Einkäufe frischer Kartoffeln weiterhin rückläufig

Convenience-Kartoffel gewinnt rasch an Bedeutung

Mit einem Pro-Kopf-Verzehr von 60,4 kg im Jahr 2017/18 wird nur noch ein Drittel der Kartoffelmenge verzehrt wie 1950/51. Im Verkauf lässt nach Mitteilung des Landvolk-Pressedienstes ein eindeutiger Trend beobachten: Verbraucherinnen und Verbraucher wollen sich in der Küche nicht mit langen Vorbereitungsarbeiten aufhalten, sie wählen zunehmend Kartoffelprodukte. Sie haben nach Analysen der AMI in Bonn im vergangenen Jahr so viel Kartoffelprodukte gekauft wie nie zuvor.

Allein auf Tiefkühlprodukte entfallen bereits 196.000 Tonnen (t), wichtigstes Produkt bleiben hier die Pommes. Aber auch gekühlte Kartoffelprodukte wie Bratkartoffeln, Schupfnudeln oder Gnocchi legten deutlich zu und brachten es auf 104.000 t. Weniger stark nachgefragt werden dagegen die sogenannten Trockenprodukte wie Kloßmehl. Die Einkäufe frischer Kartoffeln haben die deutschen Verbraucher im vergangenen Jahr leicht reduziert, der klassische Lebensmitteleinzelhandel verkaufte deutlich weniger Kartoffeln, lediglich auf Wochenmärkten gab es eine gegenläufige Entwicklung.

Mit einem Pro-Kopf-Verzehr von 60,4 kg im Jahr 2017/18 wird nur noch ein Drittel der Kartoffelmenge verzehrt wie 1950/51 mit 186 kg. Nach der Jahrtausendwende 2000/01 war der Kartoffelverzehr auf 70 Kilogramm gesunken und erreichte mit 57,9 kg im Jahr 2010/11 einen Tiefstand. Seitdem pendelt er auf einem Niveau von 58 bis 60 kg.

Quelle: LPD 


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