Deutschland und Frankreich sind die größten Teilnehmer auf dem Bio-Markt in der EU

Biologische Produkte immer öfter im festen Sortiment der Supermärkte zu finden

Die wachsende Nachfrage nach Bioprodukten in der EU bietet Exportmöglichkeiten u.a. für biologische Süßkartoffeln und Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Walnüsse und Pistazien). Amerika exportierte in den ersten 10 Monaten des Jahres 2019 hauptsächlich Beeren und Spargel in die EU, aber auch Birnen, Äpfel, Grapefruit, Kirschen und Karotten. Das Vereinigte Königreich ist bisher der größte Abnehmer von amerikanischen Bioprodukten. Ob dies auch nach dem Brexit so bleiben wird, ist nicht vorauszusagen.

Im Jahr 2018 stieg der EU-Markt für biologische Produkte um 18% auf fast 41 Milliarden Euro. Deutschland und Frankreich sind die größten Teilnehmer auf dem Bio-Markt in der EU. Zusammen repräsentieren diese beiden Länder mehr als die Hälfte dieses Marktes. Der gesamte Bio-Markt zeigte 2018 ein Wachstum, mit Ausnahme von Italien. Im Jahr 2018 war beinahe 14 Millionen Hektar europäische Anbaufläche für den ökologischen Anbau vorgesehen. Die größten Erzeuger befinden sich in Spanien, Italien, Frankreich und Deutschland.

Als Folge des neuen Lebensstiltrends, um gesünder zu leben und sich gesünder ernähren zu wollen, haben die großen Supermarktketten Bioprodukte in ihr festes Sortiment aufgenommen. Dadurch sind diese Produkte einem größeren und wachsenden Publikum zugänglich geworden, insbesondere (kinderlosen) Zweiverdienern, älteren Menschen (50-75 Jahre) und Trendsuchern. In Schweden, Dänemark, Frankreich und Deutschland geben die Verbraucher am meisten für Bioprodukte aus.

Der USDA-Bericht enthält Informationen über die Regeln des EU-Marktes sowie Börseninformationen. So wird beispielsweise die BioFach, die weltweit größte Bio-Messe, gefördert. Diese Bio-Messe bietet sowohl Neueinsteigern als auch etablierten Unternehmen eine einzigartige Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und sich über den globalen Bio-Markt zu informieren. Die BioFach 2020 findet vom 12. bis 15. Februar 2020 in Nürnberg (Deutschland) statt.

Quelle: USDA - Good Prospects for US Organic Exports in the EU 


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