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Gijsbert van Leeuwen, Origin Fruit Direct:

"Europa mischt in diesem Jahr wieder bei südafrikanischen Zitrusexporten mit"

Wo sich der Schwerpunkt der südafrikanischen Zitrusexporteure in den vergangenen Jahren auf Bestimmungen wie Russland, den Fernen Osten und den Nahen Osten zu verlagern schien, ist Europa in diesem Jahr wieder mit im Spiel. "Die Nachfrage ist sehr hoch, aber es kommt auch viel Handel in diese Richtung. Diese Rekordmengen müssen alle verkauft werden", bemerkt Gijsbert van Leeuwen von Origin Fruit Direct. 

So ist beispielsweise der Markt für Zitronen in den letzten Wochen erheblich unter Druck geraten. Noch vor einigen Wochen lag der Preis für eine Kiste Zitronen bei etwa 30 Euro, doch inzwischen hat sich der Preis fast halbiert. "Viele Einzelhändler haben immer noch spanische Zitronen in ihrem Sortiment. Darüber hinaus begannen sowohl Südafrika als auch Argentinien viel früher mit der Ernte und ebenfalls mit beträchtlichen Mengen. Die Erwartung ist, dass die meisten Einzelhändler innerhalb von zwei Wochen auf Übersee-Zitronen umsteigen werden, und dann kann es wieder schnell gehen", bleibt Gijsbert hoffnungsvoll.

Der Mandarinenmarkt kann man momentan als besonders gut bezeichnen. "Wir hatten die absurde Situation, dass es kaum Mandarinen gab und dass einige Einzelhändler keine Mandarinen in den Regalen hatten. Danach erlebten wir einen Höhepunkt der Transporte mit den Satsumas. Übrigens war dieser schnell wieder vorbei, und aufgrund von Lieferverzögerungen war der Markt zu Beginn der Nova-Saison schnell wieder leer. Inzwischen kommen viele Mandarinen gleichzeitig auf dem Markt. Die Preise bleiben vorerst auf einem angemessen hohen Niveau, aber angesichts der erwarteten Mengen werden sich die Preise stabilisieren", erwartet der Importeur.

"Bei Orangen sehen wir dasselbe Bild, mit einem ziemlich leeren Markt, soliden Preisen und Rekordmengen, die verladen wurden. Auch hier geben die Transporte, insbesondere aus Kapstadt, Anlass zur Sorge. Manchmal sind Boote bis zu sechs Wochen unterwegs", sagt Gijsbert. "Der Markt für Grapefruits ist ziemlich gut. Südafrika hat ziemlich viele dicke Größen verschickt, und gerade dafür ist die Nachfrage nicht sehr stark. Aber gleichzeitig sehen wir, wie die Zahl der Lieferungen aus Südafrika nachlässt, so dass wir in der zweiten Saisonhälfte einen stärkeren Markt für Grapefruits erwarten."

"Insgesamt sind die Anlieferungen der südafrikanischen Zitrusfrüchte wahnsinnig hoch, und sie müssen zu einem bestimmten Preis verkauft werden. Die Konkurrenz durch andere Sommerfrüchte ist groß, und es stellt sich die Frage, welches Produkt es in den Regalen der Supermärkte gewinnen wird. Die Sommerferien formen in diesem Jahr wahrscheinlich einen Vorteil, da diese aufgrund der Situation doch ganz anders aussehen werden. Normalerweise zieht die Hälfte Nordeuropas in den Süden. Jetzt werden viel mehr Menschen im eigenen Land bleiben, und dadurch könnte das Nachfragemuster viel besser aussehen", so Gijsbert abschließend.

Für weitere Informationen:
Gijsbert van Leeuwen 
Origin Fruit Direct
+31(0)88 244 93 20
+31(0)6 300 053 49
gijsbert@originfruitdirect.nl          
www.originfruitdirect.nl 


Erscheinungsdatum:



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