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Corona-Nachrichtenbulletin:

OGM sucht Ernteretter, krisensicheres Frischgemüse und "Cross-Border Task Force Corona"

Versorgungsengpässe bei einigen Produkten möglich: Bei Knappheit wird der Preis höher
Wie geht die Lebensmittelindustrie aus der Corona-Krise hervor? Schon jetzt gibt es in einigen Bereichen wie der Ernte durch Saisonarbeiter Probleme. Versorgungsengpässe sind daher mittelfrsitig nicht auszuschließen. Weil viele ausländische Helfer wegfallen, drohen eine niedrige Ernte und demetsprechend für die Verbraucher höhere Preise, damit die Defizite der Produzenten finanziell kompensiert werden können. Besonders betroffen sind neben Spargel. Aauch andere Obst- und Gemüsesorten wie Erdbeeren oder Brokkoli und Kohlarten, die aktuell ausgesät werden würden. Auch einige Weinbaubetriebe bekämen die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren.

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Ministerpräsident Laschet initiiert „Cross-Border Task Force Corona“
Auf Initiative von Ministerpräsident Armin Laschet haben Nordrhein-Westfalen, die Niederlande und Belgien eine Cross-Border Task Force Corona ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Europastaatssekretär Dr. Mark Speich tagte diese heute in Form einer Telefonkonferenz zum ersten Mal.

Ministerpräsident Armin Laschet: „Ziel der gemeinsamen Task Force von Nordrhein-Westfalen, Belgien und den Niederlanden ist es, die gemeinsamen Aktivitäten im Kampf gegen Corona zu synchronisieren. In Krisenzeiten sind der Austausch von Informationen und konzertiertes Vorgehen über die Grenzen hinweg essentiell. Die Task Force kann schnelle Absprachen treffen und auf neue Entwicklungen reagieren. Dass wir in so kurzer Zeit diese Task Force ins Leben rufen konnten, unterstreicht die enge Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn. Wir profitieren von bewährten und vertrauensvollen Strukturen, die wir schon vor der Krise ausgebaut haben.“

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Im Kampf gegen Totalausfall: Obstgroßmarkt Mittelbaden lanciert Online-Plattform "ERNTERETTERortenau"
Die Verhängung des Einreisestopps für Saisonarbeitskräfte und Erntehelfer vom 25.März durch das Bundesministerium stellt die OGM Obstgroßmarkt Mittelbaden eG vor riesige Herausforderungen.„Unsere Erzeuger setzen hauptsächlich bei der Ernte Saisonarbeitskräfte aus Osteuropa ein. Wir haben einen Bedarf von über 2.000 Erntehelfern. Wir arbeiten weiterhin auf höchster politischer Ebene an einer Lockerung. Auch die europäische Kommission hat am 30.März eine Leitlinie entworfen, in der die Mitgliedstaaten mit Nachdruck aufgefordert werden, spezielle Verfahren einzuführen, damit ein reibungsloser Grenzübertritt für diese Arbeitskräfte gewährleistet werden kann. „Aber uns läuft aktuell die Zeit davon“, so Geschäftsführer Marcelino Expósito.

Die OGM-Erzeuger werden bereits um Ostern mit einer ihrer wichtigsten Kulturen, den Erdbeeren, beginnen. Rund 5.000 Tonnen Erdbeeren warten darauf gepflückt zu werden. Die Ernte wird sich über rund sechs Wochen erstrecken, bevor dann andere Beerenkulturen auf dem Plan stehen. Aufgrund des aktuellen Personalmangels würde fast die gesamte Erdbeerernte auf dem Feld bleiben. „Das wäre für unsere Erzeuger fatal“, so Expósito weiter. Aus diesem Grund sucht die OGM dringend nach regionalen Erntehelfern und hat hierzu die Website www.ernteretterortenau.de ins Leben gerufen, auf der sich interessierte Ernteretter ab sofort registrieren können.

