Joey Deen, Denimpex:

"Dramatischer Markt für Limetten nach Zusammenbruch der Gastronomie und Rekordernte aus Brasilien"

Der Limettenmarkt steht derzeit unter Druck. Laut Joey Deen von Denimpex ist dies vor allem auf die extrem hohen Exportzahlen aus Brasilien zurückzuführen. "Der Wechselkurs des brasilianischen Real zum Euro war für die Exporteure sehr gut. Zeitweise erhielten sie sogar mehr als 5 Real für 1 Euro. Außerdem war der lokale Markt extrem schwach, denn Brasilien ist eines der am stärksten von COVID-19 betroffenen Länder."

"Die Exporte waren bis zur 16. Exportwoche auf normalem Niveau. Danach explodierten infolge einer Wiederbelebung des europäischen Marktes die Preise, die in Woche 18 bei etwa 12 Euro pro Karton lagen. Letztendlich stiegen die gemeinsamen Exporte auf 190 Container pro Woche und die Volumina der anderen Exportländer wie Kolumbien, Vietnam, Guatemala und Peru sind in diesen Zahlen noch nicht enthalten", so der Importeur.

Denimpex hat in diesem Jahr die neue Marke Cloe - benannt nach Joeys Tochter - eingeführt, um sich auf dem Markt zu differenzieren. Die ersten Container werden diese Woche in Rotterdam eintreffen.

"Was ich überhaupt nicht verstehe, ist, dass viele Container 'auf Bestellung' ohne einen tatsächlichen Empfänger versandt wurden. Ich glaube, dass allein 6-7 Exporteure an uns herangetreten sind, ob wir ihnen Container abnehmen wollen, die bereits auf ein Schiff verladen wurden und auf dem Weg nach Rotterdam, Hamburg oder London sind", fährt Joey fort. "Das Ergebnis ist, dass Obst schließlich ohne Bestimmungsort auf dem Markt ankommt und von Importeuren abgeholt wird, die normalerweise nichts mit Limetten zu tun haben, was letztlich zu Preisen auf dem Markt führt, die für seriöse Importeure bei weitem nicht kostendeckend sind. Niemand in der Kette profitiert davon!"

"Bars, Restaurants und Hotels sind immer noch ein wichtiger Markt für Limetten, aber da sie bei weitem nicht in der Lage sind, mit voller Kapazität zu laufen, ist auch der Konsum viel niedriger als in anderen Jahren. Die traditionellen Urlaubsländer wie Griechenland, Spanien und Italien, die zu dieser Jahreszeit viele Limetten kaufen, haben auch weniger Bedarf, weil es wenig Touristen gibt", sagte der Importeur. "Es bleibt zu hoffen, dass die Exporteure in Brasilien nicht mehr an alle exportieren und dass die Exportzahlen kurzfristig auf niedrigere Zahlen sinken, sonst werden die Preise in dieser Sommersaison nicht gut ausfallen."

Für weitere Informationen:
Joey Deen
Denimpex
Sint Antoniesbreestraat 10
1011 HB Amsterdam – Holland
Phone: 0031(0)206246390
joey@denimpex.nl   
www.denimpex.nl 


Erscheinungsdatum:



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