Universität Tübingen ebenfalls am Projekt beteiligt

FEM identifiziert 17 Birnen Chromosome

Fondazione Edmund Mach verzeichnet weiteren Erfolg: das Team hat alle 17 Chromosome des Birnen Genoms bei der Sorte Bartlett identifiziert. 

FEM hat das internationale Expertenteam gestellt, das nun seine Ergebnisse vorgestellt hat. Diese sind eine wertvolle Grundlage für die Studien an Birnen in den kommenden Jahren. 

Vor einigen Jahren wurde das erste Mal ein Genom von einer Forschungsgruppe identifiziert, FEM war Teil dieses Forschungsgruppe. Nun wurde die Arbeit jedoch weiter vorangetrieben und somit konnten alle 17 Chromosome sequentiert werden. Die Forschungsarbeit, die zum Teil durch Trento Province finanziert wird, bestätigt die Wiederholungshäufigkeit des Genoms und stellt gleichzeitig fest, wie ähnlich sich das Birnen Genom und das Apfel Genom oder auch das Genom der asiatischen Birne sind, indem das Team 37.400 Protein-codierte Gene identifiziert hat.

Die Autoren der Forschungsarbeit zum Birnen Genom. Von rechts nach links: Cestaro, Bianco und Troggio

"Das Projekt ist vor allem ein weiterer Beweis dafür, wie hoch der wissenschaftliche Wert der Genom Forschung ist, die in unseren Laboren betrieben wird, für das internationale Netzwerk ist, von dem wir Teil sein. Birnen sind nicht nur ein sehr wichtiges, nationales Produkt, sie repräsentieren auch die erweiterte Biodiversität von Trentino. Außerdem können wir uns dank dieser Studie technisches Wissen aneignen, das wir auf andere andere Arten übertragen können", erklärt FEM Präsident Andrea Segrè.  

Das internationale Team, welches vom Team für Computerbiologie und vom Team für struktuellere Geonomik des FEM Forschungs- und Entwicklungszentrum geleitet wird, besteht aus Forschern vieler wichtiger Organisationen wie der Universität Gent (Belgien), der Universität California Davis (USA), dem Institut für Pflanzen- und Lebensmittelforschung (Neuseeland), dem INRA (Frankreich), der Universität Tübbingen (Deutschland), der Universtität Wageningen (Niederlande) und CREA.

Birnen sind auf nationaler Ebene sehr wichtig, da sie auf fast 30.000 Hektar Land gepflanzt werden und Emilia-Rogmagna ist die wichtigste Produktionsregion. In Trentino spielen die Birnen auch eine wichtige Rolle, aber inzwischen geht die Produktion wegen des Apfelanbaus immer weiter zurück.

Unternehmen, die Teil der Stiftung sind, führen seit Jahren Tests durch, um die Zucht und Produktivität einiger Sorten und Wurzelstock Kombinationen zu untersuchen.

"Das Projekt konnte dank der engen Zusammenarbeit mit der Universität of California (Davis) gestartet worden, da dort zwei Doktoranden der FEM geforscht haben. Daraufhin haben wir verschiedene Partner kontaktiert und schließlich ein Konsorium gegründet, welches sich auf die Sequentierung des europäischen Birnen Genoms spezialisiert hat", erklären die Forscher. 

Die Forscher nutzten bei ihrer Arbeit die modernsten Sequentierungstechnologien, um so die 17 Chromosome der Bartlett Sorte identifizieren zu können. Die Daten sind für jeden zugänglich einsehbar in der Datenbank "The Genome database for Rosaceae", welche von der Washington State University betrieben wird.  

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