Weitere Informationen:
www.ogm-oberkirch.de 

'Schweizer Gemüse-Absatz um 20-30% gesteigert'
Mit dem Lockdown entdecken Schweizerinnen und Schweizer das Kochen neu. Von einem völlig anderen Konsumverhalten ist die Rede. Da die Restaurants geschlossen sind und Take-Aways gemieden werden, kochen viele wieder selbst. "Über den Detailhandel verkaufen wir derzeit geschätzt zwischen 20 und 30 Prozent mehr Gemüse", sagt Roger Mäder von Swisscofel, dem Verband der Gemüse-, Früchte- und Kartoffelhänder, gegenüber der 'NZZ am Sonntag'.

Das hat Folgen: Etliche Lieferanten des Detailhandels hätten ihren Schichtplan angepasst, damit sie der Nachfrage gerecht werden können. Die Schweiz hat an den Grenzübergängen sogenannte Green Lanes geschaffen, damit Lebensmittel einfacher importiert werden können. Sie sind somit gleichgestellt mit medizinischen Produkten und Postsendungen.

Luxemburg: 'Preise für Obst und Gemüse werden steigen'
Genauso wie in den umliegenden Ländern habe der Corona-Virus auch im Großherzogtum Luxemburg zugeschlagen, bestätigt Großhändler Goy Grosbusch. "Durch die Schließung von Restaurants und Hotels, also des ganzen Horeca-Bereichs, ist ein Großteil unserer Kunden weggebrochen. Eine kleine Kompensation gibt es dagegen beim Verkauf an die Supermärkte: Es wird mehr bestellt, da viele Menschen jetzt zuhause kochen, und demgemäß die entsprechende Menge an Waren brauchen", sagt er dem Letzebuerger Journal.

Die Ausnahmesituation wirke sich ebenfalls auf das Preisniveau aus. "Dies ist aber nicht nur auf die gestiegene Nachfrage im Supermarkt zurückzuführen, sondern vor allem darauf, dass sich der internationale Transport schwierig gestaltet. Aufgrund der Grenzkontrollen verlängert sich die Anfahrtszeit, die Lieferzeit kann nicht genau im Voraus festgelegt werden. Für die Routen finden sich immer weniger Fahrer. Demnach werden die Produkte teurer. Hinzu kommt, dass aufgrund von Hamsterkäufe nicht immer alle Produkte in den Supermärkten vorrätig sind, da wir eine Ware bieten, die nur bedingt haltbar ist."

Weitere Informationen:
www.grosbusch.lu  

Britische Forscher zeigen neue Wege für nachhaltige Lebensmittelversorgung
Die Coronakrise macht die Schwachstellen der Lebensmittelversorgung in europäischen Städten deutlich: Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie kann es zu Engpässen bei der Versorgung mit Obst und Gemüse kommen. Britische Forscher zeigen mit kreativem Ansatz, wie die nachhaltige Versorgung urbaner Gebiete mit Frischware langfristig gesichert werden kann.

Der in der Fachzeitschrift "Nature Food" veröffentlichten Untersuchung zufolge haben selbst Großstädte ein bedeutendes Potenzial für den Anbau von Obst und Gemüse. Die Wissenschaftler nutzten Geoinformationssysteme, um am Beispiel der englischen Stadt Sheffield zu ermitteln, wie viel Fläche für den Nutzpflanzenanbau geeignet ist. Aktuell werden 1,3 Prozent der Grünflächen Sheffields als Gemüsegärten genutzt. Die Wissenschaftler identifizierten ein großes zusätzliches Potenzial. Würden alle Möglichkeiten ausgenutzt, stünden pro Einwohner ganze 100 Quadratmeter für den Obst- und Gemüseanbau zur Verfügung.

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Krisensicheres Frischgemüse aus Niederösterreich
Wie sicher ist die Lebensmittelversorgung in Krisenzeiten? Wird das Supermarktregal an einem Tag leer „gehamstert“, ist es am nächsten wieder aufgefüllt. Dank der heimischen Landwirtschaft gibt es auch in Zeiten von Corona Versorgungssicherheit bei Getreide, Milchprodukten, Eiern und Fleisch. Anders sieht es beim Gemüse aus. Viel Frischgemüse wird aus Ländern wie Spanien oder Italien importiert. Werden dort die Gemüseplantagen geschlossen, können in Österreich Obst und Gemüse knapp werden. Vier Mostviertler Unternehmen zeigen, wie regionale Versorgung mit Bio-Gemüse funktioniert.

