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Avi Dagul von AgriFood Marketing

"In Isreal gibt es dieses Jahr größere Mengen Datteln"

"Die israelischen Medjoul-Datteln werden dieses Jahr eine bessere Qualität haben als im Letzten", sagt Avi Dagul von AgriFood Marketing. "Außerdem werden größere Mengen zusammenkommen – letztes Jahr verloren wir aufgrund des Wetters rund 4.000 Tonnen. Die Prognosen sagen eine Erntemenge von 42.000 Tonnen voraus, verglichen mit 38.000 der letzten Saison."

In Israel beginnt die neue Bahri-Saison in zwei Wochen mit leichter Verspätung. Normalerweise wird schon Ende Juli geerntet, diesmal kommt zu einer Verzögerung von etwa zehn Tagen. "Schuld daran sind die niedrigen Temperaturen im April/Mai", sagt Dagul.

Diese ungewöhnlich kalte Witterung führte bei allen Dattelsorten, einschließlich Bahri, Medjool und Deglet Noor, zu einer Verzögerung von etwa einer Woche bis zu zehn Tagen. Laut Avi hatte dies keinen Einfluss auf die Qualität. "In diesem Jahr wird die Qualität, soweit wir das einschätzen können, sehr hoch sein", sagt er.

Mehr als 40.000 Tonnen Medjool-Datteln
Die Medjool-Saison beginnt im September. Israel wird etwa 40.000 bis 42.000 Tonnen produzieren, der Export wird auf ca. 16.000-20.000 Tonnen geschätzt. "Wir planen, im ersten Jahr des Unternehmens rund 1.200 Tonnen zu exportieren. Bei Änderungen der Prozesse verliert man schnell Kunden und Erzeuger, deswegen haben wir uns optimal auf diese Menge vorbereitet", erklärt Avi.

AgriFood plant auch den Export von rund 100 Tonnen Bahri und 60 Tonnen Deglet Nour. Sie werden das Produkt an ihre regulären Bestimmungsorte - Mittel- und Westeuropa - schicken. Mit Brasilien, Australien und Japan hat das neue Unternehmen auch einige neuen Märkte erschlossen.

"Noch senden wir nur geringe Mengen nach Japan, aber wir sind froh, diesen Markt endlich betreten zu haben", sagt der Exporteur. Avi glaubt, dass sie einen ausgezeichneten Preis für ihre Medjool-Datteln in Japan bekommen werden, jedoch nicht in Höhe der Beträge, die dort für manch andere Obst- und Gemüseprodukte gezahlt werden. "Die Preise für unsere Datteln werden zwar viel höher sein als in Europa, aber sich in einem vernünftigen Rahmen bewegen."

Marokko steigert die Produktion
Avi erklärt, dass es viele marokkanische Medjool-Datteln auf dem Markt gibt. "Die Menge steigt von Jahr zu Jahr. Sie pflanzen Tausende von Bäumen, aber das Klima dort, mit seinem hohen Feuchtigkeitsanteil, ist nicht gut für diese Sorte geeignet. Im Gegensatz dazu hilft uns Israels Klima dabei, die Qualität zu liefern, für die wir bekannt sind.

Ich glaube, der Großteil ihrer Produkte wird in naher Zukunft auf dem inländischen Markt verkauft werden." Ägypten hat ebenfalls mit der Medjool-Produktion begonnen. Avi glaubt, dass sie in fünf oder sechs Jahren den Markt betreten werden. "Ich gehe davon aus, dass sie sich innerhalb einiger Jahre zu einem ernstzunehmenden Wettbewerber entwickeln werden. Wie ernst? Das kann ich jetzt noch nicht sagen."

Die Nachfrage und der Verbrauch dieser Datteln steigen jährlich. "Wenn also die Nachfrage im gleichen Tempo wie die Produktion steigt, sehe ich kein Problem mit dem Wettbewerb", so Avi weiter. Höchstens in Sachen Quantität sehe er eventuelle Schwierigkeiten, nicht aber bei der Qualität.

Qualität verschafft einen Vorteil
Die USA produzieren ebenfalls qualitativ hochwertige Datteln, die aber hauptsächlich für den lokalen Verbrauch bestimmt sind. "Ich glaube, dass der Wettbewerb auf dem Dattel-Exportmarkt vor allem zwischen Israel, Ägypten und Marokko stattfinden wird. Unser Vorteil ist eine ganzjährig konstante, hohe Qualität."

Woran erkennt man qualitativ hochwertige Datteln? "Zuerst einmal ist es sehr wichtig, wie sie aussehen", sagt Avi. "Israelische Medjool sind groß, haben eine glatte Oberfäche und normalerweise keine äußeren Makel."

AgriFood Marketing mietet inzwischen ein Packhaus mit neuen hochkapazitativen Maschinen. "Das macht wirtschaftlich gesehen viel Sinn: Wir können 60 Tonnen Datteln pro Tag sortieren", sagt Avi. "Wir sind schon seit vier Jahrzehnten in diesem Geschäft. Auch jetzt, wo die junge Generation übernimmt, sind wir sicher, dass wir noch viele Jahre lang Europa und den Rest der Welt mit dieser großartigen Frucht beliefern werden", schließt Avi.

Für weitere Informationen:
Tal Daguk
AgriFood Marketing
Tel: +972 50 4388866
Email: tald@agrifood.co.il
www.agrifood-marketing.com


Erscheinungsdatum:



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