BLE-Marktbericht KW 48/19:

'Birnen verloren insgesamt an Wichtigkeit, da Zitrusfrüchte vermehrt in den Mittelpunkt rückten'

Die Basis der Birnenpalette bildeten italienische Offerten, hauptsächlich Abate Fetel, Santa Maria und Williams Christ. Rote Williams Christ und Boscs Flaschenbirne hatten ergänzenden Charakter. Die Niederlande beteiligten sich vorrangig mit Gute Luise und nachgeordnet mit Conference und Gellert am Geschäft. Deutsche Alexander Lucas, Conference und Gute Luise komplettierten die Vermarktung. Inländische Köstliche von Charneux konnten in Berlin zu 1,- bis 1,20 € je kg flott umgeschlagen werden. Türkische Santa Maria trafen nur örtlich ein; Devici gleicher Herkunft waren in Frankfurt recht großkalibrig. Dort vergünstigten sich insbesondere zu üppig vorhandene belgische Conference merklich. Birnen verloren insgesamt an Wichtigkeit, da Zitrusfrüchte vermehrt in den Mittelpunkt rückten. Die Qualität konnte noch überzeugen.

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Die Abwicklung gestaltete sich manchmal trotzdem bloß zum Wochenende hin freundlich. Hamburg und Köln berichteten von einer an die Unterbringungsmöglichkeiten angepassten Versorgung, sodass die Notierungen auf dem bisherigen Niveau verharrten. An einzelnen Plätzen waren auch Verteuerungen zu beobachten, die auf einer leicht eingeschränkten Verfügbarkeit gründeten.

Äpfel
Deutsche Elstar, Boskoop und Jonagold dominierten kontinuierlich. Das Interesse konnte problemlos gestillt werden; es verbesserte sich in der Vorweihnachtszeit ab und an. Die Bewertungen veränderten sich nicht wesentlich.

Tafeltrauben
Generell konnte der Bedarf ohne Schwierigkeiten gedeckt werden. Die Qualität der europäischen Chargen divergierte. Dementsprechend etablierte sich verschiedentlich eine breite Bewertungsspanne.

Orangen
Spanische Navelina dominierten vor griechischen. Auch wenn die Saison gerade erst startete, konnte die Abwicklung durchaus schon zufriedenstellen.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Spanische Clementinen, vorrangig Clemenules, prägten die Szenerie. Generell verbesserten sich die Unterbringungsmöglichkeiten. Dies fußte auf der Adventszeit sowie der schlechteren Witterung.

Zitronen
Die Verfügbarkeit von spanischen Primofiori und türkischen Enterdonato schränkte sich ein. Dennoch konnte das Interesse oftmals ohne größere Anstrengungen gestillt werden.

Bananen
Die Geschäfte wickelte man für gewöhnlich ganz routinemäßig in ruhigen Bahnen ab. Manchmal passte dabei der Umfang des Angebotes hinlänglich zur Intensität der unaufgeregten Nachfrage. Dann verharrten die Notierungen auf einem unveränderten Niveau.

Blumenkohl
Italien dominierte und gewann Marktanteile hinzu. Die französischen Anlieferungen weiteten sich ebenso aus, die deutschen schränkten sich augenscheinlich ein.

Salat
Kopfsalat stammte in überwiegendem Maße aus Belgien. Die Qualität ließ nur selten Wünsche offen. Die Nachfrage konnte gedeckt werden. Die verstärkte Versorgung ignorierend, tendierten die Notierungen meist ein wenig aufwärts.

Gurken
Bei den Schlangengurken dominierten spanische Chargen. Hier und da ergänzten griechische, niederländische und belgische Artikel die Geschäfte. Unbeliebte folierte Ware hatte es nicht leicht, Interesse zu generieren.

Tomaten
Noch immer stand ein umfangreiches Sortiment bereit. Rispenofferten stammten überwiegend aus Spanien, den Niederlanden und Belgien, Runde Tomaten aus Spanien und Marokko.

Gemüsepaprika
Spanien herrschte vor; die Türkei ergänzte. Die Verfügbarkeit wuchs an, daher konnte der Bedarf problemlos befriedigt werden. Die Vermarktung verlief ohne besondere Höhepunkte.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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