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Einer verdoppelt den Umsatz, ein anderer muss neue Absatzkanäle suchen
Sowohl die Verdunova AG als auch Gemüsebau Schlegel im ostschweizerischen Werdenberg leben vom Anbau und der Verarbeitung von Gemüse. Dennoch sind sie von der Coronakrise ganz unterschiedlich betroffen. Die Verdunova AG produziert unter anderem Tiefkühlgemüse für den Detailhandel. Die dazugehörende Conorti AG baut das Gemüse in der Region an. "Wir konnten unseren Umsatz im März um über 100 Prozent steigern", sagt Beni Dürr, Geschäftsleiter der Verdunova AG in Haag, dem Tagblatt.

Der Gemüsebaubetrieb Schlegel in Buchs beobachtet dagegen starke Umsatzverluste. "Unser Gemüsebau ist auf die Gastronomie ausgerichtet. 80 Prozent unserer Produkte waren dafür gedacht. Seit dem 13. März läuft in dieser Sparte nichts mehr", sagt Cristina Schlegel. "Die Verluste werden gross sein, aber wir werden es schaffen und andere Landwirte auch. Denn wir sind uns Krisen gewohnt: Trockenheit, heftige Stürme oder Hagel. Wir sind agil in der Lösungsfindung."

Weitere Informationen:
www.verdunova.ch 
www.schlegelgemuese.ch 

SanLucar spendet zwei Tonnen Mandarinen an Pflege- und Seniorenheime
SanLucar hat gemeinsam mit Meisteranbauer Llusar y Cía. zwei Tonnen Mandarinen für die von der aktuellen Gesundheitskrise an der stärksten betroffenen Gruppe gespendet: Menschen in Pflege- und Seniorenheimen. Mit Hilfe der Polizei und der Armee wurden die 2000 Kilo Zitrusfrüchte auf insgesamt zehn Altersheime in der Stadt Valencia und der Provinz Castellon verteilt. "Die starken Auswirkungen des Coronavirus in den Pflegeheimen konnten wir nicht länger untätig hinnehmen", erklärt der Gründer der SanLucar Gruppe, Stephan Rötzer. "Wir haben bei SanLucar schon immer soziale Projekte unterstützt, die mit der Förderung von Gesundheit und Ernährung verbunden sind. Und jetzt müssen wir mehr denn je unser starkes Engagement für die Gesellschaft zeigen, basierend auf unserer Unternehmensphilosophie: Geschmack im Einklang mit Mensch und Natur", fügt er hinzu.

"In diesen Zeiten der Unsicherheit ist es unsere Verantwortung als Anbauer, die Bevölkerung mit einem Grundnahrungsmittel wie frischem Obst zu versorgen. Aber wir wollen noch einen Schritt weitergehen und die Gruppen unterstützen, die am meisten unter den Auswirkungen dieser Krise leiden. Unsere Zitrusfrüchte sind ein traditionelles valencianisches Produkt, mit dem ältere Menschen vertraut sind, und deshalb war es uns ein Bedürfnis ihnen dieses Geschenk zu machen", bekräftigt Jorge Llusar von der Firma Llusar y Cía.

Weitere Informationen:
www.sanlucar.com 


Georg Gallmetzer: "Auf die Südtiroler Bauern ist Verlass"
Die Corona-Krise hat der globalisierten Wirtschaft einen starken Dämpfer verpasst. Plötzlich sind an den europäischen Grenzen für den Personenverkehr wieder die Schlagbäume zurückgekehrt. Der Warenverkehr darf im EU-Binnenverkehr zwar noch fließen, jedoch bringen lokale Ausgangssperren und die Angst vor einer Virusinfektion die Menschen wieder zurück zu kurzen Wegen und damit zu lokalen und vor allem gesunden Produkten. VOX NEWS Südtirol hat mit Georg Gallmetzer, dem Präsidenten der Arbeitsgruppe "Zukunft der Landwirtschaft", über die Coronavirus-Krise und die Bedeutung der Nahversorgung durch die Landwirtschaft in Corona-Zeiten gesprochen.


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