleunigen", sagt María Dolores Pelegrín. 

Wir sind mit einem guten Preislevel gestartet, weil es nach der südafrikanischen Produktion eine große Marktlücke gab. "Die letzten südafrikanischen Grapefruits wurden für mehr als 1,10 Euro pro Kilo verkauft und zurzeit werden unsere für etwas über einen Euro pro Kilo gekauft. Allerdings werden die Preise wieder etwas sinken, sobald Israel und die Türkei mit größeren Mengen auf den Markt kommen.

Apemar verkauft seine Zitronen und Grapefruits sowohl auf dem lokalen Markt, als auch auf anderen europäischen Märkten wie beispielsweise Frankreich, Polen, Italien und Norwegen. "Ab Ende November, wenn die Früchte länger haltbar sind, können wir dann auch mit den Exporten nach Übersee beginnen. Im Moment ist es noch ruhig auf den Märkten und sowohl die Exporteure als auch die Importeure sind noch vorsichtig. Wir dürfen nicht vergessen, dass der HoReCa-Sektor wegen der Pandemie noch immer sehr zu kämpfen hat und das zeigt sich natürlich auch bei den Verkäufen", sagt sie.

Für weitere Informationen: 
María Dolores Pelegrín
FRUTAS APEMAR, S.L.
M: +34 609656551
T: +34 968 379 490 
mdolores@apemar.com
www.apemar.com


Erscheinungsdatum:



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